Die glaubenslehre der Ahlu Sunnah

Die Asha'irah und Maturidiyyah


Klarstellung gegenüber den Behauptungen über die Ashaʿirah – Teil 7

Dreißigstes Zitat: Abu Tahir as-Silafi

Der Gegner sagt:

Der Hafiz Abu Tahir as-Silafi sagte in seiner Qasida „al-Lamiyyah“, in der er die Imame der Irreleitung aufzählt:

وأتباع ابن كلاب كلاب على التحقيق هم من شر آل

„Nach eingehender Prüfung sind die Anhänger von Ibn Kullāb Hunde, sie zählen zu den schlimmsten unter den Menschen.“  „as-Siyar“, Abū Tāhir as-Silafī (21/35).

Antwort:

Ibn Tahir as-Silafi erläutert nicht die Gründe seiner Kritik an Ibn Kullab und wir überlassen diese Kritik zwischen ihm und Allah. Wir müssen wissen, dass die Kritik an Ibn Kullab keine Kritik an den Asha’irah darstellt und dass die Kritik an Ibn Kullab nicht unfehlbar oder unanfechtbar ist.

Ibn Tahir konnte sich in seinen Urteilen über Ibn Kullab und dessen Anhänger irren. Viele Gelehrte der Sunnah äußerten sich lobend über ihn.

Einunddreißigstes Zitat: Imam Abul-Faraj Ibn al-Jawzi

Unser Opponent führt auch die Kritik von Imam Abul-Faraj Ibn al-Jawzi an, unter Berufung auf dessen Biografie von al-Ash’ari im Werk „al-Muntazam“, wo er tatsächlich einige Bemerkungen äußert, insbesondere in Bezug auf die Frage der Rede Allahs.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass Imam Abul-Faraj Ibn al-Jawzi sunnitisch geprägt war, was sich deutlich in seinem Werk „Dafʿ ash-Shubah  al-Tashbih“ zeigt, in dem er Anthropomorphismus zurückweist und sogar einige Vertreter der Hanabilah kritisiert, wie Ibn Hamid, den unser Opponent als großen Gelehrten darstellt.

Wir betonen daher erneut: Eine solche Kritik stellt keine Kritik an den Asha’irah als Ganzes dar, denn diese Gelehrten teilten viele zentrale Überzeugungen der Asha’irah. Sie vertraten keine Ansichten der heutigen Salafiyyah Bewegung. Ihre Einwände bezogen sich nur auf einzelne Detailfragen.

Zweiunddreißigstes Zitat: Imam ʿAbdul-Ghani al-Maqdisi

Der Gegner sagt:

Der Imam war mutig und führte einen kompromisslosen Kampf gegen die Asha’irah. Adh-Dhahabi überliefert von ihm den Takfir gegenüber den Asha’irah:

وكفرهم هو

„Und er erklärte sie (die Asha’irah) für Ungläubige.“ Dhayl Tabaqāt al-Hanābila, Ibn Rajab (1/191).

Antwort:

Hafiz ʿAbdul-Ghani al-Maqdisi unterschied sich tatsächlich in einigen Punkten von den Asha’irah, doch betrafen diese Differenzen nur einzelne Detailfragen. Diese Fragen gehören historisch zu den schwierigsten Themen, in denen selbst große Gelehrte Irrtümer begingen oder die Position ihrer Gegner nicht vollständig verstanden. Es ist besonders wichtig zu beachten, dass diese Meinungsverschiedenheiten im Kontext historischer Konflikte entstanden. Wir halten es für völlig unzulässig, sich auf solche Anschuldigungen zu stützen. Wenn man die wahren Ursachen und die Natur der gegenseitigen Äußerungen zwischen den Asha’irah und Hanabilah versteht, wird klar, dass Worte, die in Zeiten von Fitna und Übertreibung gesprochen wurden, kein ausgewogenes Beweisargument darstellen können.

Dreiunddreißigstes Zitat: Imam Ibn Qudama al-Maqdisi

Unser Gegner zitiert die Kritik von Imam Ibn Qudama al-Maqdisi an den Asha’irah, in der er ihnen und selbst Abu al-Hasan al-Ash’ari Ansichten zuschreibt, die dieser nie vertreten hat. Unter dieser Verleumdung befindet sich die Behauptung, al-Ash’ari habe geglaubt, das Prophetentum ende mit dem Tod des Propheten (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm).

Ibn Qudama al-Maqdisi schreibt in seiner Kritik:

وَحَقِيقَة مَذْهَبهم أَنه لَيْسَ فِي السَّمَاء إِلَه وَلَا فِي الأَرْض قُرْآن وَلَا أَن مُحَمَّدًا رَسُول الله 

„Die wahre Natur ihrer (der Asha’irah) Lehre ist, dass es über den Himmeln keinen Gott gibt, auf der Erde keinen Qur’an und dass Muhammad kein Gesandter Allahs ist.“

Dies ist zweifellos eine Lüge über al-Ash’ari und die Asha’irah.

Zweitens wich Ibn Qudama selbst von den  Ansichten der Salafiyyah Bewegung ab und wies viele ihrer Glaubenspositionen zurück. In seinen Werken vertrat er in den Fragen der Namen und Eigenschaften Allahs die Methode des Tafwidh al-Maʿna. Was den Fiqh betrifft, so unterschied sich seine Position deutlich von der Salafiyah Bewegung in Fragen wie dem Besuch von Gräbern, dem Suchen von Segen (Tabarruk) und dem Erbitten von Fürsprache. Viele von diesen möchtegern Salafiyyah betrachten diese Praktiken entweder als Shirk oder als Wege, die zum Shirk führen.

Doch wie merkwürdig ist die Welt der Pseudo Salafiyyah: Sobald ein Gelehrter die Asha’irah aus irgendeinem Grund kritisiert, ob zu Recht oder zu Unrecht, verzeiht man ihm großzügig all das, wofür andere schonungslos als Jahmiyyah  oder des Grabkultes bezichtigt werden.

Vierunddreißigstes Zitat: Imam Ibn al-Hanbali

Der Opponent beruft sich auf die Kritik des Hanbaliten Ibn al-Hanbali, der in seiner Ablehnung des Ash’arismus übertrieb und es nicht vermochte, die Asha’irah objektiv zu betrachten. Er zog falsche Folgerungen aus den Worten der Asha’irah und schrieb sie fälschlicherweise den Asha’irah zu, was völlig unobjektiv war.

ʿAli ibn ʿAbd al-ʿAziz ash-Shibl schreibt dazu:

هذا تجاوز من المؤلف وتعنت ومؤاخذة بلازم من لوازم قولهم، سبق الإجابة على مثله في أول الكتاب ؛ إذ لازمه مساواة مذهب الأشعري بمذاهب الباطنية، والفلاسفة القاصدين إبطال الشرائع والنبوات والجنة والنار ، وإسقاط التكاليف؟ وهذا بهتان عليهم

„Dies ist ein Überschreiten der Grenzen durch den Autor, Sturheit und eine unzulässige Schlussfolgerung aus den Aussagen der Asha’irah. Eine Antwort darauf wurde bereits am Anfang des Buches gegeben, denn das würde bedeuten, den Madhhab des al-Aschari den Lehren der Batiniten und Philosophen gleichzusetzen, die die Scharia, das Prophetentum, das Paradies und die Hölle leugnen und die religiösen Pflichten aufheben wollen. Das ist Verleumdung gegen sie.“ ar-Risāla al-wādiha, ʿAlī ash-Shibl, S. 520.

ʿAli ibn ʿAbd al-ʿAziz ash-Shibl, obwohl er ein Shaykh der Salafiyyah ist, kritisiert hier dennoch die Vorgehensweise Ibn al-Hanbalis bei seiner Widerlegung der Asha’irah. Das zeigt, dass manche Gelehrten der Hanabilah gegenüber den Asha’irah übermäßige Härte und Maßlosigkeit an den Tag legten. Einen Großteil dieser Übertreibungen hat unser Gegner in seiner Arbeit gesammelt.

Fünfunddreißigstes Zitat: Imam al-Asʿardi

Der Gegner sagt:

Über ihn sagte Imam Diyaʾuddin al-Maqdisi:

إنهم كانوا يؤذونه، فيكشطون الدال من الأسعردي، ويعجمون السين فيصير الأشعري، فيغضب لذلك

„Sie pflegten ihm Leid zuzufügen, indem sie das Dāl aus (seinem Namen) al-Asʿardī auslöschten und das Sīn punktierten, sodass (es) al-Ashʿarī wurde, und er wurde deswegen zornig.“ Dhayl Tabaqāt al-Hanābila, Ibn Rajab (1/274).

Antwort:

Zorn ist eine normale menschliche Reaktion auf die Verunstaltung des eigenen Namens oder der eigenen Nisba. Darin liegt keinerlei Kritik an der  Schule der Asha’irah oder an Abu al-Hasan al-Ash’ari.

Sechsunddreißigstes Zitat: Ibn Taymiyyah und sein Schüler Ibn al-Qayyim al-Jawziyyah

Unser Gegner beruft sich in seiner Kritik auf Ibn Taymiyyah und Ibn al-Qayyim. Es besteht jedoch keine Notwendigkeit, ihre Einwände im Detail zu behandeln, da Ibn Taymiyyahs Meinungsverschiedenheiten mit den Asha’irah und seine Polemik gegen sie hinlänglich bekannt sind.

Gleichwohl ist zu betonen, dass Ibn Taymiyyah sich nicht in blinder Verunglimpfung des Ashʿarismus erging und weder Ibn Kullāb noch Abū l-Hasan al-Ashʿarī grundlos diffamierte.

Im Gegenteil er verteidigte Ibn Kullāb gegen die Vorwürfe der Muʿtazilah, Vorwürfe, die einige Hanabilah übernommen hatten, er habe im Sinne des Christentums gehandelt. Ebenso widerlegte Ibn Taymiyyah die Angriffe von Muʿtazilah und einzelnen Hanabilah auf Abū l-Hasan al-Ashʿarī, wie es auch in seiner eigenen Arbeit zu erkennen ist.

Ibn Taymiyyah diskutierte tatsächlich mit einigen Ash’aris, unterhielt jedoch zu anderen gute Beziehungen. Hielte sich unser Gegner in seiner Kritik an die ausgewogene Haltung Ibn Taymiyyahs, müsste er auf einen Großteil seiner übertriebenen und unbegründeten Zitate verzichten, die er in seiner Arbeit anführt.

Trotz der Differenzen zwischen Ibn Taymiyyah und den Asha’irah sowie trotz gerichtlicher Auseinandersetzungen zwischen ihnen äußerte er sich über Abū l-Hasan al-Ashʿarī mit Respekt und erkannte dessen Verdienste an.

Ibn Taymiyyah sagte über die Asha’irah:

وإن كان في كلامهم من الأدلة الصحيحة ، وموافقة السنة : ما لا يوجد في كلام عامة الطوائف، فإنهم أقرب طوائف أهل الكلام إلى السنة والجماعة والحديث، وهم يعدّون من أهل السنة والجماعة عند النظر إلى مثل المعتزلة والرافضة وغيرهم، بل هم أهل السنة والجماعة في البلاد التي يكون أهل البدع فيها هم المعتزلة والرافضة ونحوهم

„Obwohl sich in ihren Aussagen korrekte Beweise und Übereinstimmungen mit der Sunnah finden, was bei den meisten anderen Gruppen nicht der Fall ist, sind sie die unter den Ahl al-Kalām der Sunna, der Gemeinschaft und den Hadithen am nächsten. Im Vergleich zu den Muʿtazilav, Rafidah und anderen werden sie den Ahl as-Sunnah wa-l-Jamāʿa zugerechnet. Ja, in Ländern, in denen die Muʿtazilah und Rafidah vorherrschen, sind sie selbst die Ahl as-Sunnah.“ Bayān Talbīs al-Jahmiyya (3/536).

Siebenunddreißigstes Zitat: Yūsuf ibn ʿAbd al-Hādī ibn Mibrad

Der Gegner sagt:

Der Imām, ʿAllāma und Mujaddid Yūsuf ibn ʿAbd al-Hādī ibn al-Mibrad al-Hanbalī (gest. 909 n. H.) sagte in seiner Widerlegung Ibn ʿAsākirs über dessen Falschdarstellungen, wobei er Hunderte großer Gelehrter aufzählte, die die Asha’irah getadelt und sich von ihnen distanziert hätten.

Antwort:

Wir haben bereits mehrfach auf die Einwände Ibn Mibrads geantwortet und seine Kritik am Ashʿarismus, insbesondere seine Angriffe auf Ibn ʿAsākir, ausführlich behandelt.

Kurz gesagt: Ibn Mibrad erreichte weder im Wissen, noch im Rang oder Ansehen das Niveau Ibn ʿAsākirs. Das ist jedem klar, der das Werk Tabyīn Kadhib al-Muftarī liest, ein von den großen Gelehrten anerkanntes Standardwerk über den Ashʿarismus, auf das Autoritäten wie Ibn Kathir, adh-Dhahabī, Ibn Taymiyyah und as-Subkī verwiesen haben.

Was Ibn Mibrads Widerlegung betrifft, so ist sie geprägt von subjektiven Urteilen und Emotionen, jedoch fast frei von wissenschaftlichen Argumenten. Darüber hinaus beging er zahlreiche Fehler, indem er Zitate verfälschte und Aussagen von Gelehrten aus dem Kontext riss.

Seine Behauptungen über „Hunderte“ oder gar „Zehntausende“ Gelehrte, die sich gegen den Ashʿarismus gestellt hätten, sind leere Worte.

Wo ist ihre Kritik? Wo sind ihre Namen? Wo ihr Platz in der islamischen Geschichte?

Er zählte zu den Gegnern der Asha’irah die unbekanntesten Namen, ja sogar solche, die in Wirklichkeit nicht gegen die Asha’irah waren, ja sogar Ash’aris selbst!

Die meisten seiner „Belege“ stützen sich auf unzuverlässige Berichte aus Werken wie Dhamm al-Kalām oder Masālib Ibn Abī Bishr von Abū ʿAlī al-Ahwāzī, in denen die Kritik an al-Ashʿarī mit den Verleumdungen der Muʿtazilah vermischt ist.

Es wäre besser gewesen, Ibn Mibrad hätte sich nicht an eine Widerlegung Ibn ʿAsākirs gewagt, als sie auf eine Weise zu verfassen, die seine wissenschaftliche Redlichkeit in Zweifel zieht.

Zum Schluss führte der Gegner in seiner Arbeit noch die Kritik anderer Gelehrter an, auf die wir nicht eingegangen sind etwa von Wahabiten aus Najd, da ihre Angriffe keinerlei wissenschaftliches Gewicht oder Bedeutung im Kontext des Themas besitzen.

Schlussfolgerung des Artikels

Es ist zu beachten, dass seit der Zeit Abū l-Hasan al-Ashʿarīs bis in unsere Tage mehr als tausend Jahre vergangen sind, eine Zeitspanne, in der Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende islamischer Gelehrter lebten. Viele von ihnen wurden durch ihre herausragenden Werke und ihren bedeutenden Beitrag zu den islamischen Wissenschaften berühmt.

Das Ausmaß der Kritik am Ashʿarismus, das unser Gegner vorgebracht hat und ich behaupte nicht, dass seine Sammlung vollständig ist, stellt im Wesentlichen den größten Teil der überlieferten Einwände dar. Dieses Ausmaß ist jedoch so geringfügig, dass es keinesfalls als Grundlage für die Behauptung dienen kann, der Aschʿarismus sei massenhaft von sunnitischen Gelehrten kritisiert worden. Im Gegenteil, gerade die äußerst geringe Zahl solcher Kritiken beweist, dass es zwar Kritiker des Aschʿarismus gab, diese aber stets nur eine unbedeutend kleine Minderheit bildeten.

In seiner Arbeit führt der Gegner verschiedene Arten von Kritik am Ashʿarismus an. Ein Teil davon war überhaupt keine Kritik am Ashʿarismus, wurde von ihm aber dennoch als solche dargestellt. Ein Teil dieser Kritik richtete sich gegen Ibn Kullāb, kann also nicht als Kritik am Ashʿarismus gelten, der sich in vielen zentralen Fragen als eigenständige Schule herausgebildet hatte. Ein weiterer Teil dieser Kritik richtete sich weder gegen Ibn Kullāb noch gegen die Asha’irah, wurde aber vom Gegner auf Grundlage seiner eigenen Interpretation als Ash’ari feindlich dargestellt. Manche Kritik betraf überhaupt nicht die Glaubensfragen des Ashʿarismus. Ein Teil war nicht authentisch in der Überlieferungskette. Ein anderer Teil stammte von anthropomorphistischen Gelehrten.

Der größte Teil der genannten Kritik stammt von den Hanbali Gelehrten, die Hanafiyyah, Malikiyyah oder Shafi’iyyah werden dabei kaum oder nur sehr wenig erwähnt.

Angesichts all dieser und weiterer Mängel in der Arbeit unseres Gegners ist es schwer zu bestimmen, welcher Teil seiner ohnehin spärlichen Sammlung von Zitaten über die Kritik an den Asha’irah tatsächlich objektiv ist.

Besonders hervorzuheben ist, dass die überwiegende Mehrheit dieser Kritik von den Hanabilah der mittleren Epochen stammt, was im Lichte der historischen Spannungen zwischen den Asha’irah und Hanabilah, insbesondere zur Zeit von Nizām al-Mulk, völlig nachvollziehbar ist. Im 5. Jahrhundert n.H. standen die Hanabilah und Asha’irah in mehreren Fragen gegeneinander; zwischen ihnen kam es zu gegenseitigen Anschuldigungen und Auseinandersetzungen. Die Spannungen nahmen extreme Formen an, und es ist nicht verwunderlich, dass die Hanabilah die Asha’irah kritisierten und umgekehrt. Spätere Gelehrten der Hanabilah versuchten jedoch, die Schärfe dieser Gegensätze zu mildern und diese historischen Ereignisse objektiver zu bewerten.

Ibn Taymiyya schrieb:

„Die Menschen wissen, dass zwischen den Hanabilah und den Asha’irah gegenseitige Feindseligkeit herrschte. Ich war einer von denen, die am meisten zur Vereinigung der Herzen der Muslime beitrugen, indem ich danach strebte, ihre Einheit im Standpunkt zu erreichen und dem zu folgen, was uns geboten wurde, nämlich fest am Seil Allahs zu halten. Ich beseitigte vieles von dem, was in den Herzen an Irrtümern war, und erklärte, dass Abū l-Hasan al-Ashʿarī einer der größten Theologen war, die dem Imām Ahmad (möge Allah ihm barmherzig sein) und Seinesgleichen folgten und seinen Weg unterstützten.“ Majmūʿ al-Fatāwā, Ibn Taymiyya (3/227).

Im Gegensatz zu Ibn Taymiyyah, der bestrebt war, die Gegensätze zu mildern, wählte unser Gegner den entgegengesetzten Weg. Statt eines ausgewogenen Ansatzes suchte er nach den schärfsten Aussagen, die im Höhepunkt dieser Konflikte geäußert wurden, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, deren historischen Kontext zu analysieren oder eine objektive Bewertung dieser Anschuldigungen vorzunehmen.



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