Die glaubenslehre der Ahlu Sunnah

Die Asha'irah und Maturidiyyah


Die Glaubenslehre von Abu Sulayman al-Dimashqi al-Ash’ari (Er lebte um das Jahr 351 n.H.)

Die Glaubenslehre von Abu Sulayman al-Dimashqi al-Ash’ari (Er lebte um das Jahr 351 n.H.)

Er ist Muhammad ibn Abdullah ibn Sulayman al-Sa’di al-Shafi’i al-Ash’ari, bekannt als Abu Sulayman al-Dimashqi.

Yaqut al-Hamawi sagte: 

 „ذكر في كتاب الشام، وقال: هو المفسر“. 

„Er wurde im ‚Buch von Sham‘ (Syrien) erwähnt, und es hieß: Er ist der Exeget (Mufassir).“ [Zitat Ende]

Er verfasste – möge Allah ihm barmherzig sein – mehrere Werke zur Koranexegese (Tafsir), darunter: Mujtaba al-Tafsir, Kitab al-Jami‘ al-Saghir fi Mukhtasar al-Tafsir und Kitab al-Muhadhdhab fi al-Tafsir.

Al-Suyuti sagte in Tabaqat al-Mufassirin:

 “ وكان شافعياً أشعرياً، كثير الاتباع للسنة، حسن التكلم في التفسير“. 

 „Er war ein Shafi’i und Ash’ari, hielt sich streng an die Sunna und war eloquent in der Exegese.“ [Zitat Ende]

Ibn al-Jawzi zitierte ihn in seinem Werk Zad al-Masir häufig und schrieb ihm die Aussagen explizit zu.

Aufgrund der Übereinstimmung der Ash’ari Glaubenslehre (‚Aqida) mit der von Ibn Kullab, betrachteten ihn einige als Kullabi.

Ibn Taymiyya sagte in Majmu‘ al-Fatawa:

  „وكان ممن اتبعه – أي: ابن كُلَّابِ-  الحارث المحاسبي وأبو العباس القلانسي ثم أبو الحسن الأشعري وأبو الحسن بن مهدي الطبري وأبو العباس الضبعي وأبو سليمان الدمشقي وأبو حاتم البستي وغير هؤلاء المثبتين للصفات المنتسبين إلى السنة والحديث المتلقبين بنظار أهل الحديث“. 

„Zu jenen, die ihm – das heißt Ibn Kullab – folgten, gehörten al-Harith al-Muhasibi, Abu al-‚Abbas al-Qalanisi, sodann Abu al-Hasan al-Ash’ari, Abu al-Hasan bin Mahdi al-Tabari, Abu al-‚Abbas al-Dab’i, Abu Sulayman al-Dimashqi, Abu Hatim al-Busti [Ibn Hibban] und andere, welche die göttlichen Attribute (Sifat) bestätigten, sich zur Sunna und zum Hadith bekannten und als die Denker der Ahl al-Hadith bezeichnet wurden.“ [Zitat Ende]

Dies zeigt Ihnen auch, dass Ibn Hibban gemäß dem Wortlaut von Ibn Taymiyya zu den Kullabiyyah gezählt wurde.

Des Weiteren erwähnte Ibn Abi Ya’la Abu Sulayman al-Dimashqi in Tabaqat al-Hanabila (Biographien der Hanabilah), wobei er überlieferte, dass Abu Ishaq ibn Shaqla al-Bazzar al-Hanbali (verstorben 369 n. H.) sagte:

  “ قلت لأبي سليمان الدمشقي: بلغنا أنك حكيت فضيلة الرسول الله صلى الله عليه وسلم في ليلة المعراج، وقوله في الخبر: „وضع يده بين كتفي، فوجدت بردها…“ وذكر الحديث. فقال لي: هذا إيمان ونيّة، لأنّه أريد مني روايته، وله عندي معنى غير الظاهر. قال: وأنا لا أقول مسّه.

فقلت له: وكذا تقول في آدم لما خلقه بيده؟ قال: كذا أقول: إنّ الله عزوجل لا يمس الأشياء.“. 

„Ich sagte zu Abu Sulayman al-Dimashqi: ‚Es erreichte uns, dass du über den Vorzug des Gesandten Allahs (s.a.w.) in der Nacht der Himmelsreise (Mi’raj) berichtet hast, sowie seine Aussage in der Überlieferung: „Er [Gott] legte Seine Hand zwischen meine Schultern, sodass ich deren Kühle spürte…“‘ und er erwähnte den Hadith. Da sagte er [Abu Sulayman] zu mir: ‚Dies ist eine Angelegenheit des Glaubens und der Absicht, denn von mir wurde verlangt, ihn zu überliefern. Er hat für mich jedoch eine andere Bedeutung als den äußeren Wortlaut (Dhahir).‘ Er fügte hinzu: ‚Und ich sage nicht, dass Er ihn berührte (massa).‘ Daraufhin fragte ich ihn: ‚Und sagst du dasselbe über Adam, als Er ihn mit Seiner Hand erschuf?‘ Er antwortete: ‚Ebenso sage ich: Wahrlich, Allah – der Mächtige und Erhabene – berührt keine Dinge.’“ [Zitat Ende]

Dies beweist, dass Abu Sulayman ein Verfechter der Transzendenz (Munazzih) war, der die Zuschreibung von körperlicher Berührung oder Kontakt gegenüber Allah, dem Mächtigen und Erhabenen, ablehnte.



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