Die glaubenslehre der Ahlu Sunnah

Die Asha'irah und Maturidiyyah


Die Glaubenslehre der Salaf – Die Aqidah von Imam al-Bukhari, die Aqidah von Imam Ibn Jarir at-Tabari, Quelltexte der Verkörperlicher, Aussagen der Salaf über die Erhabenheit Allahs über die Eigenschaften der Geschöpfe etc.

Die Glaubenslehre der Salaf

Alles Lob Gebührt Allah, dem Herrn der Welten und Frieden und Segen seien auf den Gesandten Allahs Sallallahu alayhi wa sallam, seine Familie und seinen Gefährten.

Was die Aussage der Mushabbiha anbelangt , dass die Salaf niemals die Richtung, den Ort, die Grenzen etc. in Bezug auf Allah negiert haben, so ist dieses eine reine Lüge oder Unwissenheit. Die Salaf haben sehr wohl solche Begriffe in Bezug auf Allah negiert. Die Salaf haben auch sehr viele Sachen interpretiert wie wir gleich zeigen werden, mit Allahs Erlaubnis.

Was einige Aussagen der Salaf anbelangt, die falsche Aussagen getroffen haben, so sei gesagt, dass sie nicht fehlerfrei sind und wir sind nicht dazu verpflichtet ihre Aussagen anzunehmen. Falschheit bleibt Falschheit, wer auch immer es sein mag.

Alle Gelehrten sind sich einig, dass Allah in der Ewigkeit existierte und dass es außer Ihm nichts gab, so wie es Imam Bukhari überlieferte.

Und Allah sagt in der Sure al-Hadid Vers 3:

هُوَ الْأَوَّلُ

„Er (Allah) ist al-Awwal.“

Abū Jaʿfar al-Ṭabarī (verst. 310 n.H.) sagte in seinem Tafsīr:

‎هو الأول قبل كل شيء بغير حد، والآخر بعد كل شيء بغير نهاية، وإنما قيل ذلك كذلك، لأنه كان ولا شيء موجودًا سواه، وهو كائن بعد فناء الأشياء كلها، كما قال جل ثناؤه كُلُّ شَيْءٍ هَالِكٌ إِلَّا وَجْهَهُ

“Er ist al-Awwal vor allem, ohne eine ḥadd (Grenze), und al-Akhir nach allem, ohne ein Ende. Und dieses wurde nur als solches gesagt, weil Er existierte, als nichts anderes als Er existierte und Er wird (weiterhin) existieren nachdem alles vergangen ist wie Allah sagte: Alles wird vergehen außer seinem Wadjh.“

Und Yaḥyā al-Farrāʾ (verst. 207 n.H.) schreibt in seinem ’Maʿānī al-Qurān’:

قوله تعالى: هو الأول. يريد: قبل كل شيء.

”Seine Aussage, erhaben ist Er: ’Er ist al-Awwal’, Er meint damit: vor allem.”

Wenn dem so ist, wie kann es sein, dass Allah an einem Ort oder in einer Richtung existiert ? Allah ist erhaben darüber.

Derjenige der dieses behauptet, hat nur zwei Möglichkeiten, entweder hat der Ort und die Richtungen in der Ewigkeit mit Allah zusammen existiert oder Allah hat den Ort und die Richtung im Nachhinein eingenommen. Das erste würde bedeuten, dass es Geschöpfe gäbe die keinen Anfang hätten und so etwas wäre Kufr nach dem Konsens der Gelehrten. Das zweite würde bedeuten, dass sich Allah verändert hätte und dieses wäre ebenso Kufr, denn Allah ist mit seinen Eigenschaften und Namen ewig ohne Anfang und Ende.

Was noch komischer ist, dass sie behaupten, dass Allah selbst also mit seinem Dhat zum untersten Himmel herabsteigt. Der Thron ist über den Himmel und der Himmel ist unter dem Thron. Ist jetzt Allah unter dem Thron wenn er herabsteigt ?

Um dieser Tatsache zu entgehen vergleichen sie dieses mit der Seele des Menschen.

Sie sagen: „der Mensch wenn er schläft so ist der Körper des Menschen an dem Ort wo er schläft jedoch die Seele kann sich in andere Ort bewegen und wenn es bei Geschöpfen möglich ist so ist es auch bei Allah möglich und so ist es bei Allah er ist über dem Thron und gleichzeitig auch im untersten Himmel.“

Was will solch eine Person damit sagen, dass Allah sich in zwei teilt und ein Teil über den Thron der andere Teil im untersten Himmel ist ? Außerdem müsste nach dieser Aussage Allah von dem Himmel umfasst sein. Allah ist erhaben über das was diese Leute sagen.

Wenn sie jedoch sagen sollten, dass mit diesem herabsteigen all dieses nicht gemeint ist, so verlangt man nach Erläuterung von ihnen. Oft hört man dann von ihnen, dass sie sagen, dass Allah herabsteigt und dass die Bedeutung von herabsteigen bekannt wäre, aber dieses herabsteigen nicht wie unser herabsteigen sei. Wenn man sie jedoch nach der Bedeutung davon fragt so sagen sie es bedeutet herabsteigen. Wir haben nicht nach dem Wort gefragt sondern nach der Bedeutung des Wortes. Sie sind nicht in der Lage uns die Bedeutung von Nuzul zu sagen. Die Bedeutung von Nuzul ist dass Herabsteigen mit Bewegung von oben nach unten und dieses trifft nur auf den Körper zu. Behauptet ihr nun, dass Allah selbst sich von oben nach unten bewegt jedoch nicht wie wir uns von oben nach unten bewegen und trotz all dessen sich nicht mit den Himmel vermischt, wer sowas behauptet ist wahnsinnig nix anderes. Wenn sie jedoch sagen, dass sie nicht damit meinen dass Allah selbst mit Bewegung von oben nach unten steigt, so sind sie mit uns einer Meinung.

Wenn wir den Hadith so wie die Mushabbiha verstehen würden, so würde der Hadith kein Sinn ergeben. Allah braucht sich nicht physikalisch nach unten nähern damit er die Bittgebete akzeptiert.

Die Nähe hat nix mit der Akzeptanz der Bittgebete zu tun.

Was ist dann die richtige Methode diesbezüglich? Was möchte dieser Hadith uns überhaupt mitteilen? Die allgemeine Bedeutung von dem Hadith wäre, dass Allah die Bittgebete in dieser speziellen Zeit beantwortet und denen die um Vergebung beten verzeiht, jedoch was genau bedeutet Nuzul in Bezug auf Allah, so sagen wir, Allah weiß am besten was damit gemeint ist oder wir wenden die Interpretation an, ohne das wir sagen, dass dieses die beabsichtige Bedeutung ist.

Diese Leute stellen sich ein riesengroßen Giganten vor der größer in Maßen ist, als alles andere, der sich erhebt, der sich hinsetzt, der lacht, der sich von oben nach unten bewegt, der von einem Ort zu einem anderen Ort übergeht, der riesengroße Hände, Fünf Finger, ein Gesicht, zwei Augen und zwei Füße hat. Und trotz seinen riesengroßen Maßen in den untersten Himmel herabsteigt der im Vergleich zum anderen Himmel wie ein Ring in der Wüste ist. Und Sie sagen auch, dass Allah wirkliche Hände hätte, mit denen er arbeiten tut, wie das greifen und aufrollen einer Sache und sie sagen, dass diese wirkliche Hand berührt werden kann. In anderen Worten glauben sie an eine riesengroße gigantische Hand, sie geben dieses aber nicht öffentlich zu.

Und wenn Allah ein riesengroßer Körper wäre und die örtliche Hoheit ein Lob in Bezug auf Allah wäre, so würde der obere Teil dieses Körpers welches sie Allah zuschreiben, besser als der untere Teil von Allah sein. Und all diese Sachen sind Batil! Allah ist erhaben über den Körper.

Derjenige der in einer Richtung ist, der ist auch automatisch in einem Ort, derjenige der in einem Ort ist, der ist automatisch begrenzt und all diese Sachen sind Eigenschaften der Körper und der Körper ist etwas was eine Länge, breite und tiefe hat.

Und wer so etwas über Allah glaubt der ist ohne Zweifel ein Verkörperlicher Gottes.

Somit lautet die Glaubenslehre der Ahlu Sunnah: Allah war in der Ewigkeit und mit ihm gab es nichts und Er ist so wie er immer war. Er ähnelt nichts und niemanden. Allah ist erhaben über Ort, Richtungen, Grenzen, Körper, Bewegung, Stillstand etc.

Die Erwähnung der Mutashabihat in den Büchern der Gelehrten

Was die Gelehrten der Salaf angeht, welche die mehrdeutigen Ahadith und Verse bezüglich der Eigenschaften Allahs in ihren Büchern erwähnten, so ist dies richtig und wahr. Und die bloße Erwähnung dieser Sachen impliziert nie und nimmer Tashbih außer man versteht diese nach dem Verständnis der Mushabbiha. Es gibt ein sehr großen Unterschied zwischen den Ahlu Sunnah und den Mushabbiha. Die Ahlu Sunnah bestätigen diese als Sifat al-Ma’ani, also als Eigenschaften die im Wesen Allahs liegen und nicht als A’yan (Entitäten) die verschiedene Anteile des Wesen Allahs beschreiben, auf die man physikalisch zeigen kann, so wie es die Mushabbiha tun. Diese Leute denken sie hätten ein Beweis für sich gefunden, wenn sie Gelehrten zitieren die mehrdeutige Aussagen des Propheten Sallallahu alayhi wa Sallam in ihren Büchern erwähnen. Dies ist jedoch kein Beweis für sie. Jeder muss dieses bestätigen, wenn sie authentisch überliefert wurden. Jedoch werden diese als Sifat al-Ma‘ani bestätigt und nicht als Sifat al-A’yan.

Über die Aussage der Salaf, die sagten, dass Allah über den Thron sei

Was die Aussagen der Salaf anbelangt, welche sagten, dass Allah über den Thron sei, so sollte man erstmal wissen, dass dies gegen die Jahmiyyah gerichtet war und die Jahmiyyah wie wir wissen glaubten, dass Allah an jedem Ort sei, auf dem Thron, auf der Erde, in den Himmeln, überall. Der Thron ist das größte Geschöpf und das Ende der Schöpfung, so dass nach dem Thron kein Ort oder irgendwas existiert, so dann wenn man sagt, dass Allah über dem Thron ist, so hat man damit bestätigt, dass Allah erhaben über den Thron ist und somit erhaben über die Eigenschaften der Geschöpfe wie Ort und Zeit und sie meinten damit nicht dass der Thron aufhört und dann Allah anfängt oder dass er sich dort befindet und von unten begrenzt wäre. Daher erfolgt eine Bestätigung der Transzendenz durch die Aussage „Er ist darüber“, d. h. „Er ist erhaben von ihr“ (تعالى عن خلقه). Und das ist nicht anders als das, was viele Maturidi/Samarqandi Hanafi-Gelehrte sagen. Zum Beispiel verwendet Abu al-Layth as-Samarqandī in seinem Tafsīr das gleiche Wort selbst, Obwohl er nicht bestätigt, dass Allah an einem Ort existiert.

Die Salaf erwähnen Allahs Uluww in Bezug auf eine Negierung (Salb), denn die Jahmiyyah sagen Allah ist in der Schöpfung. Um eine Tranzedenz für Allah zu bestätigen, sagen wir, Allah ist darüber. D.h. Uluww kann auch als eine Sifah Salbiyyah verwendet werden.

Wisse, dass wenn einer der Gelehrten sagt, dass Allah über den Thron ist und Allah über die Berührung, Distanz und Grenzen erhaben erklärt, so spricht dieser Gelehrte keine örtliche Hoheit über den Thron an. Denn entweder berührt Allah den Thron oder ist mit einer Distanz von dem Thron entfernt. Es gibt keine andere Schlussfolgerung diesbezüglich. Und dieses ist keine Philosophie wie einige behaupten. Und Allah berührt weder den Thron noch ist er entfernt von dem Thron. Allah ist erhaben darüber. Seine Hoheit ist nicht an den Thron gebunden. Allah war in Hoheit bevor er die Schöpfung erschuf und er ist so wie er immer war.

Was ist eine Sifah Haqiqiyyah?

Eine Sifah Haqīqiyyah ist ein Attribut welches wirklich existent ist und nicht nur konzeptionell ist. Damit ist nicht die wortwörtliche Bedeutung gemeint, sondern dass das Attribut tatsächlich existiert und eine Realität hat.

Was ist Dhāhir ?

1) Die korrekte Verwendung:

Was hier mit „akzeptiere den Dhahir“ oder „lass sie nach dem Dhahir“ gemeint ist, ist den Wortlaut (Lafdh) der Verse und Ahadith die uns erreicht haben zu bestätigen und dann diesen Punkt nicht mehr überschreiten, während man das Wissen der wahren Bedeutung Allah subhanahu wa ta’ala überlässt und dass man glaubt, dass der Schöpfer in keiner Weise Seiner Schöpfung ähnelt. Dies ist Tafwidh und die Madhhab der Ahl al-Sunnah. Imam Abu Sulayman al-Khattabi (gest. 388 n.H.) zum Beispiel benutzt das Wort „Dhahir“ mit dieser Bedeutung in seinem „Ma’alim al-Sunan“.

2) Die falsche Verwendung:

Was mit „akzeptiere den Dhahir“ hier gemeint ist, ist an die wörtliche Bedeutung die in den Sinn kommt (al-Dhahir al-Hissi) zu glauben. Einige Beispiel für dieses Kufr Verständnis: Nach dieser falschen Verwendung des Wortes Dhahir würde man Yad als ein Gliedmaß (Jarihah) oder den Nuzul und Ityan/Maji als Bewegung (Harakah) oder den Istiwa als Sitzen (Julus) und Niederlassung (Istiqrar) und als Übergang von einem Zustand zu einem anderen (Intiqal min Hal ila Hal) usw. verstehen.

Was ist eine Kayfiyyah (Modalität) ?

Eine Modalität ist etwas was auf eine Form, Farbe, Zusammensetzung etc. verweist. Erklären wir dieses anhand eines Beispiels. Die Modalität z.B. von einem Schuh wäre, welche größe dieser Schuh hat, wie breit dieser Schuh ist, aus welchem Stoff es ist, welche Farbe es hat usw. Und Kayfiyyah mit dieser Bedeutung in Bezug auf Allah zu glauben ist purer Unglaube.

Wenn jedoch jemand mit Kayfiyyah die Wahrheit oder die Wirklichkeit einer Sache meint, so ist dieses richtig und wahr.

Imam Abu Bakr al-Baqillani (338-403 n.H.) sagte in at-Tamhid:

فإن قال قائل وكيف هو قيل له إن أردت بالكيفية التركيب والصورة والجنسية فلا صورة له ولا جنس فنخبرك عنه. وإن أردت بقولك كيف هو أي على أي صفة هو فهو حي عالم قادر سميع بصير. وإن أردت بقولك كيف هو أي كيف صنعه إلى خلقه فصنعه إليهم العدل والإحسان

„Und wenn jemand fragt, ‘‘Wie ist Er?‘‘ zu ihm wird gesagt:‘‘Wenn du mit ‘Wie‘ die Zusammensetzung, Form oder Modalität meinst, dann lautet die Antwort, dass Er keine Form oder Modalität hat. Wenn du mit ‘‘Wie ist Er?‘‘ meinst ‚‘‘Wie seine Attribute‘‘ sind, dann lautet die Antwort, dass Er mit Leben, Wissen, Macht, Hören und Sehen beschrieben wird. Wenn du mit Wie ist er? meinst, wie Er mit Seiner Schöpfung umgeht, so lautet die Antwort, mit Gerechtigkeit und Gnade.“

Imam Bayhaqi überliefert in seinem al-Asma wa Sifat von Abu Sulayman al-Khattabi (319-388 n.H.) folgendes:

إن الذي يجب علينا وعلى كل مسلم أن يعلمه أن ربنا ليس بذي صورة ولا هيئة، فإن الصورة تقتضي الكيفية وهي عن الله وعن صفاته منفية

„Was Pflicht für uns und allen Muslimen ist, zu glauben, dass unser Herr keine Gestalt oder eine Form hat, eine Gestalt impliziert eine Modalität (Kayfiyyah) und das ist negiert von Allah und seinen Eigenschaften.“

Was bedeutet die Aussage der Salaf, dass Allah nuzul etc. tut kayfa sha‘?

Es gibt viele Aussagen diesbezüglich, aber es ist nicht genau klar, was beabsichtigt ist; „Kayfa Sha“ kann sich hier auf zwei Dinge beziehen:

1) Sein Murad: Absicht oder Zweck: Wie auch immer Er die Eigenschaft beabsichtigte. Also purer Tafweedh.

2) Sein Wille: Nun in Bezug auf die zweite Option, dass „Kayfa Sha“ sich darauf bezieht, wie er etwas will, stellt es nicht unbedingt ein Problem dar, da es nur z.B. den Nuzul als eine Handlung bestätigt, die er ausführt, wie auch immer er will. Handlungen müssen sich nicht unbedingt darauf beziehen, dass sich die Essenz ändert, sondern vielmehr, dass er die Handlung außerhalb von sich selbst tut, wie einem Engel zu befehlen, herabzusteigen.

Tafsir, Ta’wil und Ma’na haben alle die selbe Bedeutung

Muhammad Ibn Mandhur Al-Ansari erklärt in Lisan Al-‘Arab, dass das Wort ‘Tafsir’ und ‘Bedeutung’ Synonyme sind. Wenn du den Tafsir von X kennst, so heisst das, dass du die Bedeutung von X kennst , wenn du nicht den Tafsir von Y kennst, so heisst es, dass du nicht die Bedeutung von Y kennst.

Al-Azhari sagte, dass Ahmad Bin Yahya [Tha’lab] über Ta’wil gefragt wurde und er daraufhin sagte:

التأويل والتفسير والمعنى واحد

„Ta’wil (Interpretation), Tafsir (Erklärung) und Ma’na (Bedeutung) sind eins.“

Abu Mansur Muhammad Al-Azhari sagt in Tahdhib Al-Lughah:

‎وأخبرَني المنذريّ عَن أبي الْعَبَّاس عَن ابْن الْأَعرَابِي قَالَ: التَّفْسِير والتأويل، وَالْمعْنَى وَاحِد.

“Und Al-Mundhiri erzählte mir von Abu Al-Abbas [Tha’lab], von Ibn Al-A’arabi, er sagte: ‘Tafsir (Erklärung), Ta’wil (Interpretation) und Ma’na (Bedeutung) sind eins.’

Quelltexte der Wahabiyyah

Diese Leute machten sich lustig über uns, weil wir einige Aussagen zitierten welche zwar nicht authentisch sind jedoch deren Bedeutung richtig sind und die Erhabenheit Allahs bestätigen. Die Wahabiyyah zitieren oft von Büchern welche nicht authentisch sind und bauen ihre ganze Aqidah auf solche Bücher. Nun seien nur einige Beispiele erwähnt.

– Kitab al-Sifat welches man Imam Daraqutni zuschreibt, hat ein Bruch in der Überlieferungskette und ist schwach wegen Ibn Kadisch, welcher ein Lügner ist.

– Kitab al-Ru‘yah welches man Imam Daraqutni zuschreibt ist ebenso unauthentisch wegen Ibn Kadisch und al-‘Ashari.

– Kitab al-‚Arsh von Ibn Abi Shayba ist ebenso nicht authentisch, ebenso wegen Ibn Kadisch, welcher ein Lügner ist.

– Kitab al-Sunnah welches man Abdullah ibn Ahmad (der Sohn von Imam Ahmad) zuschreibt, ist ebenso unauthentisch. Es gibt zwei Überlieferungsketten für dieses Buch. Die erste Überlieferungskette enthält zwei unbekannte und zwar Abu Nasr as-Simsar und Muhammad al-Harawi. Die zweite Überlieferungskette enthält ebenso zwei unbekannte und zwar Abu al-Mudhaffar bin Shabib und Abu Umar al-Sulami.

– ar-Radd ala al-Jahmiyyah wa az-Zanadiqah welches man Imam Ahmad zuschreibt, ist ebenso nicht authentisch wie Imam Dhahabi es sagte und in der Überlieferungskette ist eine unbekannte Person welcher Khadr Ibn Muthanna heißt. Was die Behauptung angeht, dass al-Khallal dieses von dem Sohn von Imam Ahmad aufgeschrieben hätte ist nicht wahr, er hat nicht ‏الرد على الزنادقة aufgeschrieben, sondern ‏ما يحتج به الإمام أحمد على الجهمية من القرآن. Außerdem kam heraus, dass dieses Buch Muqatil bin Sulayman, dem Mushabbih gehört.

– Sharh as-Sunnah welches man Imam Barbahari zuschreibt, ist ebenso unauthentisch, weil einige in der Kette Lügner sind.

– Das Buch Al-Tanbih Wal-Radd ‘Ala Ahlil-Ahwa’ Wal-Bid’ welches man Abu al-Husayn al-Malati (verst. 377 n.H.) zuschreibt ist ebenso unauthentisch, weil einer in der Überlieferungskette unbekannt ist und zwar Muhammad bin Ibrahim al-Husri.

– al-Fusul fi al-Usul welches man Abu al-Hasan al-Karaji zuschreibt ist ebenso nicht authentisch, weil dieses Buch weder ein Manuskript noch eine Überlieferungskette hat. Dies sagt der Muhaqqiq des Buches in der Einleitung. Der Muqhaqqiq vertraut Ibn Taymiyyah in dieser Hinsicht und kopiert alles von ihm.

– Naqd Uthman b. Saīd ‘ala-l-Marisi welches man Darimi zuschreibt ist auch unauthentisch, weil in der Überlieferungskette ein unbekannter ist und zwar Abu Bakr al-Muzakki. Zwischen dem Überlieferer und dem Kopist liegt eine lange Zeit, welches die Wahrscheinlichkeit erhöht dass dieses Buch fabriziert wurde.

– Radd ala Jahmiyyah welches man Darimi zuschreibt ist ebenso unauthentisch wegen Abu Al-Makarim Al-Sharabi, Abu‘l Fath ash-Sharabi, Umm al-Subh und der Kopist, alle sind sie unbekannt.

– Sharh as-Sunnah welches man Imam Muzani zuschreibt ist ebenso unauthentisch, weil in der Überlieferungskette unbekannte sind. Siehe hier

– Aqidah Imam Shafi‘i welches Hakkari, Imam Shafi‘i zuschreibt ist auch unauthentisch, weil dieser Hakkari selbst schwach und ein Lügner ist.

– I‘tiqad al-Shafi‘i welches al-ʿAschārī überliefert ist ebenso unauthentisch, wie es Imam Dhahabi sagte und Imam Ibn Hajar al-Asqalani stimmte mit ihm überein.

– al-Hayda wa al-I’tidhar fi ar-Radd ala man qala bi Khalq al-Qur’an welches man Abdul-Aziz ibn Yahya al-Kinani al-Makki zuschreibt ist ebenso nicht authentisch, denn Imam Dhahabi sagte in Mizan al-‘Itidal über dieses Buch: لم يصح إسناد كتاب الحيدة إليه „die Überlieferungskette des Buches al-Hayda ist nicht authentisch zu ihm.“ Dieses bestätigte auch Imam al-Subki in Tabaqat al-Shafi’yyah indem er die Worte von Imam Dhahabi erwähnte.

– Kitab as-Sunnah welches man Harb al-Kirmani zuschreibt hat nichtmal eine Überlieferungskette, es wurde von dem Muhaqiq Adil al-Hamdan als Kitab as-Sunnah betitelt, stammt alles aus dem Buch „Masa’il al-Harb“, der Überlieferer des Manuskriptes ist Unbekannt, die Manuskripte fehlen, daher hat das Buch keine Überlieferungskette. Somit ist dieses Buch auch verworfen.

– Kitab al-Sunnah welches man al-Khallal zuschreibt, ist ebenso unauthentisch wegen Abu‘l Hasan ‘Ali b. Sa‘d b. Ibrahim al-Khabaz, Abu Ali b. al-Mahdi, Abu Talib b. Yusuf, Abu al-Ghanaim b. al-Muhtadi, welche alle unbekannt sind. Außerdem existiert nur ein einziges Manuskript von Kitab al-Sunnah. Der Kopist Abdulhadi bin Abdulmalik bin Abdulmalik bin Qasim ist unbekannt. War er Muslim, Jude oder Christ ? Wir wissen es nicht.

– Risala Fi Ann al-Qur’an Ghayr Makhluq welches man Ibrahim al-Harbi zuschreibt ist ebenso unauthentisch wegen Abu al-Fadl Ja‘far b. Idris al-Qazwini welcher unbekannt ist.

– Usul as Sunnah welches man Ahmad bin Hanbal zuschreibt ist nicht authentisch. Das Buch ist eine Fabrizierung. Dies wird klar, wenn man die Isnad (Überlieferungskette) durchgeht. Derjenige, der es von Imam Ahmad angeblich überlieferte, heißt: Abu Jafar Muhammad bin Sulayman al Minqari al Basri. Er ist ein übler Mann, und kein anderer hat es sonst von Imam Ahmad bin Hanbal überliefert außer dieser üble Mann. Muhammad bin Sulayman al Minqari. Sie haben so wenig informationen über ihn, dass die Leute nicht einmal einig waren, ob er Muhammad, der Sohn von Sulayman ist oder Sulayman, der Sohn von Muhammad. In der Kette, die Imam Ibn Abi Ya’la in seinem Tabaqat al Hanabilah überliefert, heißt er: Sulayman bin Muhammad. Bei Ibn al Jawzi und Abu Bakr al Khallal heißt er: Muhammad bin Sulayman. Unabhängig, wie man ihn nennen will, kann ihn keiner einstufen, und somit ist die Kette zum Buch schwach und dieses Werk geht nicht authentisch auf Ahmad bin Hanbal zurück.

– Kitab al-Sunnah welches man Imam al-Marwazi zuschreibt, so ist dies eine Lüge. Der Muhaqqiq al-Basiri hat einfach den Titel von dem Buch und den Namen des Authors verändert. In den originalen Manuskript heißt dass Buch al-‘Itisam bil Kitab wa al-Sunnah und der Author ist al-Khuza‘i.

Die Behauptung Gelehrter so und so hat dem Gelehrten so und so das Buch zugeschrieben oder daraus zitiert, ist kein Beweis für die Authentizität eines Buches. Die Manuskripte, die wir heute in den Händen haben, können nicht authentisch auf ihre Autoren zurückgeführt werden. Kann sein, dass einige dieses geschrieben haben könnten, jedoch sind die Überlieferungsketten nicht authentisch auf sie zurückzuführen. Wer gibt uns die Garantie, dass nichts hinzugefügt wurde oder etwas davon weggenommen wurde etc. ? Wir werden keine Gewissheit darüber haben.

Widerlegung der Behauptung, dass die Eigenschaften Allahs nicht zu den Mutashabihat gehören und dass alles im Qur‘an muhkam wäre

Diesbezüglich überliefert Abdul-Razzaq von Ma’amar er von Ibn Tawus, er von seinem Vater, er von Ibn Abbas, dass er einen Mann sah der abrupt aufstand, als er ein Hadith von dem Propheten Sallallahu alayhi wa sallam über die göttlichen Eigenschaften hörte. Dann sagte er: Was für eine Art Furcht ist das, was diese Leute haben? Sie finden in den komplett klaren Versen, welches keine Mehrdeutigkeit zulassen, das was sie fürchten, jedoch werden sie in den Ruin gebracht bei solchen Versen welche nicht komplett klar sind.“ (Überliefert in Musannaf Abd al-Razzaq)

وَرَوَى عَبْدُ الرَّزَّاقِ عَنْ مَعْمَرٍ عَنِ ابْنِ طَاوُسٍ عَنْ أَبِيهِ عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ «أَنَّهُ رَأَى رَجُلاً اِنْتَفَضَ لَـمَّا سَمِعَ حَدِيثًا عَنِ النَّبِيِّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي الصِّفَاتِ اسْتِنْكَارًا لِذَلِكَ، فَقَالَ مَا فَرَقُ هَؤُلَاءِ؟ يَجِدُونَ رِقَّةً عِنْدَ مُحْكَمِهِ وَيَهْلِكُونَ عِنْدَ مُتَشَابِهِهِ؟!» انْتَهَى

Ibn ʿAbbas sagte so wie es Imam Ibn Jarir at-Tabari in seinem Tafsir erwähnt:

قال ابن عباس: التفسيرُ على أربعةِ أوجهٍ: وجهٌ تعرفه العربُ من كلامها، وتفسير لاَ يُعذر أحدٌ بجهالته، وتفسير يعلمه العلماء، وتفسير لاَ يعلمه إلا الله تعالى ذكره.

„Es gibt vier Arten von Tafsir: Der Tafsir, bei dem niemand durch seine Unwissenheit entschuldigt ist, der Tafsir, den nur die Gelehrten wissen, der Tafsir, welchen die Araber aufgrund ihrer Sprache kennen (oder jene, die die arabische Sprache gut können) Und der Tafsir, den niemand kennt außer Allah.“

Ibn ʿAbbas sagte:

عن ابن عباس رضي الله عنه أَنَّهُ قَالَ: التَّفْسِيرُ عَلَى أَرْبَعَةِ أَنْحَاءٍ: فَتَفْسِيرٌ لَا يُعْذَرُ أَحَدٌ فِي فَهْمِهِ، وَتَفْسِيرٌ تَعْرِفُهُ الْعَرَبُ مِنْ لُغَاتِهَا، وَتَفْسِيرٌ يَعْلَمُهُ الرَّاسِخُونَ فِي العلم، وتفسير لا يعلمه إلا الله، وَيُرْوَى هَذَا الْقَوْلُ عَنْ عَائِشَةَ وَعُرْوَةَ وَأَبِي الشَّعْثَاءِ وَأَبِي نَهِيكٍ وَغَيْرِهِمْ.

„Tafsir sind vier Arten: Eine Interpretation, die ein jeder verstehen muss und von der keiner entschuldigt ist, eine Interpretation ist die, welche dem Dialekt und der Sprache der Araber bekannt ist (lughāt), eine Interpretation ist die derjenigen, die tief im Wissen verwurzelt sind (ʿulama al-rasikhun) und eine Interpretation ist die, welche nur Allah alleine kennt.“ (Ibn Kathīr sagt darüber:) „Und diese Aussage wurde überliefert von ʿĀ’ischa, ʿUrwah, Abū Schaʿthā, Abū Nuhaik und anderen.“ (Siehe Tafsir Ibn Kathir Sure 3:7)

Auch hier sieht man an den Aussagen von Ibn Abbas, dass es Sachen im Qur’an gibt, dessen Interpretation keiner weiß außer Allah.

Antwort auf einige Verleumdungen

Über die Aussage von Hammad bin Zayd, dass er gesagt hätte, dass Allah in seinem Ort sei.

Es geht um folgende Aussage: Hammad bin Zayd soll gesagt haben: „Allah ist in seinem Ort und nähert sich seiner Schöpfung wie er will.“

‎وسأل بشر بن السري حماد بن زيد، فقال: „يا أبا إسماعيل، الحديث الذي جاء „ينزل ربنا إلى السماء الدنيا“ يتحول من مكان إلى مكان؟ فسكت حماد بن زيد، ثم قال: هو في مكانه يقرب من خلقه كيف يشاء

Zuallererst sei gesagt, dass es verschiedene Versionen von Hammad bin Zayd diesbezüglich gibt. In anderen Versionen kommt der Wortlaut „in seinem Ort“ nicht vor.

Ibn Battah überliefert dieses geschehen ohne den Wortlaut „in seinem Ort“. In dieser Version sagt Hammad bin Zayd als er über den Nuzul gefragt wurde: „All dieses ist wahr jedoch wie Allah will.“

١٥٨ – وَحَدَّثَنِي أَبُو الْقَاسِمِ، قَالَ: ثنا أَبُو حَاتِمٍ، قَالَ: ثنا سُلَيْمَانُ بْنُ حَرْبٍ، قَالَ: سَأَلَ بِشْرُ بْنُ السَّرِيِّ حَمَّادَ بْنَ زَيْدٍ فَقَالَ: يَا أَبَا إِسْمَاعِيلَ، الْحَدِيثُ الَّذِي جَاءَ ⦗٢٠٤⦘ «يَنْزِلُ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ إِلَى السَّمَاءِ الدُّنْيَا» قَالَ: حَقٌّ كُلُّ ذَلِكَ كَيْفَ شَاءَ اللَّهُ

Ebenso erwähnt Imam Saffarani die Worte ohne den Wortlaut „in seinem Ort“. In dieser Version sagt Hammad bin Zayd: „Er ist über seinem Thron und er nähert sich Seiner Schöpfung wie er will.“

‎وروى الخلال (١) عن سليمان بن حرب (٢) (قال) (٣) سأل بشر بن السري (٤) حماد بن زيد (٥) فقال: يا أبا إسماعيل الحديث ينزل اللَّه إلى السماء الدنيا يتحول من مكان إلى مكان فسكت حماد بن زيد ثم قال: هو على عرشه يقرب من خلقه كيف شاء

Nun wo ist der zweifelsfreie Beleg dafür dass er tatsächlich gesagt hat, dass Allah in seinem Ort sei?

Dies ist der Zustand der Sekten, sie klammern sich an Aussagen die nicht eindeutig sind.

Behauptung, dass Ibn Qutaybah einen Ort für Allah bestätigt hätte.

Einige behaupten, dass Ibn Qutaybah einen Ort für Allah bestätigt hätte. Ich weiss nicht ob diese Aussage von ihm authentisch überliefert wurde und um welchen Text es überhaupt geht, jedoch haben wir einen anderen Text von ihm der genau das Gegenteil davon behauptet. Ibn Qutaybah sagte in Al-Ikhtilaf fi al-Lafdh wa ar-Radd ‚ala al-Jahmiyyah wa al-Mushabbihah:

ولما رأى قوم من الناس إفراط هؤلاء في النفي عارضوهم بالإفراط في التمثيل فقالوا بالتشبيه المحض، وبالأقطار والحدود، وحملوا الألفاظ الجائية في الحديث على ظاهرها، وقالوا بالكيفية فيها، […] وكلا الفريقين غالط

„Und als einige die Übertreibung dieser Menschen in Bezug auf die Negation sahen, haben sie im Gegenzug im Anthropomorphismus übertrieben und erwähnten (dass Allah) Ähnlichkeit (mit den Geschöpfen) hätte und dass (Er einen) Ort und Grenzen hätte und verstanden die Wortlaute die in den Ahadith kamen gemäß ihrer offensichtlichen Bedeutung (Dhahir) und erwähnten, dass es eine Modalität hätte […] Beide Parteien sind im Irrtum..“

Wie wir sehen erklärt er Allah erhaben über die offensichtliche Bedeutung (dhahir) sowie erhaben über den Ort, Grenzen, Verähnlichung und Modalität.

Sagte Kharijah bin Al Mus’ab bin Kharijah, dass Allah auf dem Thron sitzt ?

Die Mujassimah zittieren folgende Überlieferung:

Ahmad bin Sa’id Ad Darami sagte: ich hörte mein Vater sagen: Kharijah sagte: Der Barmherzige hat über den Thron Istiwa gemacht (Surah 20 Ayah 5). Er sagte: ist Istiwa anderes außer Sitzen?

[Al Ibanah Al Kubra Ibn Battah Nr. 335]
[Kitab As Sunnah li Abu Bakr Al Khallal Nr. 1691]
[Kitab As Sunnah li Abdullah bin Ahmad Nr. 10]
[Al Masa’il Harb Al Kirmani B. 4 S. 1118]

Gehen wir auf die Kette ein, denn sie ist jedesmal das Gleiche auch wenn es nur in diesen vier Bücher erwähnt ist.

„Mein Vater“ sein Vater ist Sa’id bin Sakhr Ad Darami.

So sagte Imam Abu Hatim über ihn: Er ist unbekannt.

(Jarh Wa Tadil li Abi Hatim B. 4 S. 34)

Imam Ibn Hajar Al Asqalani sagte: Unbekannt!

(Lisan Al Mizan li Ibn Hajar Al Asqalani B. 4 S. 60)

Somit ist dieses verworfen.

Die Lügen der Mujassima über Imam Amidi, dass er seine Gebete nicht verrichten würde.

Man hat mich gefragt, was es damit auf sich hat, bezüglich der Behauptung eines Hanbaliten,
wo Imam Adh Dhahabi erwähnte, dass dieser Gelehrter seine Gebete nicht vollzogen hätte, und die Tinte noch an seinem Fuß gewesen ist.

So ist die Antwort folgendermaßen:

1. Die Kette ist nicht authentisch, die auf ihn zurückgeht, und Ibn Abi Umar Al Hanbali ist von niemandem als vertrauenswürdig eingestuft.

2. Die Mujassima behaupten, es sei eine bekannte Sache und Mutawatir, doch haben sie nur eine einzige Kette und das zeigt, wie unaufrichtig viele von ihnen sind.

3. Anstatt Husnul-Dhan zu betreiben, dass er vielleicht Tayammum genommen haben könnte, mal ganz unabhängig davon, dass die Geschichte erfunden ist, pflegten sie ihn in den Dreck zu ziehen, aufgrund dessen, dass er die Mujassima unter den Hanbaliten bloßstellte und widerlegte.

4. Bis heute verbreiten sie diese Sache, um den Ruf eines Muwahids zu schädigen und ihre Irrlehre dadurch zu verstärken. Wie können sie über einen Muslim wie ihm, der auf dem Wege Allahs so viele gewaltige Werke schrieb, die Imam As Subki lobte, auf dem Wege Allahs reiste und sein Leben oft riskierte für den Tauhid, so etwas verbreiten? Vergessen diese Menschen, dass er in Akhirah ein Haq hat?

Möge Allah uns vor den ehrenlosen Mujassima bewahren.

Stimmt die Verleumdung gegen Imam Ashari, getätigt von Imam Zahir bin Ahmad, die einige Mujassima verbreiten?

Die Verleumdungen oder Lügen, die verbreitet wurden gegenüber Imam Ashari, sind , dass Imam Zahir bin Ahmad behauptet haben soll, dass Imam Ashari kein Wudu nahm und betete.

Der erste Mujassim, der dies überlieferte, war Abu Ismail Al Harawi, in dem er behauptete, dass Imam Zahir bin Ahmad gesagt haben soll: Ich trat dann bei ihm ein und die Zeit für das Gebet war eingetroffen. Da betete er, ohne Istinjāʾ (sein Geschlechtsteil mit Wasser säubern) gemacht oder sich gesäubert zu haben und die Gebetswaschung zu vollziehen. Ich erwähnte dann bei ihm die Gebetswaschung? Da erwiderte er: ‚Ich befinde mich nicht im unreinen Zustand.‘“

(Dhamm Al-Kalām Nr 1274)

So fingen andere Ketzer wie Ibn Taymiyyah an, diese Lügen über Ashari zu verbreiten und zu behaupten; ,,Dass dies weit verbreitet ist.“

1. Ammar bin Yahya ist ein Überlieferer in der Kette und er ist ein Ketzer, der Probleme hat im Qadr, und Lügen über die Mutakalimun überlieferte, um ihnen zu schaden und ist dazu bekannt als Lügner. Und dies wurde von Imam Dhahabi erwähnt.

2. Imam Zahir bin Ahmad war ein Anhänger von Imam Ashari und einer der Begleiter bis zum Tod, er war sogar am Sterbebett für ihn da. Kein normaler Muslim würde jemanden begleiten, der angeblich nicht Mal Wudu nehmen würde aus Nafs. Ebenfalls erwähnte er viele Vorzüge von Imam Ashari und verbreitete sie, siehe die Bücher von Imam Bayhaqi in Sunan Al kubra ab 10/139. Ebenfalls erwähnte es Imam Ibn Asakir in seinem Werk über die Verteidigung von Imam Ashari.

3. Abu Ismail Al Harawi ist der einzige, der von seinem ketzerischen Lehrer Ammar bin Yahya dies überlieferte. Die Aussage von Ibn Taymiyyah ist somit Mal wieder eine seiner masslosen Lügen gegen Imam Ashari, um ihm zu schaden.

Möge Allah uns vor solchen unehrlichen Menschen und Ketzern fernhalten, die noch immer diese Lügen verbreiten und als Fakten darstellen.

Ibn Mibrad erwähnt 400 Gelehrte die Feinde der Asha’irah waren.

Die Behauptung: Kashf al-Ghuta‘ an Mahd al-Khuta‘, und Jam‘ al-Juyush wa ad-Dasakir ala Ibn Asakir, welche beide von Ibn Mibrad (gest. 909 n.H.) verfasst worden sind. Insbesondere das zweite erwähnte Buch ist eine besondere Widerlegung von dem Buch „Tabyin Kadhib al-Muftari fima Nasaba ila Imam Abi al-Hasan al-Ash’ari“, welches verfasst wurde von dem Ash’ari aus dem 6. Jahrhundert n.H. namens Ibn Asakir (gest. 571 n.H.). Ibn Mibrad erwäht in seinem Buch 400 Gelehrte, welche Feinde der Asha’irah waren und dass die Ash’ari-Madhhab bis zum 6-7 Jahrhundert eine kleine Randgruppe war und im laufe der Zeit sich verbreitete, und vieles mehr.

Die Antwort: Dieses Buch Jam‘ al-Juyush ist ein Buch welches voll von Behauptungen gegen die Asha’irah ist, der Verfasser Ibn Mibrad sagt der Gelehrte X hat die Asha’irah gemieden ohne dass er irgendwelche Beweise bringt. Wir werden nun einige Gelehrte zitieren von denen er behauptet, dass sie gegen die Asha’irah seien dieses jedoch nicht der Wahrheit entspricht.

Imam al-Ruyani – Ibn Mibrad sagt, dass al-Ruyani die Asha’irah pflegte zu vermeiden.

– Imam al-Ruyani in seinem Buch „Hilyat al-Mu’min“:

– Allah redet mit einer Rede welche ewig ist (qadim) ist ohne Zunge und ohne Stimme und ohne Gliedmaßen.

– Allahs Hören und sehen ist Ewig. Allah hört ohne Ohren und ohne Hilfsmittel. Allah sieht ohne eine Iris.

– Die Eigenschaften sind nicht Er selbst auch nicht jemand anderes als Er.

– Iman ist Bestätigung.

– Die erste Obligation für einen Mukallaf ist Nadhar.

– Allah und sein Gesandter wissen nur den Ta’wil der Mutashabihat.

Al-Imam al-Shirazi – Ibn Mibrad sagt, dass Imam al-Shirazi die Asha’irah pflegte zu vermeiden.

al-Imām al-Shīrāzī sagt in seinem Buch „Sharḥ al-Lumaʿ“:

„Und wer an etwas anderes als (die spezifischen Themen) glaubt, die wir aus den Überzeugungen der Menschen der Wahrheit erwähnt haben, welche sich al-Imām al-Ashʿarī zuschreiben – dann ist er ein Kāfir.“

Als al-Shīrāzī nach denen gefragt wurde, welche die Ashʿarīs beleidigen, so sagte er über diese Leute, dass es Wājib sei sie öffentlich zu bestrafen und zu disziplinieren, da die Ashʿarīs die Verteidiger der Sharīʿah sind.

Imam al-Mahamili – Ibn Mibrad sagt, dass Imam Mahamili die Asha’irah pflegte zu vermeiden.

al-Maḥāmilī sagte, wie von al-Zarkashī, Ibn al-ʿIrāqī und anderen berichtet wird:

„Wenn al-Ashʿarī mit der Menge an Sünden so viel wie dem Staub auf der Erde zu Allāh käme, bin ich zuversichtlich, dass Allāh ihm aufgrund seiner Verteidigung für Allāhs Religion vergeben wird.“

al-Imam al-Baghawi – Ibn Mibrad sagt, dass Imam al-Baghawi die Asha’irah pflegte zu vermeiden.

Sein Hauptlehrer war al-Qāḍī Ḥusayn (al-Baghawī lobte ihn sehr, sammelte seine Fatāwā, schrieb Zusammenfassungen seiner Bücher). Und er war Ashʿarī – Er sagte, dass jeder, der Julūs bestätigt, ein Kāfir ist.

Dein ganzes Leben damit zu verbringen, unter einem Ashʿarī zu studieren, ist sicherlich jemanden „zu vermeiden“ !

Dies sind nur einige Beispiele, und das Buch ist voll von solchen Behauptungen ohne jegliche Beweise.

Dies ist der Zustand der Ḥashawiyyah. Sie folgen einfach blind ihren Lehrern in Bezug auf die Aqīdah der Gelehrten, ohne auch nur ihre Bücher zu lesen.

Sagen die Asha’irah und Maturidiyyah, dass Allah überall sei?

Diesbezüglich sagte ‎Imam Abdal Qahir Al-Baghdadi:

‎“واجمع اصحابنا على احالة القول بان الله هو في مكان او في كل مكان “

‎“Und unsere Gefährten (damit meint er die Asha’irah) sind in Übereinstimmung, dass es unzulässig ist zu sagen, dass Allah in einem Ort oder an jedem Ort ist.“

Somit ist dieser Mhytos auch widerlegt.

Die Aqidah von Imam Ibn Jarir at-Tabari

Imam Tabari lehnt Grenzen und Enden in Bezug auf Allah ab.

Imam Abu Ja‘far at-Tabari sagte in seinem Tafsir unter der Sure al-Haddid folgendes:

هُوَ الأوَّلُ قبل كل شيء بغير حدّ

„Er (Allah) ist al-Awwal vor allem ohne Grenze.“

weiterhin sagte er:

والآخر بعد كل شيء بغير نهاية

„Und er ist Al-Akhir nach allem, ohne ein Ende.“

Imam Tabari lehnt die Veränderung und Bewegung (intiqal) in Bezug auf Allah ab.

Imam Tabari sagt in seinem Vorwort zu Tarikh folgendes:

الحمد لله الأول قبل كل أول، والآخر بعد كل آخر، والدائم بلا زوال، والقائم على كل شيء بغير انتقال،

„Alles Lob Gebührt Allah, der Anfangslos ist vor allen Anfängen und ohne Ende ist nach allen Enden, fortwährend ohne dass Er aufhört/verschwindet (zu existieren), beständig über allem ohne dass Er sich bewegt (intiqal).“

Intiqal bedeutet der Ort an dem sich bewegt wird und wenn der intiqal in Bezug auf Allah abgelehnt wird, dann es die Negierung der Richtung und Ort für Allah. Weil der intiqal bedingt ein Ort und Richtung an dem sich hinbewegt wird und Imam Tabari lehnte dies in Bezug auf Allah ab.

Auch sagte er in Tarikh:

لأنه لا تغيره الأحوال

„Die Zustände verändern ihn nicht.“

Weiterhin sagte er:

لا تحيط به الأوهام، ولا تحويه الأقطار

“Allah ist nicht vorstellbar in den Gedanken und wird nicht von den Räumen beinhaltet.“

Nach Imam Tabari ist jeder Muhdath erschaffen

Er sagte in at-Tabsir fi Ma‘alim ad-Din:

وأنه لا محدثٌ إلا مصنوعٌ مخلوقٌ.

„Es gibt kein Muhdath außer dass es erschaffen ist.”

Imam Tabari sagt weiterhin in Tabsir:

وكذلك من زعم أن فعله محدثٌ، وأنه غير مخلوقٍ، فمثله لا شك أنه أولى باسم الكفر

„Ebenso besteht kein Zweifel daran, dass derjenige der behauptet, dass seine Handlungen neu herbeigeführt (muhdath) sind, jedoch nicht erschaffen würdiger ist den Namen Ungläubiger zu bekommen.“

Dies bezieht sich auf die Mu‘tazilah, die glaubten, dass der Mensch selbst seine Taten neu hervorbringe, jedoch diese neu hervorbrachte Taten nicht erschaffen seien, weil sie versuchten, den freien Willen mit der Vorherbestimmung in Einklang zu bringen. Auch hier unterscheidet Imam Tabari nicht zwischen Muhdath und Mahluq, er macht sogar Takfir auf diese Leute.

Imam Tabari sagte auch in seinem Tarikh:

فمعلوم أن ما لم يكن ثم كان، أنه محدث مخلوق

‎“Es ist bekannt, dass etwas was davor nicht war und danach geworden ist, dass es neuerlich und erschaffen ist (muhdath und makhluq).“

Auch hier unterscheidet er nicht zwischen Muhdath und Mahluq.

Aussagen von Imam Tabari über die Rede Allahs

Imam Tabari sagt in Tabsir fi Ma’alim da-Din:

والمُتكلم الذي لا يجوز عليه السُّكوت

„Allah ist der Sprechende bezüglich dem das Schweigen nicht erlaubt ist.“

Imam Tabari sagte ebenso im gleichen Buch:

فلا شك أن من يزعم أن كلام الله يتحول بتلاوته إذا تلاه، وبحفظه إذا حفظه، أو بكتابه إذ كتبه محدثاً مخلوقاً؛ فبالله –تعالى ذكره- كافرٌ.

„Es gibt kein Zweifel, dass derjenige der behauptet, dass die Rede von Allah, wenn er (der Rezitator) es rezitiert, sich mit seiner Rezitation verändert oder mit sein auswendig lernen, sich mit sein auswendig lernen verändert oder mit sein schreiben, sich mit sein schreiben verändert und neu hervorgebracht (muhdath) und erschaffen (mahluq) wird, bei Allah ein Ungläubiger ist.“

Auch hier sieht man, dass er den Takfir auf diejenigen spricht, die sagen dass der Qur‘an neu hervorgebracht (muhdath) und erschaffen ist, außerdem ist die Aussage ein Beweis, dass es kein Unterschied zwischen muhdath und Mahluk gibt.

Auch sagte er in Tabsir fi ma‘alim ad-Din:

فأما إن قال: أعني بقول ((قراءتي)) : فعلي الذي يأجرني الله عليه والذي حدث مني بعد أن لم يكن موجوداً، لا القرآن الذي هو كلام الله –تعالى ذكره- الذي لم يزل صفةً قبل كون الخلق جميعاً، ولا يزال بعد فنائهم الذي هو غير مخلوقٍ. فإن القول فيه نظير القول في الزاعم أن ذكره الله –جل ثناؤه- بلسانه مخلوقٌ، يعني بذلك فعله لا ربه الذي خلقه وخلق فعله.

‘’Angenommen der Sprecher sagt: ‘Ich bezwecke mit meiner Rezitation meine HandIung, für die Allah mich belohnen wird welches ḥadatha von mir nach ihrer nicht Existenz. Ich meine nicht den Quran, welches die Rede Allahs ist, welche immer eine Eigenschaft (von Ihm) ist und immer sein wird – vor der Schöpfung von allem und nach ihr Ende.’ Dann ist diese Aussage ähnlich zu der Aussage, dass die Erwähnung von Allah mit seiner Zunge erschaffen ist und damit seine Handlungen bezweckt und nicht seinen Herren, welcher ihn und seine Handlungen erschuf.’’

Auch hier sieht man dass er den muhdath den Geschöpfen zuschreibt und damit erschaffen meint.

Er sagte weiterhin:

فلا شك أن من زعم أن الله محدثٌ، وأنه قد كان لا عالماً، وأن كلامه مخلوقٌ، وأنه قد كان ولا كلام له، فإنه أولى بالكفر وبزوال اسم الإيمان عنه.

„Es gibt kein Zweifel, dass derjenige der behauptet, dass Allah muhdath ist und dass er eine Zeit ohne Wissen war und dass seine Rede erschaffen sei und dass er eine Zeit ohne Rede war, würdiger ist Ungläubiger zu sein und dass der Name des Iman von ihm verschwindet.“

Und er sagte auch:

من أبى ما قلنا في ذلك قيل له: أخبرنا عن الكلام الذي وصفت أن القديم به متكلم مخلوق، أخلقه – إذ كان عندك مخلوقا في ذاته، أم في غيره، أم قائم بنفسه؟ فإن زعم خلقه في ذاته، فقد أوجب أن تكون ذاته محلا للخلق، وذلك عند الجميع كفر .

„Derjenige, der Einwände gegen das hat, was wir gesagt haben, zu ihm wird gesagt: Erzähl uns von der Rede welches du als erschaffen bezeichnest und mit dem der ewige spricht, erschuf er es in sein Selbst oder in etwas anderem oder existiert es in sich selbst? Wenn er behauptet, dass er es in seinem Selbst schuf, so erfordert dies, dass sein Selbst ein Ort von erschaffenem ist und dies ist gemäß allen Unglaube.“

Und er sagte auch im selben Buch:

والصواب في ذلك من القول عندنا قول من قال: ليس بخالقٍ ولا مخلوقٍ؛ لأن الكلام لا يجوز أن يكون كلاماً إلا لمتكلم

„In dieser Angelegenheit ist nach uns die Aussage derjenigen richtig, die sagen „Er ist weder Schöpfer noch Schöpfung“. Es ist nicht erlaubt das Rede, Kalām (genannt wird) außer durch einen Redenden (Mutakallim).

Imam Tabari lehnt die Berührung und die Trennung von Allah ab

In seinem Tafsir sagt er bezüglich das Sehen von Allah im Jenseits, dass diejenigen die dieses leugneten wie die Mu‘tazilah, dieses leugneten, weil man damit Allah eine Grenzen, Enden und Distanz etc. zuschreiben würde, er erklärt warum dies ungültig ist und man Allah trotzdem sehen kann und dieses notwendiger Weise keine Distanz etc. bedingt. Er sagte:

هل علمتم موصوفًا بالتدبير سوى صانعكم، إلا مماسًّا لكم أو مباينًا؟
فإن زعموا أنهم يعلمون ذلك، كُلِّفوا تبيينه، ولا سبيل إلى ذلك.

„Kennt ihr jemanden außer euren Schöpfer welcher beschrieben wird mit Leitung und Kontrolle, doch euch weder berührt noch getrennt ist?“ Wenn sie behaupten, dass sie so einen kennen, dann verlangt man nach Erklärung. Doch dazu sind sie nicht in der Lage.“

Imam Tabari lehnt jegliche Bedeutung, die auf etwas entstandenes hindeutet ab.

Er sagte in Tabsir fi ma‘alim ad-Din:

فنقول:
يسمع –جل ثناؤه- الأصوات، لا بخرقٍ في أذنٍ، ولا جارحةٍ كجوارح بني آدم. وكذلك يبصر الأشخاص ببصرٍ لا يشبه أبصار بني آدم التي هي جوارحٌ لهم.
وله يدان ويمينٌ وأصابع، وليست جارحةً، ولكن يدان مبسوطتان بالنعم على الخلق، لا مقبوضتان عن الخير.
ووجهٌ لا كجوارح الخلق التي من لحم ودم.
ونقول: يضحك إلى من شاء من خلقه. ولا نقول: إن ذلك كشر عن أسنان

„So sagen wir: Dass er, jalla thana’uhu, die Stimmen (aswat) hören kann, jedoch nicht mit löchern in den Ohren und nicht mit einer Gliedmaße (jariha), wie die Söhne Adams Gliedmaßen (jawarih) haben. Ebenfalls sieht (basr) Er die Menschen mit einer Eigenschaft des Sehens (yubsir), was nicht dem Sehen (yubsir) der Söhne Adams gleicht oder ähnelt. Und Er hat auch Yadan (2 Hände) und yamin (rechte) und asabi‘ (Finger), jedoch sind sie keine Gliedmaße (jariha). Aber weit ausstreckende yadan (2 Hände), welche Gnädig zu den Geschöpfen sind und großzügig mit dem Guten. Sein Wajh (Gesicht) ist nicht wie dass der Söhne Adams aus Gliedmaßen (jawarih), welche aus Fleisch und Blut sind. Ebenfalls sagen wir: Er yadhak (lacht) zu Seinen Geschöpfen zu wem Er will und wir sagen nicht: „Dies geschieht durch das zeigen der Zähne (asnaan).“ 

Imam Tabari lehnt den Körper, die Verbindung und Trennung in Bezug auf Allah ab.

Er sagte in seinem Tarikh:

في العالم مشاهَد إلا جسم أو قائم بجسم، وأنه لا جسم إلا مفترِق أو مجتمع، وأنه لا مفترِق منه إلا وهو موهوم فيه الائتلاف إلى غيره من أشكاله، ولا مجتمع منه إلا وهو موهوم فيه الافتراق ، وأنه إذا اجتمع الجزءان منه بعد الافتراق، فمعلوم أن اجتماعهما حادث فيهما بعد أن لم يكن، وأن الافتراق إذا حدث فيهما بعد الاجتماع فمعلوم أن الافتراق فيهما حادث بعد أن لم يكن. ما لم يخلُ من الحدث لا شك أنه محدَث بتأليف مؤلِّف له إن كان مجتمعًا، وتفريق مفرِّق له إن كان مفترِقًا؛ وكان معلومًا بذلك أن جامع ذلك إن كان مجتمعًا، ومفرّقه إن كان مفترقًا مَن لا يشبهه ومن لا يجوز عليه الاجتماع والافتراق، وهو الواحد القادر الجامع بين المختلفات الذي لا يشبهه شىء

„Im Universum wird nichts beobachtet, außer Körper oder Eigenschaften des Körpers. Und dass es keinen Körper gibt, außer dass er getrennt oder verbunden ist. Und es gibt keine Trennung dieses Körpers, außer dass es verstandesgemäß möglich ist für ihn, in eine andere Gestalt zu zerfallen. Und es gibt keine Verbindung dessen, außer dass die Trennung dessen verstandesgemäß möglich ist. Und wenn sich die beiden Teile des Körpers nach der Trennung verbinden, so folgt daraus, dass ihre Verbindung das Auftreten eines Ereignisses (Hādith) in ihnen darstellt, welches vorher nicht existierte. Und dass aus der Trennung, wenn es sich in ihnen nach der Verbindung ereignete (Hadath), das Auftreten eines Ereignisses (Hādith) in ihnen darstellt, nachdem es vorher nicht existierte. Und es besteht kein Zweifel darüber, dass dieses was nicht frei von einer Entstehung ist, entstehen gelassen wurde von jemandem, der es zusammengesetzt sein ließ, wenn es verbunden war und es getrennt sein ließ, wenn es getrennt war. Daraus ist ersichtlich, dass derjenige, der dieses verbunden sein ließ, wenn es verbunden war, und derjenige, der dieses getrennt sein ließ, wenn es getrennt war, diesem nicht ähnelt und die Verbindung und Trennung in Bezug auf Ihn, unmöglich ist. Und Er ist der Einzige, der Allmächtige, der nichts und niemandem ähnelt“.

Was er über den Nuzul von Allah sagte

Imam Tabari sagt in Tabsir fi Ma’alim ad-Din, wo er über das Herabsteigen von Allah spricht, dass dies nicht bedeuten kann, dass sein Befehl herabkommt und dann bringt er paar Beweise diesbezüglich und er sagte dann weiterhin, dass der Nuzul nicht Befördern von Ort zu Ort (nuqlah) und vergehen (Zawal) bedeuten kann. Er sagt zu den Mu‘tazilah:

قيل له: وما برهانك على أن معنى المجيء والهبوط والنزول هو النقلة والزوال

„So sagt man zu ihm: Was ist dein Beweis, dass die Bedeutung von kommen (maji‘), von heruntersteigen (hubut) und von herabsteigen (nuzul) das befördern (von Ort zu Ort) und verschwinden (von einem Ort) ist ?“

Nach Imam Tabari ist der Nuzul eine Eigenschaft welches weder herabsteigen des Befehls bedeutet, noch dass er von einem Hohen Ort zu einem niedrigeren Ort herabsteigt, in diesem Fall der unterste Himmel.

Und er erklärte die Hoheit Allahs nicht nach dem Verständnis der Mushabbiha.

Er sagte an verschiedenen Stellen in seinem Tafsir folgendes:

Imam Tabari (224-310 n.H.) sagte in seinem Tafsir:

وَإِنَّمَا قَالَ : ” فَوْق عِبَاده ” , لِأَنَّهُ وَصَفَ نَفْسه تَعَالَى بِقَهْرِهِ إِيَّاهُمْ , وَمِنْ صِفَة كُلّ قَاهِر شَيْئًا أَنْ يَكُون مُسْتَعْلِيًا عَلَيْهِ . فَمَعْنَى الْكَلَام إِذَنْ : وَاَللَّه الْغَالِب عِبَاده , فَهُوَ فَوْقهمْ بِقَهْرِهِ إِيَّاهُمْ , وَهُمْ دُونه

“Er sagte deshalb: {فَوْق عِبَاده } (Über Seine Geschöpfe), weil Er, der Erhabene, sich damit beschrieb ihr Bezwinger zu sein. Und zu der Eigenschaft jedes Bezwingers über etwas, gehört es die Hoheit darüber zu haben. Somit lautet die Bedeutung des Wortes (Über Seine Geschöpfe): „Die Diener sind der Bezwingung Gottes unterworfen. So ist Er mit Seiner Bezwingung über sie und sie darunter.“

Und Imam Tabari (224-310 n.H.) sagte ebenfalls in der Erklärung der Ayah 255 der Surah al-Baqarah in seinem Tafsir:

ذو العلو والارتفاع على خلقه بقدرته

“Er ist Derjenige, der die Hoheit über Seine Geschöpfe hat, mit Seiner Allmacht.“

Und Imam Tabari (224-310 n.H.) sagte ebenfalls in seiner Erläuterung der Surah ar-Raʿd:

المستعلي على كل شيء بقدرته

“Er hat die Hoheit über alle Dinge, mit Seiner Allmacht.“

Und Imam Tabari (224-310 n.H.) sagte ebenfalls in der Erklärung der Ayah 171 der Surah an-Nisa’:

فَكَيْفَ يَكُون الْمَسِيح اِبْنًا لِلَّهِ وَهُوَ فِي الْأَرْض أَوْ فِي السَّمَوَات غَيْر خَارِج مِنْ أَنْ يَكُون فِي بَعْض هَذِهِ لْأَمَاكِن

“Wie kann jemand behaupten, dass Jesus Gottes Sohn wäre, obwohl er (Jesus), ob auf der Erde oder in den Himmeln, nicht frei davon ist, in einigen dieser Orte (Amākin) zu sein?!.“

Imam Tabari über die Frage Wo ist Allah ?

Imam al-Tabari sagt in seinem Tafsir Ayah [2:186]:

{ وَإِذَا سَأَلَكَ عِبَادِي عَنِّي فَإِنِّي قَرِيبٌ أُجِيبُ دَعْوَةَ ٱلدَّاعِ إِذَا دَعَانِ فَلْيَسْتَجِيبُواْ لِي وَلْيُؤْمِنُواْ بِي لَعَلَّهُمْ يَرْشُدُونَ }

„Und wenn Meine Diener dich nach Mir fragen (sprich): Ich bin nahe. Ich antworte dem Gebet des Bittenden, wenn er zu Mir betet. So sollten sie auf Mich hören und an Mich glauben, auf daß sie den rechten Weg wandeln mögen.“

Der Imam al-Tabari interpretiert dies wie folgt:

يعنـي تعالـى ذكره بذلك: وإذا سألك يا مـحمد عبـادي عنـي أين أنا؟ فإنـي قريب منهم أسمع دعاءهم، وأجيب دعوة الداعي منهم.

„Damit meint der über alles Erhabene: Und wenn meine Diener dich, O Muhammad über mich fragen und Wo ich bin? So bin Ich nahe, und höre ihre Bittgebete und antworte den Bittenden unter ihnen.“

Interpretation von Imam Tabari

Er sagte in seinem Tafsir bezüglich dem Vers „Allahs Hand ist über ihren Händen“ folgendes:

وجهان من التأويل: أحدهما: يد الله فوق أيديهم عند البيعة، لأنهم كانوا يبايعون الله ببيعتهم نبيه صلى الله عليه وسلم والآخر: قوّة الله فوق قوّتهم في نُصرة رسوله صلى الله عليه وسلم، لأنهم إنما بايعوا رسول الله صلى الله عليه وسلم على نُصرته على العدوّ.

“Es gibt zwei Möglichkeiten der Erläuterung (Ta’wīl). Eine davon lautet: Dass es das verpflichtende Versprechen zu Allāh ist, da sie Allāh Ergebenheit geschworen hatten mit ihrem Treueschwur zu Seinem Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi Wa Sallam. Und die andere lautet: Die Macht Gottes ist über ihrer Macht, in der Unterstützung des Gesandten Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, da sie ihm Treue geschworen hatten ihn gegen den Feind zu unterstützen.“

Die Aqidah von Imam Abu Ja‘far al-Nahhas (verst. 338 n.H.).

Der Verfasser von Ma’ani al-Qur’an, ’Umdat al-Kuttab, Ishtiqaq Asma’ Allah und I’rab al-Qur’an. Wer war Abu Ja‘far al-Nahhas ? Seine Lehrer waren unter anderem: Ahmad bin Shu‘ayb al-Nasa‘i (215-303 n.H.), der Verfasser von Sunan al-Nasa‘i, Abu Ishaq al-Zajjaj (verst. 313 n.H.), Niftawayh (verst. 323 n.H.). Ibn Khalikan sagte über ihn: „Er war von den Rechtschaffenen und er hat zahlreiche nützliche Werke (geschrieben).“

Er sagte in Ishtiqaq Asma‘ Allah 357 über den Hadith, dass Allah lacht: „Es muss metaphorisch verstanden werden wenn die wörtliche Bedeutung unmöglich ist. Dieser Hadith ist authentisch und ein Muslim darf dieses nicht ablehnen, jedoch muss man (den Hadith) metaphorisch verstehen, so lautet die Bedeutung von (dem Hadith) „Allah lacht über zwei Männer“, dass Allah mit ihnen zufrieden ist, denn über denjenigen über den du lachst, so bist du zufrieden mit ihm.“

Und er sagte auf der S. 355: „Allah wird mit Zorn beschrieben, denn der Zorn von Ihm verweist auf seine Strafe auf denjenigen der Ihm nicht gehorcht.“ und er sagte in I‘rab al-Qur‘an 2/73: „Und der Zorn von Allah ist seine Bestrafung.“

Und er sagte auf der S. 339: „(Von den Namen Allahs ist) al-Rafi‘. Es wird gesagt: „Es bedeutet, er erhöht den Rang der Awliyah. Einige Leute des Wissens sagten: Er darf nicht Rafi’ oder Sharif genannt werden, denn die wesentliche Bedeutung von Sharaf ist eine Sache über einer anderen Sache mit Richtung. Abu Ja’far sagte: Wenn dies authentisch ist, so muss es metaphorisch verstanden werden. ‘Aliyy bedeutet erhaben in Macht, wie Allah der Erhabene sagt: „Er ist der Mächtige über seine Diener.“

Die Aqidah von Imam al-Bukhari

Auf wen stützt sich Imam Bukhari wenn er einen Vers oder Hadith zitiert und von wem nahm er in den Aqidah Angelegenhheiten ?

Der Imam ibn Hajar al-Asqalani sagte in Fath al-Bari:

مع أن البخاري في جميع ما يورده من تفسير الغريب إنما ينقله عن أهل الفن كأبي عبيدة والنضر بن شميل والفراء وغيرهم، وأما المباحث الفقهية فغالبها مستمدة له من الشافعي وأبي عبيد وأمثالهما، وأما المسائل الكلامية فأكثرها من الكرابيسي وابن كلاب ونحوهما .

„Wenn Imam al-Bukhari in seinem Sahih einen Wort von einem Vers oder einem Hadith erklären will, dann zitiert er von den Experten der Sprache dieses Gebietes wie Abi Ubayda, al-Nadr ibn al-Shumayl, al-Farra und andere. Was die Fiqh fragen betrifft, so hat er die meisten Punkte von Imam al-Shafi’i und Abi Ubayd genommen. Und die meisten Aqidah fragen, hat er von al-Karabisi und Ibn Kullab und ähnliche genommen.“

Kann man die ewige Rede Allahs im Mushaf sehen ? Und die Widerlegung der Behauptung, dass Imam Bukhari Ilm al-Kalam ablehnen würde.

Imam Bukhari sagte in Khalq Af‘al al-Ibad:

وَالْقِرَاءَةُ وَالْحِفْظُ وَالْكِتَابَةُ مَخْلُوقٌ، وَمَا قُرِئَ وَحُفِظَ وَكُتِبَ لَيْسَ بِمَخْلُوقٍ، وَمِنَ الدَّلِيلِ عَلَيْهِ أَنَّ النَّاسَ يَكْتُبُونَ اللَّهَ وَيَحْفَظونَهُ وَيَدْعُونَهُ، فَالدُّعَاءُ وَالْحِفْظُ وَالْكِتَابَةُ مِنَ النَّاسِ مَخْلُوقٌ، وَلَا شَكَّ فِيهِ، وَالْخَالِقُ اللَّهُ بِصِفَتِهِ، وَيُقَالُ لَهُ: أَتَرَى الْقُرْآنَ فِي الْمَصَاحَفِ؟ فَإِنْ قَالَ: نَعَمْ، فَقَدْ زَعَمَ أَنَّ مِنْ صِفَاتِ اللَّهِ مَا يُرَى فِي الدُّنْيَا، وَهَذَا رَدٌّ لِقَوْلِ اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ: {لَا تُدْرِكُهُ الْأَبْصَارُ} [الأنعام: 103] فِي الدُّنْيَا {وَهُوَ يُدْرِكُ الْأَبْصَارَ} [الأنعام: 103] وَإِنْ قَالَ يَرَى كِتَابَةَ الْقُرْآنِ فَقَدْ رَجَعَ إِلَى الْخَلْقِ، وَيُقَالُ لَهُ: هَلْ تُدْرِكُ الْأَبْصَارُ إِلَّا اللَّوْنَ؟ فَإِنْ قَالَ: لَا، قِيلَ لَهُ: وَهَلْ يَكُونُ اللَّوْنُ إِلَّا فِي الْجِسْمِ؟ فَإِنْ قَالَ: نَعَمْ، فَقَدْ زَعَمَ أَنَّ الْقُرْآنَ جِسْمٌ يُرَى

‘‘Das Lesen, das Auswendiglernen und das Niederschreiben , sind erschaffen. Jedoch das Gelesene (maqru‘), das Auswendiggelernte und das Geschriebene , sind nicht erschaffen. Und der Beweis dafür ist, dass die Menschen „اللَّهَ“ schreiben, dies auswendig lernen und damit Bittgebete (du’a) machen. So ist ihr Bittgebet, ihr Auswendiglernen und ihr Schreiben von den Menschen, erschaffen, ohne Zweifel darin. Und der Schöpfer ist Allah durch Seine Eigenschaft. Ihm wird auch gesagt: Siehst du den Koran in den Mushaf ? Wenn er mit‘‘Ja‘‘ antwortet, dann hat er behauptet, dass es Eigenschaften Allahs gibt die in dieser Welt zu sehen wären und dies widerspricht den Worten Allahs: {Die Blicke erfassen Allah nicht} d.h. in dieser Welt {Allah aber erfaßt die Blicke} [Sure al-Anam Vers 103]. Wenn er hingegen sagt, dass er das Schreiben des Koran sieht, dann geht dies zurück auf die Schöpfung. Ihm wird auch gesagt: Nehmen die Augen etwas anderes wahr als Farben? Wenn er ‘‘Nein‘‘ sagt so wird ihm auch gesagt: Trifft die Farbe nur auf den Körper zu? Wenn er mit ‘‘Ja‘‘ antwortet, so hat er behauptet, dass der Koran ein Körper wäre der gesehen werden kann (und dies wäre Unglaube).‘‘

Wenn jemand اللَّهَ schreibt so ist dieses geschriebene nicht Allah selbst sondern es verweist auf sein ewigen Dhat. Und genauso alle anderen Wörter im Mushaf sie verweisen alle auf die ewige Rede Allahs.

Imam Bukhari widerlegt diejenigen, die behaupten, dass man die ewige Rede Allahs in dieser Welt sehen kann. Diese Leute behaupten jedoch, dass der gedruckte Koran, welches wir im Regal haben, die ewige Rede Allahs selbst sei.

Die Tinte formt die Wörter im Mushaf, wie kommen diese Leute dann darauf, dass die Wörter in den Mushaf nicht erschaffen seien. Wenn also ein Koran gedruckt wird, sind die darin enthaltenen Wörter unerschaffen nach diesen Leuten. Also jedesmal wenn ein Qur‘an gedruckt wird ist dies nicht erschaffen nach diesen Leuten. Imam Bukhari sagt, dass diese Wörter im Mushaf welche du mit den Augen siehst, nicht selbst die ewige Rede Allahs ist, da man die Eigenschaften Allahs nicht in dieser Welt sehen kann. Wir sehen die Tinte mit denen die Wörter geschrieben werden und das Papier auf das geschrieben wird, jedoch nicht selbst die ewige Rede Allahs. Diese Sachen verweisen nur auf die ewige Rede Allahs. Dieses wird Rede Allahs bezeichnet weil es auf die ewige Eigenschaft von Allah verweist. Ohne die Tinte kann man keine Buchstaben formen und ein Wort daraus bilden, wir sehen mit unseren Augen diese Wörter und Allahs Eigenschaften kann man nicht in dieser Welt sehen, so wie Imam Bukhari sagte.

Wir sagen, dies wird Koran gennant weil es auf die ewige Rede Allahs hinweist und nicht, dass es selbst die ewige Rede Allahs ist.

Imam Bukhari argumentiert in dem Zitat mit der Erschaffenheit der Körper. Wenn die Eigenschaft Rede kein Körper ist so ist er selbst auch kein Körper. Alhamdulilah. Und dieses Aussage zeigt auch, dass er den Kalam der Ahlu Sunnah benutzte um seine Widersacher zu widerlegen.

Ein anderes Beispiel. Wenn jemand ein Brief schreibt mit der Überschrift „Meine Liebe zu dir“, heißt es dann, dass das Papier und die Tinte und die Buchstaben seine Liebe selbst ist ? Natürlich nicht ! Die Liebe liegt dem Author inne und nicht der Tinte und das Papier.

Wenn jemand den Kalam von Allah auf ein Papier schreibt, dann ist dass Papier und seine Schrift definitiv nicht qadim.

Der Unterschied liegt zwischen dem was geschrieben wird und dem schreiben. Was geschrieben ist, ist kein Geschöpf während dass schreiben ein Geschöpf ist.

Es wird in dieser Angelegenheit unterschieden zwischen al-Maktub und Kitabah, zwischen matluww und tilawah, zwischen al-maqru‘ und qira’ah.

Einer dieser Verkörperlicher sagte: „So ist das rezitierte/geäußerte Wort (al-matluww/al-maqru‘) nach ihnen (den Asha’irah) erschaffen (makhluq).“

Diese Behauptung ist eine Lüge. Hier sind 4 Giganten von den Asha’irah die diese Lüge widerlegen.

Diesbezüglich sagte Sultan al-‘Ulama al-‘Izz ibn Abd al-Salam (gest. 660 n.H.) in al-Mulha fi I’tiqad Ahl al-Haqq:

فالقراءة غيرُ المقروء، والقراءة حادثةٌ والمقروءُ قديمٌ، كما أنا إذا ذَكرنا االله عز وجل كان الذِّكْرُ حادثاً والمذكورُ قديماً

„Denn der Rezitationsakt (al-qira’a) ist anders als das, was gelesen wird (al-maqru): Der Rezitationsakt ist von zeitlich kurzem Ursprung, während das, was rezitiert wird, urewig ist. Genauso ist es, wenn wir Allah Gedenken oder erwähnen, unser Gedenken ist von kurzem Ursprung, während das, was gedenkt wird, Urewig ist.“

Ibn Furak schreibt in مجرد مقالات الأشعري ,dass Imam al-Ash’ari zu sagen pflegte:

„Und ihre Rezitation und lesen ist erschaffen, während das gelesene und rezitierte (matluww und maqru‘) nicht erschaffen ist.“

Und Abu Mansur al-Baghdadi (429 n.H.) sagte in Usul ad-Din:

„Und die Rezitation (qira’ah) und dass rezitierte (maqru‘) ist nicht dasselbe, denn die Rezitationen sind sieben jedoch dass rezitierte ist eins. Es wird gesagt: ‚die Qirāʾah von Abū ʿAmr‘ und ‚die Qirāʾah von ʿĀṣim‘, jedoch wird nicht gesagt: ‚der Qurʾān von Abū ʿAmr‘ und anderen.“

Imam Ghazali sagt in al-Iqtisad fi al-I’tiqad:

„Ist der Qur’an Allahs Rede oder nicht ? Wenn du „nein“ sagst, dann hast du den Konsens gebrochen. Wenn du „ja“ sagst, dann ist die Rede nichts anderes außer Buchstaben und Töne. Es ist anerkannt, dass die Rezitation von dem Rezitierer aus Buchstaben und Tönen besteht.
Wir sagen: Hier sind drei Worte (die beachtet werden müssen): die Rezitation (Qira’ah), das rezitierte (maqru‘) und Qur’an. Bezüglich das rezitierte (maqru‘) so ist es die Rede Allahs. Ich meine seine ewige Eigenschaft, welches beständig in seinem Dhat (Wesen) ist. Bezüglich der Rezitation (qira’ah), so ist es die Handlung des Rezitators…“

Und dies ist die bevorzugte Meinung bei den Asha’irah.

Imam Bukhari sagte auch in Khalq Af’al al-‚Ibad:

ويقال لمن زعم أني لا أقول القرآن مكتوب في المصحف ولكن القرآن بعينه في المصحف

„Wir sagen zu denjenigen der behauptet: „ich sage nicht, dass der Qur’an im Mushaf geschrieben ist vielmehr ist der Qur’an in seiner Essenz selbst im Mushaf…““

Danach widerlegt Imam Bukhari diese Behauptung.

Dies ist genau was diese Leute behaupten, sie sagen der Qur’an (die Eigenschaft Rede welche ewig ist) ist selbst im Mushaf drinne. Also sie bestätigen eine Art Inkarnation der Rede Allahs.

Sultan al-‘Ulama al-‘Izz Ibn Abd al-Salam sagte:

فَإِنْ زعموا أنّ القرآنَ مكتوبٌ في المصحف غيرُ حَالٍّ فيه، كما يقوله الأشعري، فَلِمَ يلعنون الأشعريَّ رحمه االله؟

“Falls behauptet wird, dass der Quran in den Mushaf geschrieben ist ohne darin zu inkarnieren, so wie al-Ash‘ari sagte, warum fluchen sie (die Mushabbiha) dann über al-Ash’ari rahimahullah?“

Imam al-Bayhaqi (384-458 n.H.) gibt die Ansicht der Ahlu Sunnah wieder, er sagte in al-Asma wa Sifat:

١٣. فالقرآن الذي نتلوه كلام الله تعالى، وهو متلو بألسنتنا على الحقيقة مكتوب في مصاحفنا، محفوظ في صدورنا، مسموع بأسماعنا غير حال في شيء منها، إذ هو من صفات ذاته غير بائن منه، وهو كما أن الباري عز وجل معلوم بقلوبنا، مذكور بألسنتنا، مكتوب في كتبنا، معبود في مساجدنا، مسموع بأسماعنا، غير حال في شيء منها، وأما قراءتنا وكتابتنا وحفظنا فهي من اكتسابنا، واكتسابنا مخلوق لا شك فيه، قال الله عز وجل: وافعلوا الخير لعلكم تفلحون، وسمى رسول الله صلى الله عليه وسلم تلاوة القرآن فعلا. الأسماء والصفات، ج٢ ص٥ 

“Der Qur’an welches wir rezitieren, ist die Rede Allah’s, Erhaben ist Er, durch unsere Zungen rezitiert, geschrieben in unsere Masahif, bewahrt in unseren Herzen, durch unser Hörvermögen gehört, jedoch nicht in diese inkarniert, vielmehr ist es von den Attributen Seines Wesens (Sifat Dhat), nicht separat von ihm. Dies ist so wie der Schöpfer, Mächtig und Ruhmreich ist Er, in unseren Herzen bekannt ist, erwähnt durch unsere Zungen wird, geschrieben in unseren Büchern, angebetet in unseren Moscheen, gehört durch unserem Hörvermögen, jedoch nicht in eine dieser inkarniert. Was jedoch unsere Rezitation, Schreiben und Auswendiglernen betrifft, so sind sie unser Erwerb und unser Erwerb ist ohne jeden Zweifel erschaffen. Allah sagt: ‘‘Und tut gutes, auf daß es euch wohl ergehen möge.‘‘ (22:77) und Rasulallah Sallallahu alayhi wa Sallam nannte die Rezitaton des Qur‘an eine Handlung.‘‘

Imam Bukharis Ansicht bezüglich Kalamullah ist im Einklang mit den Asha’irah.

Allahs Rede war vor der Schöpfung

Imam al-Bukhari sagte in Khalq Af’al al-Ibad:

فَالْقِرَاءَةُ لَا تَكونُ إِلَّا مِنَ النَّاسِ، وَقَدْ تَكَلَّمَ اللَّهُ بِالْقُرْآنِ مِنْ قَبْلُ، وَكَلَامُهُ قَبْلَ خَلْقِهِ.

„Die Rezitation kommt nicht vor außer bei den Menschen. Und wahrlich sprach Allah den Qur‘an davor und seine Rede ist vor seiner Schöpfung.“

Die sogenannten Salafiyyah jedoch behaupten, dass Allah davor nicht sprach. Sie sagen Allah hatte nur die Macht zu Sprechen jedoch sprach er nicht davor. Erst zu gegebenen Anlässen spricht Allah sagen sie. Dass heißt, Allah spricht zu gegeben Anlässen danach schweigt Allah danach spricht er wieder danach schweigt er. Wenn Allah spricht so sei dies neu hervorgebracht (Muhdath) nach diesen Leuten und Allah ist hoch erhaben über ihre Aussage.

Wenn Allah immer der Sprechende war, dann muss ihm auch die Eigenschaft Kalam zugeschrieben werden. Wäre diese Eigenschaft eine Eigenschaft die neu herbeigeführt wäre, dann wäre sie nicht mehr ewig. Wenn es nicht mehr ewig wäre, kann Allah nicht Sprechender in der Ewigkeit genannt werden.

Imam Nur ad-Din as-Sabuni sagte: „Die korrekte Ansicht ist unsere, wegen der Aussage des Erhabenen: „Er ist Allah, der Schöpfer“ (59:24) Allah beschrieb sich selbst als Schöpfer und beides, sein Selbst und seine Rede sind ewig, so wenn der Akt des Erschaffen zeitlich wäre, so würde Allah nicht damit in der Ewigkeit beschrieben werden, wodurch (die Rede Allahs) entweder eine Lüge oder eine Metapher wäre. Und Allah ist hoch erhaben darüber.“

Wenn jemand behauptet, dass Allah Macht über Seine Rede hat, genauso wie Er Macht über die Schöpfung hat, Er aber nicht danach handelt, dann hat er Allah nur mit dem Namen Al-Qādir (der Allmächtige) beschrieben, nicht mit dem Namen Al-Khāliq oder Al-Mutakallim. Dies weil die Allmacht von dem Wort Qudrah abgeleitet wird, al-Khaliq wird nicht von dem Wort Qudrah abgeleitet und dies ist auch nicht bei al-Mutakallim der Fall.

Was die Aussage der Karamiyyah und der sogenannten Salafiyyah anbelangt, dass Allah in Ewigkeit Mutakallim ist, weil Er die Macht über das Sprechen hat, dann ist diese Aussage genauso problematisch wie die Aussage: „Eine Person ist ein Ehebrecher, weil er die Macht hat, Ehebruch zu begehen.“

Abu Yusr al-Bazdawi sagte in seinem Usul ad-Din:

. وقالت الكرامية ومنهم محمد بن هيصم: إن كلام الله تعالى قديم والقول حادث غير محدث قائم بالله تعالى، وعنوا بالكلام: القدرة على التكلم، فكان الحاصل من مذهبهم أن كلام الله تعالى حادث فإن القادر على الكلام لا يكون متكلما، والقدرة على الكلام لا تكون كلاما، كالقدرة على الحركة ليست بحركة.

„Die Karramiyyah und unter ihnen Muhammad ibn Haysam, sagen, dass die Rede von Allah anfangslos ist, obwohl die Rede neu hervorgebracht ist jedoch unerschaffen beständig in Allah, erhaben ist er. Mit Kalam meinen sie die Macht zu sprechen. Das Resultat ihrer Ideologie ist, dass die Rede von Allah neu hervorgebracht ist, denn derjenige der die Macht hat zu Reden kein Redender ist und die Macht zu reden ist keine Rede, sowie die Macht sich zu bewegen keine Bewegung ist.“

Gemäß diesen Leuten war Allah stumm bevor er die Schöpfung erschuf, er hatte nur die Macht zu Reden, jedoch sprach er nicht. Dieser Fehler kommt nur daher, weil sie nicht verstehen können, dass Allahs Rede weder der Zeit noch an den Ort gebunden ist, jedoch die Geschöpfe sind an die Zeit und an den Ort gebunden.

Imam Bukhari sagte: „Die Rezitation kommt nicht vor außer bei den Menschen.“

Wieso sagte er dies ? Weil die Rezitation bedingt einen Anfang, an welchem es beginnt und ein Ende, an dem es aufhört. Und dieses gilt nur für die Geschöpfe jedoch nicht in Bezug auf Allah. Die sogenannten Salafiyyah jedoch sagen nein Allahs Rede hat einen Anfang an dem es beginnt und ein Ende an dem es aufhört, jedoch die Macht zu Reden ist Ewig.

Wenn jemand die Rezitation des Qur’an hört, so heißt es nicht, dass er die ewige Rede Allahs selbst hört

Imam Bukhari sagte in Khalq Af‘al al-‘Ibad:

لِأَنَّ اللَّهَ عَزَّ وَجَلَّ فَضَّلَ مُوسَى بِكَلَامِهِ، وَلوْ كُنْتَ تُسْمِعُ الْخَلْقَ كَلَامَ اللَّهِ كَمَا أَسْمَعَ اللَّهُ مُوسَى عَلَيْهِ الصَّلَاةُ وَالسَّلَامُ، لَمْ يَكُنْ لِمُوسَى عَلَيْهِ الصَّلَاةُ وَالسَّلَامُ فَضْلٌ، إِذَا سَمِعْتَ كَلَامَ اللَّهِ، وَسَمِعَ مُوسَى كَلَامَ اللَّهِ، قَالَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ لِمُوسَى: {إِنِّي اصْطَفَيْتُكَ عَلَى النَّاسِ بِرسَالَاتِي وَبِكلَامِي} [الأعراف: 144]

„Denn Allah hat mit seiner Rede Musa (alayhissalam) bevorzugt. Wenn die Schöpfung Allahs Rede wie Musa alayhisalatu wa salam hören würden, wo wäre dann der Vorzug von Musa (alayhissalam). Dein hören von Allahs Rede und das hören von Musa ist nicht eins. Denn Allah sagte: „Ich habe dich durch Meine Botschaften und Mein Gespräch (mit dir) vor den Menschen auserwählt.“ (A‘raf 144).“

Wenn jemand den Qur‘an rezitiert so hört er nicht die ewige Rede Allahs, wenn ja wo wäre der Unterschied zu Musa alayhissalam? Wenn wir die ewige Rede Allahs hören und Musa alayhissalam die ewige Rede Allahs hört wo wäre der Vorzug von Musa alayhissalam?

Imam al-Bukhari sagt, dass die Fremdsprachen und die Arabische Sprachen erschaffen ist.

Imam Bukhari sagte in Khalq Af‘al al-Ibad:

قَالَ: {وَمِنْ آيَاتِهِ خَلْقُ السَّمَوَاتِ وَالْأَرْضِ وَاخْتِلَافُ أَلْسِنَتِكُمْ وَأَلوَانِكُمْ} فَمِنْهَا الْعَرَبِيُّ، وَمِنْهَا الْعَجَمِيُّ، فَذَكَرَ اخْتِلَافَ الْأَلْسِنَةِ وَالْأَلْوَانِ وَهُوَ كَلَامُ الْعِبَادِ

‘‘Allah sagt: {Und zu Seinen Zeichen gehört die Erschaffung der Himmel und der Erde und (auch) die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben.} [Sure ar-Rum Vers 22] unter diesen Sprachen sind Arabisch und Fremdsprachen. Allah erwähnte den unterschied zwischen Sprachen und Farben und er ist das Wort der Geschöpfe (d.h. die Sprachen).‘‘

Über die Aussage von Imam Bukhari, dass Allahs Sawt nicht der Stimme der Geschöpfe ähnelt.

Diesbezüglich sagte der Imam Ibn Najjar al-Futuhi in „Sharh al-Kawkab al-Munir“ Imam Ibn Qudamah zitierend, folgendes:

فَإِنْ قَالُوا: نَحْنُ لا نُسَمِّيهِ صَوْتًا مَعَ كَوْنِهِ مَسْمُوعًا.قُلْنَا: الْجَوَابُ مِنْ وُجُوهٍ.
أَحَدُهَا: أَنَّ هَذَا مُخَالَفَةٌ فِي اللَّفْظِ مَعَ الْمُوَافَقَةِ فِي الْمَعْنَى، فَإِنَّنَا لا نَعْنِي بِالصَّوْتِ إلاَّ مَا كَانَ مَسْمُوعًا

‘‘Wenn sie sagen ‘‘Wir benennen (die Rede Allahs) nicht als „Sawt“ auch wenn es gehört werden kann‘‘, dann sagen wir, dass die Antwort in verschiedene Richtungen geht : Die Erste: Dies ist nur ein Widerspruch im Wortlaut, während in der Bedeutung (mit uns) Übereinstimmung herrscht , denn wir beabsichtigen mit „Sawt“ nichts anderes außer, dass was gehört werden kann.‘‘

Sawt ist was gehört werden kann, was gehört werden kann wird bei den Hanabilah und anderen als „Sawt“ bezeichnet, was nicht gehört werden kann wird nicht als „Sawt“ bezeichnet. Man meint also damit, dass Allah die Eigenschaft „Sawt“ hat, weil es gemäß diesen Gelehrten authentisch überliefert wurde, jedoch machen sie bei der Eigenschaft „Sawt“ Tafweedh, jedoch das Resultat der Eigenschaft „Sawt“ ist: „was gehört werden kann“. Das Resultat von „Sawt“ definiert jedoch nicht was „Sawt“ selbst ist. So sollte dieses verstanden werden. Und dies ist was Imam Bukhari und anderen meinten.

Die Asha‘irah und Maturidiyyah hingegen argumentierten damit, dass es keinen bestätigten authentischen Hadith diesbezüglich gibt worin die Eigenschaft „Sawt“ eindeutig Allah zugeschrieben wird, deswegen lehnten sie dieses ab. Dies ist im Großen und Ganzen die Erklärung diesbezüglich.

Ta‘wil von Imam Bukhari

Imam Bukhari sagte in seinem Sahih Kapitel Tafsir der Surah al-Qassas {Alles wird vergehen außer sein Angesicht}:

إلا ملكه

„Außer seiner Herrschaft.“

Fakt ist, dass Imam Badruddin Mahmud al-Ayni al-Hanafi (762-855 n.H.) explizit in seinem Kommentar ‘‘Umdatu‘l Qari‘‘ bestätigte, dass Imam Bukhari diese Erläuterung getätigt hat. Er sagte:

وفسر الوجه بالملك

‘‘Er (Imam Bukhari) erklärte Wadjh mit Herrschaft.‘‘

Imam Ibn Hajar al-Asqalani hingegen sagte:

فِي رِوَايَة النَّسَفِيِّ ” وَقَالَ مَعْمَر ” : فَذَكَرَهُ . وَمَعْمَر هَذَا هُوَ أَبُو عُبَيْدَة بْن الْمُثَنَّى ، وَهَذَا كَلَامه فِي كِتَابه ” مَجَاز الْقُرْآن ” لَكِنْ بِلَفْظِ ” إِلَّا هُوَ “

‘‘In der Überlieferung von an-Nasfi: ‘‘und Ma‘mar sagte‘‘: dann erwähnte er es. Und Ma‘mar ist Abu Ubaydah bin al-Muthanna und dies ist seine Aussage in seinem Buch ‘‘Majaz al-Qur‘an‘‘ jedoch mit dem Wortlaut: ‘‘außer Allah‘‘.‘‘

Die Aussage von Imam Ibn Hajar al-Asqalani erhöht die Warscheinlichkeit, dass Imam Bukhari tatsächlich derjenige ist der diese Aussage tätigte, so wie es Imam Badruddin al-Ayni sagte. Denn wenn er in „Majaz al-Qur’an“ über den Vers: „außer Allah“ sagte kann die Aussage: „außer seiner Herrschaft“ nicht seine Aussage sein. Und somit ist die Interpretation tatsächlich von Imam Bukhari getätigt.

Imam Abu Sulayman Hamd ibn Muhammad al-Khattabi al-Shafi‘i (verst. 388 n.H.) schreibt in seinem Kommentar zu dem Sahih von Imam al-Bukhari (welches, dass erste Kommentar ist welches auf dem Sahih von Imam Bukhari geschrieben wurde):

‘‘Abu Abdullah (al-Bukhari) sagte: „Die Bedeutung von „Lachen“ lautet Gnade.“ Dies ist von der Überlieferung von Farabri, nicht von Ibn Ma‘qil.‘‘

Imam Khattabi überliefert das Buch von Bukhari mit zwei Überlieferungsketten, beide haben nur zwei Überlieferer zwischen sich und Bukhari. Die zwei Überlieferungsketten findet man in der Muqaddimah von Imam Khattabi:

a. Imam Khattabi (verst. 388 n.H.) → Khalaf ibn Muhammad ibn Isma‘il al-Khayyam al-Bukhari (275-361 n.H.) → Qadi Ibrahim ibn Ma‘qil ibn al-Hajjaj al-Nasafi (verst. 295 n.H.) → Abu Abdullah al-Bukhari (194-256 n.H.), der Author.
b. Imam Khattabi (verst. 388 n.H.) → Abu Bakr Muhammad ibn Khalid ibn al-Hasan al-Bukhari (verst. 362 n.H.) → Abu Abdullah Muhammad ibn Yusuf ibn Matar al-Farabri (231-320 n.H.) → Abu Abdullah al-Bukhari (194-256 n.H.), der Author.

Imam Khattabi überlieferte die Interpretation von Imam Bukhari durch die zweite Überlieferungskette.

Nun untersuchen wir die Überlieferer in der Überlieferungskette:

1) Imam Farabri

Imam Dhahabi sagte über Ihn in Siyar 15/10-11:

„Der Vertrauenswürdige Muhaddith, der Gelehrte, Abu Abdullah Muhammad ibn Yusuf ibn Matar ibn Salih ibn Bishr al-Farabri, ein Überlieferer (von dem Sahih) von Abu Abdullah al-Bukhari. Er hörte von ihm (den ganzen Sahih) zweimal in Farbar.“

Es gibt kein Zweifel in seiner Vertrauenswürdigkeit. Er ist einer der Überlieferer der Routen von Bukhari, welches und bis heute erreicht hat.

2) Imam Muhammad ibn Khalid al-Bukhari
So sagte der Author von Mustadrak Imam Hakim (321- 405 n.H.) in Tarikh:

‘‘Er war Hasan im Hadith.‘‘

Die Kette zwischen Imam Khattabi und Imam Bukhari ist nicht nur kurz (nur zwei Überlieferer zwischen ihm und Imam Bukhari), sondern auch authentisch. Somit ist dieser Ta‘wil von Imam Bukhari welches Imam Khattabi überlieferte, authentisch.

Bezüglich der Aussage von Ibn Hajar al-Asqalani:

قُلْت : وَلَمْ أَرَ ذَلِكَ فِي النُّسَخ الَّتِي وَقَعَتْ لَنَا مِنْ الْبُخَارِيّ

„Ich sage: Ich hab in den Kopien des (Sahih) al-Bukhari, welches in unsere Hände gefallen ist, dieses nicht gesehen.“

Imam Ibn Hajar al-Asqalani streitet den Ta‘wil von Imam Bukhari nicht ab, er sagt nur, dass er es in den Kopien die er hat, nicht gesehen hat, mehr nicht. Jedoch standen es dem Imam Khattabi zu Verfügung, der ohne Zweifel ein vertrauenswürdiger Gelehrter war.

Imam Bukhari widerlegt diejenigen, die behaupten, dass der Thron in Ewigkeit zusammen mit Allah existierte.

Gemäß den Mushabbiha muss Allah in Ewigkeit im physikalischen Sinne über den Thron sein, jedoch wenn der Thron erschaffen wäre, wäre Allah nicht über den Thron gewesen bevor Allah die Schöpfung erschuf, deswegen bestätigten sie die Ewigkeit des Thrones und wer sowas etwas glaubt, der ist ein Ungläubiger mit dem Konsens der Gelehrten. Also haben sie die Hoheit Allahs abhängig an die Existenz des Thrones gemacht. Jedoch braucht Allah nicht den Thron um in der Hoheit zu sein. Seine Hoheit ist eine Hoheit im Sinne von Macht, Status und Rang, keine Hoheit im Sinne von Ort. Allah war in Hoheit bevor er etwas erschuf, nachdem Allah alles erschuf ist Allah immer noch in Hoheit ohne dass sich seine Hoheit verändert hat.

Allah sagt im Qur‘an:

‎سَبِّحِ اسْمَ رَبِّكَ الأَعْلَى

„Preise den Namen deines höchsten Herrn.“

‎الَّذِي خَلَقَ فَسَوَّى

„Der erschuf und zurechtformt.“

Allah setzte sein Uluww vor seiner Schöpfung.

Der Ort ist eine Schöpfung richtig ?

Wenn Allah auf den Thron Aufstieg wie diese Leute behaupten, ging er von einem hohen Ort zu einem höheren Ort? Wie kann er von dem höchsten Ort zu einem höheren gehen? Dies ist unsere Frage an die sogenannten Salafiyyah.

Imam Ibn Hajar sagte in seinem Kommentar zum dem 22. Kapitel, Buch des Tawhid in Sahih al-Bukhari:

قَوْلُهُ بَابُ وَكَانَ عَرْشُهُ عَلَى الْمَاءِ وَهُوَ رب الْعَرْش الْعَظِيم)
كَذَا ذَكَرَ قِطْعَتَيْنِ مِنْ آيَتَيْنِ وَتَلَطَّفَ فِي ذِكْرِ الثَّانِيَةِ عَقِبَ الْأُولَى لِرَدِّ مَنْ تَوَهَّمَ مِنْ قَوْلِهِ فِي الْحَدِيثِ كَانَ اللَّهُ وَلَمْ يَكُنْ شَيْءٌ قَبْلَهُ وَكَانَ عَرْشُهُ عَلَى الْمَاءِ أَنَّ الْعَرْشَ لَمْ يَزَلْ مَعَ اللَّهِ تَعَالَى وَهُوَ مَذْهَبٌ بَاطِلٌ وَكَذَا مَنْ زَعَمَ مِنَ الْفَلَاسِفَةِ أَنَّ الْعَرْشَ هُوَ الْخَالِقُ الصَّانِعُ وَرُبَّمَا تَمَسَّكَ بَعْضُهُمْ وَهُوَ أَبُو إِسْحَاقَ الْهَرَوِيُّ بِمَا أَخْرَجَهُ مِنْ طَرِيقِ سُفْيَانَ الثَّوْرِيِّ حَدَّثَنَا أَبُو هِشَامٍ هُوَ الرُّمَّانِيُّ بِالرَّاءِ وَالتَّشْدِيدِ عَنْ مُجَاهِدٍ عَن بن عَبَّاسٍ قَالَ إِنَّ اللَّهَ كَانَ عَلَى عَرْشِهِ قَبْلَ أَنْ يَخْلُقَ شَيْئًا فَأَوَّلُ مَا خَلَقَ اللَّهُ الْقَلَمُ وَهَذِهِ الْأَوَّلِيَّةُ مَحْمُولَةٌ عَلَى خَلْقِ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضِ وَمَا فِيهِمَا فَقَدْ أَخْرَجَ عَبْدُ الرَّزَّاقِ فِي تَفْسِيرِهِ عَنْ مَعْمَرٍ عَنِ قَتَادَةَ فِي قَوْلِهِ تَعَالَى وَكَانَ عَرْشُهُ عَلَى الْمَاءِ قَالَ هَذَا بَدْءُ خَلْقِهِ قَبْلَ أَنْ يَخْلُقَ السَّمَاءَ وَعَرْشُهُ مِنْ يَاقُوتَةٍ حَمْرَاءَ فَأَرْدَفَ الْمُصَنِّفُ بقوله رب الْعَرْش الْعَظِيم إِشَارَةً إِلَى أَنَّ الْعَرْشَ مَرْبُوبٌ وَكُلُّ مَرْبُوبٍ مَخْلُوقٌ وَخَتَمَ الْبَابَ بِالْحَدِيثِ الَّذِي فِيهِ فَإِذَا أَنَا بِمُوسَى آخِذٌ بِقَائِمَةِ مِنْ قَوَائِمِ الْعَرْشِ فَإِنَّ فِي إِثْبَاتِ الْقَوَائِمِ لِلْعَرْشِ دَلَالَةً عَلَى أَنَّهُ جِسْمٌ مُرَكَّبٌ لَهُ أَبْعَاضٌ وَأَجْزَاءٌ وَالْجِسْمُ الْمُؤَلَّفُ مُحْدَثٌ مَخْلُوق

„Al-Bukhari hat diesen Kaptiel folgendermaßen gennant: (Und sein Thron war auf dem Wasser) (11:7) (Und Er ist der Herr des gewaltigen Thrones) (9:129).” Auf dieser Weise nannte er die zwei Koranverse, und es ist gut diesen zweiten Teil nachdem ersten zu nennen, um denjenigen zu antworten die diesen Hadith falsch verstanden haben: “Allah existierte, und es gab nix vor ihm und sein Thron war auf dem Wasser,” fälschlicherweise dachten, dass dies bedeutet dass der Thron immer mit Allah war (also, in der Ewigkeit ohne anfang existierte). Das ist eine falsche Position, dass ist der Glaube einiger Denker, (die da sagen) dass der Thron der Schöpfer und Erschaffer sei! Möglicherweise haben diejenigen die so etwas behaupten, wie Abu Ishaq al-Harawi, diesen Hadith als Beweis benutzt, welche Sufyan al-Thawri von ibn Abbas durch Mujahid überliefert: “Wahrlich Allah war über seinem Thron bevor er die Schöpfung erschuf; dass erste was er erschaffen hat war der Stift,” und das “erste” wird interpretiert als die Erschaffung von Himmel und Erde und alles was sie beinhaltet. ‘Abd al-Razzaq sagt über die Aussage Allahs: (Und sein Thron war auf dem Wasser) (11:7), dass (der Thron) der Anfang der Schöpfung war, bevor er die Himmel erschuf und dass Sein Thron aus einem roten Smaragd gemacht wurde. Al-Bukhari’s erwähnung von (dem Vers) “der Herr des gewaltigen Thrones” spielt auf die Tatsache an, dass der Thron ein Diener ist und dass (der Thron) beherrscht wird (von Allah). Er beendet diesen Kapitel mit folgendem Hadith: “Dort sah ich Musa wie er sich an den Beinen des Thrones festhielt.” Durch die Bestätigung, dass der Thron Beine hat, beweist der Author (dass der Thron) ein Objekt ist, welcher zusammengesetzt und aus Bestandteilen besteht. Und ein jener Objekt muss erschaffen sein.“

Was sagte Imam al-Bukhari über den Lafdh?

Lafdh kann in zweierlei Hinsicht verstanden werden.

1- Es kann die Rezitation welche durch die Bewegung der Zunge geschieht gemeint sein, welches die Handlungen der Diener sind.

2- Oder es ist damit der Malfudh und Matluww gemeint sein, welches die Bedeutungen sind. Wir nennen es Kalam Nafsi andere nennen es Wissen.

Der erste Punkt sollte klar sein, jedoch der zweite Punkt ist unser Streitpunkt, unsere Widersacher sagen es geht zurück auf die Bedeutungen und den arabischen alfadh, die Allah spricht wann er will. Wir jedoch sagen, dass dies nur zurück auf die Bedeutung geht. Dies ist unser Streitpunkt. Wir werden beweisen, dass Imam al-Bukhari mit unserer Ansicht übereinstimmt.

Hiernach könnte einer Fragen, sagte Imam al-Bukhari nicht, wer behauptet, dass ich gesagt habe: „Mein Lafdh des Qur’an ist erschaffen (makhluq)“, so ist er ein Lügner. Ich habe diese Aussage niemals gesagt. Das was ich sagte war nur: „Die Taten der Diener sind erschaffen (makhluq).“

Wie ist die Aussage von Imam al-Bukhari zu verstehen?

Imam al-Bukhari meinte damit, die Rezitation welche auf die ewige Rede Allahs verweist welche die Bedeutung beständig in Allahs Dhat ist. Indem Sinne, ja so ist die ewige Rede Allahs nicht erschaffen.

Wenn jemand sagt mein lafdh mit dem Qur’an ist nicht erschaffen, so meint er damit die Bedeutungen, die durch die arabische Sprache ausgedrückt werden.

Die Aussage stellt somit kein Beweis für unsere Widersacher dar.

Eigentlich ist es eine bekannte Sache, dass Imam al-Bukhari den Lafdh als erschaffen erachtet. Sogar die Hanabilah selbst sagen dieses über Imam al-Bukhari. Diesbezüglich sagte Ibn Mandah (der übrigens ein Hanbali war) so wie es Imam Ibn Hajar al-ʿAsqalānī sagte:

قال الحافظ: وذكر ابن مندة أن البخاري كان يصحب الكرابيسي وأنه أخذ مسألة اللفظ عنه

„Ibn Mandah erwähnte, dass al-Bukhārī, al-Karābīsī begleitete und dass er das Thema al-Lafdh von ihm nahm.“

Imam al-Dhahabī und andere erwähnten, dass Ibn Mandah ein Buch hat, das diejenigen widerlegt, die sagen, dass der Lafdh Makhlūq ist (wie al-Karābīsī und auch al-Bukhārī nach Ibn Mandah).

Imam Bukhari sagte in Khalq Af’al al-Ibad, dass die arabische Sprache sowie alle anderen Sprachen, dass Wort der Geschöpfe sind.

Imam al-Bukhari sagte in Khalq Af‘al al-Ibad:

قَالَ: {وَمِنْ آيَاتِهِ خَلْقُ السَّمَوَاتِ وَالْأَرْضِ وَاخْتِلَافُ أَلْسِنَتِكُمْ وَأَلوَانِكُمْ} فَمِنْهَا الْعَرَبِيُّ، وَمِنْهَا الْعَجَمِيُّ، فَذَكَرَ اخْتِلَافَ الْأَلْسِنَةِ وَالْأَلْوَانِ وَهُوَ كَلَامُ الْعِبَادِ

‘‘Allah sagt: {Und zu Seinen Zeichen gehört die Erschaffung der Himmel und der Erde und (auch) die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben.} [Sure ar-Rum Vers 22] unter diesen Sprachen sind Arabisch und Fremdsprachen. Allah erwähnte den unterschied zwischen Sprachen und Farben und es ist das Wort der Geschöpfe (d.h. die Sprachen).‘‘

Und das geäußerte ist nach ihnen die arabischen Wortlaute. Imam al-Bukhari sagt jedoch, dass dies erschaffen ist, sowie alle anderen Sprachen. Gemäß Imam al-Bukhari sind nur die Bedeutungen ewig.

Imam al-Bukhari sagte in Khalq Af’al al-‚Ibad:

وَلَا تُوَجِّهُ الْقُرْآنَ إِلَّا أَنَّهُ صِفَةُ اللهِ عَزَّ وَجَلَّ وَلَا يُقَالُ كَيْفَ مَا تَوَجَّهَ،

„Der Qur’an wird nur als eine Eigenschaft von Allah azza wa jalla gehandhabt und man sagt nicht wie wird es gehandhabt…“

Er sagte auch in Khalq Af’al al-‚Ibad:

وَقَدْ تَكَلَّمَ اللَّهُ بِالْقُرْآنِ مِنْ قَبْلُ، وَكَلَامُهُ قَبْلَ خَلْقِهِ.

„…Und wahrlich sprach Allah den Qur‘an davor und seine Rede ist vor seiner Schöpfung.“

Nun wenn Allahs Rede vor der Schöpfung ist und der Qur’an nur als eine Eigenschaft gehandhabt wird, sowie die arabische als auch alle anderen Sprachen erschaffen sind, so wie es Imam al-Bukhari sagte, dann kann der Lafdh nicht ewig sein gemäß Imam al-Bukhari sondern nur die Bedeutungen.

Und gemäß diesen Leuten hat Allah vor der Schöpfung nicht diese alfadh gesprochen, erst nachdem er die Geschöpfe schuf, sprach Allah zu bestimmten Gegebenheiten diese alfadh. Also Allah hat sie nicht in der Ewigkeit gesprochen, erst zu bestimmten Gegebenheiten. Wie können sie dann behaupten, dass Imam al-Bukhari daran glauben würde, dass die alfadh ewig wären wenn doch Allah diese alfadh nicht in der Ewigkeit gesprochen hat gemäß diesen Leuten?

Ja wir sagen, dass der Qur’an im Wortlaut und Bedeutung von Allah ist. Und damit ist gemeint dass die Wortlaute weder von einem Engel noch von einem Propheten noch von irgendeinem Geschöpf verfasst wurden.

Und wenn mit Lafdh die Rezitation gemeint ist, so ist die Rezitation eine Handlung der Geschöpfe und sie sind ohne Zweifel erschaffen. Dies sollte klar sein. Wenn jemand den Qur’an rezitiert so hört man nicht die ewige Rede Allahs selbst, man hört die Buchstaben und Töne die auf die ewige Rede Allahs verweisen.

Imam al-Bukhari sagte diesbezüglich in Khalq Af’al al-‚Ibad:

قَالَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ: «وَإِنِ ادَّعَيْتَ أَنَّكَ تُسْمِعُ النَّاسَ كَلَامَ اللَّهِ كَمَا أَسْمَعَ اللَّهُ كَلَامَهُ لِمُوسَى، قَالَ لَهُ: ﴿إِنِّي أَنَا رَبُّكَ﴾ [طه: ١٢] فهذَا دَعْوى الرُّبوبِيَةِ إِذَا لَمْ تُمَيِّزْ بَيْنَ قِرَاءَتِكَ وَبَيْنَ كَلَامِ اللَّهِ، فَإِنَّ اللَّهَ تَعَالَى قَالَ: ﴿فَاذْكُرونِي أَذْكُرْكُمْ﴾ [البقرة: ١٥٢]، ﴿فَاذْكُرُوا اللَّهَ كَذِكْرِكُمْ آبَاءَكُمْ﴾ [البقرة: ٢٠٠] يَشْرَحُ أَنَّ ذِكْرَ الْعَبْدِ رَبَّهُ غَيْرُ ذِكْرِ اللَّهِ عَبْدَهُ، لِأَنَّ ذِكْرَ الْعَبْدِ الدُّعَاءُ وَالتَّضَرُّعُ، وَذِكْرَ اللَّهِ الْإِجَابَةُ، كَمَا قَالَ اللَّهُ

„Wenn du behauptest, dass du den Menschen das Wort Allahs hören lassen kannst, so wie Allah Moses seine Worte „Wahrlich ich bin dein Herr“ (Taha 12) hören lassen hat, so ist dies ein Anspruch auf die Rububiyyah, wenn du nicht zwischen deiner Rezitation und der Rede Allahs unterscheidest. Daher sagte Allah der Erhabene: „Gedenkt Meiner, so gedenke Ich eurer.“ (Baqara 152), „gedenkt Allahs, so wie ihr eurer Väter zu gedenken pflegt“ (Baqara 200) (Diese Verse) erklären, dass das Gedenken des Dieners seines Herren sich zwischen dem Gedenken von Allah des Dieners unterscheidet. Denn das Gedenken des Dieners ist mit Bittgebete und Anflehung und das Gedenken von Allah ist die Antwort (auf die Bittgebete), so wie Allah sagte.“

Bezüglich der Aussage von Imam al-Bukhari, dass er sagte, dass Allahs hadath nicht dem hadath der Schöpfung ähnelt.

Imam al-Bukhari sagte in seinem Sahih: „Und Sein [d.h. Allah’s] hervorbringen (hadathahu) neuer Dinge ähnelt nicht (la yushbihu) dem neuerlichem hervorbringen (hadatha) der Schöpfung.“

So sei gesagt, dass dies bedeutet, dass das Resultat was Allah selbst offenbart durch Ihdāth, sich von dem unterscheidet, was die Schöpfung macht oder neu herbeiführt durch Erwerb (Ihdāth Kasbiyy). z.B. ist die Offenbarung des arabischen Qur‘an Muhdath, jedoch anders als alles andere in der Schöpfung, während die Schöpfung dazu nie in der Lage sein wird etwas gleiches herbeizuführen. In diesem Sinne ist der hadath nicht wie der hadath der Schöpfung. Die Offenbarung ist muhdath und nicht die ewige Rede Allahs selbst. Jedoch behaupten diese Leute, dass Allahs ewige Rede selbst muhdath wäre und dies ist falsch!

Oder es kann sich auf die Af’āl Allahs beziehen, die sich natürlich von denen der Schöpfung unterscheiden und laut den Ashāirah auch Muhdath sind (jedoch nicht an den Dhāt gebunden sind).

Imam Bukhari glaubte nicht daran, dass die ewige Rede Allahs neu herbeigeführt wäre.

Was die Behauptung angeht, dass Imam al-Bukhari den Qur’an Muhdath (Neu herbeigeführt) genannt hätte, so ist dies nicht der Fall.

Imam Bukhari spricht über die Offenbarung des Qur’an als er den Vers kommentierte:

مَا يَأْتِيهِمْ مِنْ ذِكْرٍ مِنْ رَبِّهِمْ مُحْدَثٍ إِلاَّ اسْتَمَعُوهُ وَهُمْ يَلْعَبُونَ

Bedeutung: ‘‘Keine neue Ermahnung kommt zu ihnen von ihrem Herrn, die sie nicht spöttelnd anhörten.‘‘

Imam al-Bukhari hat selbst klargemacht, dass es nicht in Bezug auf Allah selbst gemeint ist, denn in Khalq Af’al al-‘Ibad zitiert er Abu ‘Ubaid, dass er sagte:

وَأَمَّا تَحْرِيفُهُمْ: {مِنْ ذِكْرٍ مِنْ رَبِّهِمْ مُحْدَثٍ}، فَإِنَّمَا حَدَثَ عِنْدَ النَّبِيِّ وَأَصْحَابِهِ لَمَّا عَلَّمَهُ اللَّهُ مَا لَمْ يَكُنْ يَعْلَمُ.

„Jedoch ihr verfälscht (den Vers): {Keine neue Ermahnung von ihrem Herrn kommt zu ihnen.}[21:2]. So ist es nur neuerlich (ḥadatha) mit den Propheten und seinen Gefährten, so brachte er ihnen dass bei, wovon sie davor kein Wissen hatten.“

Imam Ishaq ibn Rahaway (gest. 238 n.H.) wurde über diesen Vers gefragt, und er sagte:

قديم من رب العزة محدث إلى الأرض

‘‘Ewig (Qadim) von Allah, neu (Muhdath) zu der Erde.‘‘

(Imam Ibn Hajar al-Asqalani in Fath al-Bari)

Imam Hisham bin Ubaydullah ar-Razi (gest. 221 n.H.) sagte:

ابْن أبي حَاتِم حَدثنَا أَبُو هَارُون مُحَمَّد بن خلف الجزار سَمِعت هِشَام بن عبيد الله يَقُول الْقُرْآن كَلَام الله غير مَخْلُوق فَقَالَ لَهُ رجل أَلَيْسَ الله تَعَالَى يَقُول {مَا يَأْتِيهِمْ مِنْ ذِكْرٍ من رَبهم مُحدث} فَقَالَ مُحدث إِلَيْنَا وَلَيْسَ عِنْد الله بمحدث

Ibn Abi Hatim sagte: Abu Harun Muhammad bin Khalaf al-Jazzar, berichtete uns: Ich hörte Hisham bin Ubaydullah sagen: „Der Qur’an ist das Wort Allah’s unerschaffen. Ein Mann sagte zu ihm: „Sagt Allah nicht: {Keine neuerlich offenbarte Ermahnung kommt von ihrem Herrn zu ihnen, ohne daß sie sie anhören, während sie spielen.}[21:2]?“ So antwortete er: „Es ist zu uns neuerlich (muhdath), jedoch nicht bei Allah neuerlich (muhdath).“

Imam Tabari sagte in at-Tabsir fi Ma‘alim ad-Din:

وأنه لا محدثٌ إلا مصنوعٌ مخلوقٌ.

„Es gibt kein Muhdath außer dass es erschaffen ist.”

Die sogenannten Salafiyyah aber sagen, doch es gibt Muhdath welches nicht erschaffen ist. Imam Tabari sagt nein jeder muhdath ist erschaffen.

Imam Abu Thawr (170-240 n.H.) sagte:

وَمَنْ قَالَ: كَلَامُ اللَّهِ مَخْلُوقٌ فَقَدْ كَفَرَ وَزَعَمَ أَنَّ اللَّهَ عَزَّ وَجَلَّ حَدَثَ فِيهِ شَيْءٌ لَمْ يَكُنْ

„Wer sagt, dass die Rede von Allah erschaffen sei, wird ungläubig, weil er damit behauptet hat dass Allah in sich etwas neu hervorgebracht hat welches zuvor nicht da war.“ (Lalikai in Sharh Usul al-I‘tiqad Ahlu Sunnah Wal Jama‘ah)

Und dies ist doch genau was diese Leute behaupten, dass Allah nicht spricht und wenn er spricht sei dies neu hervorgebracht, jedoch mit dem Unterschied, dass sie nicht nicht sagen dass es erschaffen sei, jedoch neu herbeigeführt. Abu Thawr unterscheidet nicht zwischen erschaffen und neu herbeigeführt. Gemäß Abu Thawr bedeutet hadath etwas in die Existenz bringen was vorher nicht existierte. Wenn es vorher nicht existierte, was kann es sein außer erschaffen ?

Imam Ahmad selbst sagte über den Vers:

يُحْتَمَلُ أَنْ يَكُونَ ‏تَنْزِيلُهُ إِلَيْنَا هُوَ الْمُحْدَثُ لَا الذِّكْرُ نَفْسُهُ هُوَ الْمُحْدَثُ

„Es ist möglich, dass (damit gemeint ist) dass ihre Herabsendung zu uns neuerlich (muhdath) ist und nicht der Qur‘an selbst.“ (Ibn Kathir in al-Bidayah wan Nihayah)

Und dies sagte er als Antwort auf die Mu‘tazilah, die Mu‘tazilah haben nicht zwischen der ewigen Eigenschaft und der Herabsendung der Offenbarung unterschieden, sie sagten beides ist erschaffen. Imam Ahmad war sich bewusst dass es zwischen muhdath und mahluq keinen Unterschied gibt. Und deswegen sagte er, dass es sich auf die Herabsendung bezieht und nicht auf den Qur‘an selbst, welches die ewige Eigenschaft von Allah ist. Allahs Rede ist Qadim (ewig) und nicht muhdath. Wenn es einen Unterschied zwischen muhdath und mahluq gäbe, dann würde er sagen, ja der Qur’an ist muhdath jedoch nicht erschaffen.

Und die Bestätigung dass die Rede Ewig (Qadim) ist, bedeutet die Negierung dass der Qur’an Muhdath oder erschaffen ist.

In Tabaqat al-Hanabilah wird folgendes erwähnt: „Mu‘tasim sagte zu Imam
Ahmad:

ما تقول في القرآن فقال: كلام الله قديم غير مخلوق

„Was sagst du über den Qur‘an?“ Imam Ahmad sagte: „Es ist die Rede von Allah, Qadim (ewig) und nicht erschaffen…“

Die Mu’tazilah und die Rafidah sind es die behaupten, dass der Qur‘an muhdath ist nicht die Ahlu Sunnah. Z.b. sagte Yahya ibn Hamza al-Alawi (669-749 n.H.) der Zaydi Mutakallim in „at-Tamhid“ 1/254:

إن القرآن ذكر والذكر محدث والقرآن محدث

„Der Qur‘an ist die Ermahnung und die Ermahnung ist neu hervorgebracht (muhdath) und der Qur’an ist neu hervorgebracht (muhdath).“

Und der Rafidi al-Hilli äußerte sich in gleicher Weise, er sagte in „Mi‘raj al-yaqin“ auf der S. 190:

كلامه تعالى حادث

„Allahs Rede ist neuerlich.“

Imam Ibn Abi Zayd al-Qayrawani sagte:

والقارىء إذا تلا كتاب الله لو جاز أن يقال إن كلام هذا لقارىء كلام الله على الحقيقة لفسد هذا لأن كلام القارىء محدث ويفني كلامه ويزول وكلام الله ليس بمحدث ولا يفني وهو صفة من صفاته وصفته لا تكون صفة لغيره وهذا قول محمد بن اسمعيل البخاري وداود الأصبهاني وغيرهما ممن تكلم في هذا وكلام محمد بن سحنون إمام المغرب وكلام سعيد بن محمد بن الحداد وكان من المتكلمين من أهل السنة وممن يرد على الجهمية

„Wenn es erlaubt wäre zu sagen, wenn der Rezitator das Buch Allahs rezitiert, dass diese Rede von dem Rezitator in Wahrheit Allahs Rede wäre, dann wäre dies falsch, denn die Rede des Rezitators ist neu herbeigeführt (muhdath) und vergeht, während die Rede von Allah nicht neu herbeigeführt (muhdath) ist und nicht vergeht. Vielmehr ist es eine Eigenschaft von seinen Eigenschaften und seine Eigenschaften können nicht die Eigenschaften der anderen sein. Und dies ist die Aussage von Muhammad bin Isma’il al-Bukhari, Dawud al-Asbahani und anderen, die darüber sprachen und es ist die Aussage von Muhammad bin Sahnun – der Imam von al-Maghrib – und die Aussage von Sa’id bin Muhammad bin al-Haddad, welcher von den Mutakallimin der Ahlu Sunnah war und von denen, welcher die Jahmiyyah widerlegte.“

(Tabyin Kadhib al-Muftari, S. 407)

Die sogenannten Salafiyyah sagen, nein die Rede Allahs ist muhdath. Ibn Abi Zayd Qayrawani sagt nein, Allahs Rede ist nicht muhdath, jedoch bei den Geschöpfen ist es muhdath.

Imam ibn Hajar al-Asqalani sagt in Fath al-Bari:

لا فرق بين مخلوق وحادث لا عقلا ولا نقلا ولا عرفا.

„Es gibt kein Unterschied zwischen erschaffen (mahluq) und neuerlich (Ḥaadith) weder nach dem Verstand, noch textuel noch gebräuchlich.“

Gemäß der arabischen Sprache hat erschaffen (mahluq) und neu herbeigeführt (muhdath) die selbe Bedeutung:

Es wird in Lisaan al-‘Arab unter dem Eintrag ḥa-da-tha erwähnt: ‘’al-Ḥadeeth: „Es ist das Gegenteil von al-qadeem (ewig). al-Ḥuduth: es ist das Gegenteil von al-qudmah. […] al-Ḥuduth: Die Existenz von etwas welches davor nicht da war.“

Unter dem Eintrag kha-la-qa wird gesagt: „Allah khalaqa etwas, Er yakhluqu khalqan – Er aḥdatha es nach ihrer nicht Existenz.“

Der Konsens der Ahlu Sunnah diesbezüglich

Diesbezüglich sagte Imam Abu al-Hasan al-Ash‘ari in Maqalat al-Islamiyyin folgendes:

اتفق أهل الإثبات على أن معنى مخلوق معنى محدث ومعنى محدث معنى مخلوق وهذا هو الحق عندي وإليه أذهب وبه أقول

“Die Leute der Bestätigung (der Attribute) sind sich alle einig, dass die Bedeutung von Mahluq, dieselbe Bedeutung wie Muhdath hat und die Bedeutung von Muhdath dieselbe Bedeutung wie Mahluq hat. Aus meiner Sicht stellt es die Wahrheit dar und dies ist meine Position.“

Was genau glauben die Jahmiyyah gemäß Imam Bukhari und anderen?

Das meiste in dem Buch Khalq Af’al al-‚Ibad welches Imam Bukhari verfasste ist gegen die Jahmiyyah gerichtet. Die Mushabbiha in unserer Zeit behaupten, dass die Asha’irah und Maturidiyyah, Jahmiyyah seien. Damit wollen sie den Leuten den Eindruck vermitteln, dass dieses Buch die Ahlu Sunnah also die Asha’irah und Maturidiyyah widerlegen würde. Aber was genau glauben denn die Jahmiyyah und stimmt es, dass die Asha’irah und Maturidiyyah den selben glauben wie die Jahmiyyah haben ? Diesbezüglich zitieren wir Imam Bukhari selbst.

Imam Bukhari erklärt in sein Khalq Af’al al-‚Ibad, was genau die Jahmiyyah glauben, er zitiert einige Leutes des Wissens, welcher sagte:

وَقَالَ بَعْضُ أَهْلِ الْعِلْمِ: إِنَّ الْجَهْمِيَّةَ هُمُ الْمُشَبِّهَةُ، لأَنَّهُمْ شَبَّهُوا رَبَّهُمْ بِالصَّنَمِ وَالأَصَمِّ وَالأَبْكَمِ الَّذِي لَا يَسْمَعُ وَلَا يُبْصِرُ وَلَا يَتَكَلَّمُ وَلَا يَخْلُقُ. وَقَالَتِ الْجَهْمِيَّةُ: وَكَذَلِكَ لَا يَتَكَلَّمُ، وَلَا يُبْصِرُ نَفْسَهُ، وَقَالُوا إِنَّ اسْمَ اللهِ مَخْلُوقٌ.

„Die Jahmiyyah sind Mushabbiha. Denn sie vergleichen ihren Herren mit einem Götzen, Tauben und Stummen, welcher weder hören, sehen, sprechen und erschaffen kann. Und die Jahmiyyah sagen: Ebenfalls, Allah spricht nicht, weder sieht Allah sein Dhat (sein Selbst). Und sie sagen, dass die Namen Allahs erschaffen sind.“

Und Imam Abu Mansur al-Baghdadi (gest. 429 n.H.) erklärt in seinem Buch al-Farq bayn al-firaq auf der Seite 199-200 den Glauben der Jahmiyyah folgendermaßen:

الْجَهْمِية اتِّبَاع جهم بن صَفْوَان الذى قَالَ بالاجبار والاضطرار الى الاعمال وانكر الاستطاعات كلهَا وَزعم ان الْجنَّة وَالنَّار تبيدان وتفنيان وَزعم أَيْضا ان الايمان هُوَ الْمعرفَة بِاللَّه تَعَالَى فَقَط وان الْكفْر هُوَ الْجَهْل بِهِ فَقَط وَقَالَ لافعل وَلَا عمل لَاحَدَّ غير الله تَعَالَى وانما تنْسب الاعمال الى المخلوقين على الْمجَاز كَمَا يُقَال زَالَت الشَّمْس ودارت الرَّحَى من غير أَن يَكُونَا فاعلين اَوْ مستطيعين لما وصفتا بِهِ وَزعم ايضا أَن علم الله تَعَالَى حَادث وَامْتنع من وصف الله تَعَالَى بانه شىء اَوْ حى اَوْ عَالم أَو مُرِيد وَقَالَ لَا أصفه يجوز اطلاقه على غَيره كشىء مَوْجُود وحى وعالم ومريد وَنَحْو ذَلِك وَوَصفه بانه قَادر وموجود وفاعل وخالق ومحيى ومميت لَان هَذِه الاوصاف مُخْتَصَّة بِهِ وَحده وَقَالَ بحدوث كَلَام الله تَعَالَى كَمَا قالته الْقَدَرِيَّة وَلم يسم الله تَعَالَى متكلما بِهِ واكفره أَصْحَابنَا فى جَمِيع ضلالاته

’’Die Jahmiyyah sind die Anhänger von Jahm bin Safwaan (gest. 128 n.H.), der sagte, dass die Menschen gezwungen sind zu ihren Handlungen, und er hat jegliche Fähigkeit der Menschen geleugnet. Er behauptete auch, dass das Paradies und die Hölle zu einem Ende kommen wird. Er behauptete ebenso, dass der Glaube (Iman) nur aus der Erkenntnis Allahs besteht, während Unglauben (Kufr) die Unkenntnis von Allah sei. Er sagte, dass niemand etwas tut, außer Allah und dass die Menschlichen Handlungen nur Metaphorisch seien, in der gleichen Art und Weise wie wenn man sagt, ‘‘Die Sonne ist Untergegangen‘‘ oder die ‘‘Mühle hat sich gedreht‘‘, ohne eine tatsächliche Handlung oder Fähigkeit von ihnen. Er behauptete auch, dass Allahs Wissen einen Anfang hat und er verbat den Menschen, dass sie Allah mit Leben, Wissen oder Willen beschreiben. Er enthielt sich zu sagen, dass Allah Shay (Etwas) ist oder dass Er Hayy (Lebendig), Alim (Wissend) oder Murid (Wollend) ist. Er sagte ich beschreibe ihn nicht mit Adjektiven welche man auch für andere benutzen kann, wie Shay (Etwas), Hayy (Lebendig), Alim (Wissend) oder Murid (Wollend) und ähnlichem. Er akzeptierte es zu sagen, dass Er Macht hat, in die Existenz bringt, wirkt, erschafft, Leben gibt und Tötet, denn nur Er hat diese Eigenschaften. Er behauptete ebenso, dass Allahs Attribut der Rede (Kalam) einen Anfang hat, wie es die Sekte der Qadariyyah getan haben, und er weigerte sich zu sagen dass Allah Spricht. Unsere Gefährten sagten, dass er für all seine Abweichungen ein Ungläubiger ist…’’

Zusammenfassend glauben die Jahmiyyah:

– Allah wird nicht mit einem Hören, Sehen, Sprechen etc. beschrieben

– Allahs Namen sind erschaffen

– Allahs Wissen hat einen Anfang

– Allah ist an jedem Ort

– Die Geschöpfe haben keinen eigenen Willen

– Das Paradies und die Hölle werden vergehen

Und all diese Sachen glauben die Asha’irah und Maturidiyyah nicht. Wie kommen dann diese Leute darauf zu behaupten, dass die Asha’irah und Maturidiyyah Jahmiyyah seien ?

Aussagen der Salaf über die Erhabenheit Allahs

Nun werden wir einige Gelehrten der Salaf zitieren welche über die Erhabenheit Allahs sprachen.

Harith bin Asad al-Muhasibi (165-243 n.H.) sagte: „Dann sagt Allah der Erhabene: „Oh Gabriel, hebe den Schleier meines Nūr auf, damit meine Auserwählten mich ohne Wie und Wo sehen können.“

Hier sieht man, dass er die Modalität und das Wo negiert. Und wenn er dass „wo“ negiert, so heisst das, dass Allah über den Ort und die Richtung erhaben ist. Wenn dies nun etabliert ist, gehen wir zu einer anderen Aussage von ihm über.

Er sagte in Fahm al-Qur’an: „Bezüglich seiner Aussage: {Der Barmherzige istawa über seinen Thron}, {Und Er ist der Bezwinger über seine Diener}, {Fühlt ihr euch sicher vor demjenigen der fis sama ist…}… Dies bedingt, dass er über den Thron ist, über den Dingen, erhaben über das eintreten in seine Schöpfung, nichts bleibt ihm verborgen, denn er hat in diesen Versen klar gemacht, dass sein Dhat über seine Geschöpfen ist, weil er sagte:{Fühlt ihr euch sicher vor demjenigen der über den Himmeln ist…} d.h. über den Thron und der Thron ist über den Himmeln.“

Er erwähnt Allahs Uluww in Bezug auf eine Negierung (Salb), denn die Jahmiyyah sagen Allah ist in der Schöpfung. Um eine Tranzedenz für Allah zu bestätigen, sagte er: „Dies bedingt, dass er über den Thron ist, über den Dingen, erhaben über das eintreten in seine Schöpfung.“ D.h. Uluww kann auch als eine Sifah Salbiyyah verwendet werden. Und er kann daraus kein Ort und keine Richtung davon verstanden haben. Warum ? Weil er das „Wo“ in Bezug auf Allah ablehnt.

Abu Al-‘Arab Al-Tamimi (251-333 n.H.) sagt in Tabaqat Ahl Ifriqiyah unter den Namen seines Lehrers, welcher Ibn Al-Haddad (219-302 n.H.) ist:

أن سليمان الفراء قال للإمام الحداد يوما: يا أبا عثمان! أين كان ربنا إذ لا مكان؟
فقال له: السؤال محال لأن قولك: «أين كان؟» يقتضي المكان، وقولك: «إذ لا مكان» ينفى المكان،
فهذا ((نعم)) ((لا)).
قال الفراء: فكيف كان ربنا إذ لا مكان؟
قال له: السؤال صحيح، ثم أجابه بجواب لم أحفظه عن حاكيه .

“Eines Tages sagte Sulayman Al-Fira’ zu ihm: ‘Oh’ Abu Uthman! Wo ist unser Herr, während er ohne Ort existiert?’ So sagte er zu ihm: ‘Diese Frage ist unmöglich, bezüglich deiner Aussage: ‘Wo ist’ bedingt einen Ort und deine Aussage ‘während ohne Ort,’ den Ort negiert, so ist das (wie die Aussage): ‘Ja, Nein.’’ Er sagte: ‘Dann wie ist unser Herr während er ohne Ort ist?’ Er sagte zu ihm: ‘Die Frage ist (nun) korrekt.’ Danach antwortete er mit einer Antwort, welche ich mir in dieser Diskussion nicht eingeprägt habe.”

Abū al-‚Abbās Muḥammad ibn Yazīd al-Mubarrad (207-285 n.H.) erwähnt in seinem Al-Kamil fi al-Lughah wa-al-Adab unter dem Kapitel „Antwort von Ali ibn Abi Talib auf die Frage: Wo ist unser Herr?“ folgende Aussage :

“Einer fragte Ali ibn Abi Talib Rahimahullah: Wo war unser Herr bevor er die Himmel und Erde erschuf? Ali (radiAllahu anhu) sagte: Das „Wo“ ist eine Frage nach dem Ort und Allah existierte und es existierte kein Ort.“

Muhammad Bin Yazid Al-Mubarrid (207-285 n.H.) sagt in Kitab Al-Muqtadhab:

“Und es ist wie deine Aussage: Allah hatte Erbarmen mit den Menschen, und Zayd hatte Erbarmen mit Umar, daher ist die Barmherzigkeit von Zayd Sanftmut und Gefühl, und Allah ist darüber erhaben.”

Und Abu Bakr Al-Suli (verst. 336 n.H.), welcher ein Student von Al-Mubarrid war, sagt ähnliches in Adab al-Kitab al-Usuli.

Imam al-Hakīm al-Tirmidhi (verst. 320 n.H.) negierte in seinem Buch „Kitab Al-Hajj Wa-Asraruhu“ die Modalität, den Ort und Hilfsmittel in Bezug auf Allah. Er sagte:

„Er kann nicht mit Vorstellung begriffen werden, der Ort umfasst ihn nicht, erhaben ist er über den Ort und er ist auf dem wie er immer war und Er ist der Einzige, der Bezwinger.“

Abu Bakr Ahmad Bin Al-Husayn Al-Bayhaqi (384-458 n.H.) sagt in Al-Asma’ Was-Sifat:

٨٧١ – أَخْبَرَنَا أَبُو عَبْدِ اللَّهِ الْحَافِظُ، وَمُحَمَّدُ بْنُ مُوسَى، قَالَا: ثَنَا أَبُو الْعَبَّاسِ مُحَمَّدُ بْنُ يَعْقُوبَ، ثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْجَهْمِ، ثَنَا يَحْيَى بْنُ زِيَادٍ الْفَرَّاءُ فِي قَوْلِهِ عَزَّ وَجَلَّ: {ثُمَّ اسْتَوَى إِلَى السَّمَاءِ فَسَوَّاهُنَّ} [البقرة: ٢٩] قَالَ: الِاسْتِوَاءُ فِي كَلَامِ الْعَرَبِ عَلَى جِهَتَيْنِ: إِحْدَاهُمَا: أَنْ يَسْتَوِيَ الرَّجُلُ وَيَنْتَهِي شَبَابُهُ وَقُوَّتُهُ، أَوْ يَسْتَوِي مِنِ اعْوِجَاجٍ، فَهَذَانِ وَجْهَانِ؛ وَوَجْهٌ ثَالِثٌ أَنْ تَقُولَ: كَانَ مُقْبِلًا عَلَى فُلَانٍ ثُمَّ اسْتَوَى عَلَيَّ يُشَاتِمُنِي وَإِلَيَّ سَوَاءٌ، عَلَى مَعْنَى أَقْبَلَ إِلَيَّ وَعَلَيَّ، فَهَذَا مَعْنَى قَوْلِهِ: اسْتَوَى إِلَى السَّمَاءِ وَاللَّهُ أَعْلَمُ.

“Abu Abdullah Al-Hafidh und Muhammad Bin Musa erzählten uns, sie beide sagten: Abu Al-Abbas Muhammad Bin Ya’qub überlieferte zu uns, Muhammad Bin Al-Jahm erzählte uns, Yahya Bin Ziyad Al-Farra’ (144-207 n.H.) überlieferte in [der Angelegenheit von] Seiner Aussage azza wa jall: {Danach machte er istawa zu den Himmeln und gestaltete sie.} Er sagte: ‘Istawa in der Sprache der Araber kommt zu zwei Bedeutungen: erstens: wenn der mann die Vollreife erreicht hat und seine Jugend und Kraft endet oder (zweitens:) dass man gerade wird von einer Krümmung. Eine dritte Bedeutung ist wie im folgenden Beispiel: Eine Person ging zu soundso danach wandte er sich zu mir und fing an mich zu beleidigen. Hier wird dieses Wort (istiwa) im Sinne von zu mir wenden und gegen mich wenden benutzt. Und dies ist Bedeutung der Aussage Allahs: Istawa zu den Himmeln. Und Allah weiß es am besten.“

Paar Zeilen später sagt Imam al-Bayhaqi:

قُلْتُ: قَوْلُهُ: اسْتَوَى بِمَعْنَى أَقْبَلَ صَحِيحٌ، لِأَنَّ الْإِقْبَالَ هُوَ الْقَصْدُ إِلَى خَلْقِ السَّمَاءِ، وَالْقَصْدُ هُوَ الْإِرَادَةُ وَذَلِكَ هُوَ الْجَائِزُ فِي صِفَاتِ اللَّهِ تَعَالَى. وَلَفْظُ ثُمَّ تَعَلَّقَ بِالْخَلْقِ لَا بِالْإِرَادَةِ

„Ich sage: Seine Aussage: istawa mit der Bedeutung von Zuwendung, ist korrekt, denn die Zuwendung (zu den Himmeln) bedeutet, dass beabsichtigen zur Erschaffung der Himmel. Und das beabsichtigen ist der Wille und dieses ist erlaubt, als eine Eigenschaft von Allah dem Erhabenen. Die Präposition thumma ist verbunden mit der Schöpfung und nicht mit dem göttlichen Willen.“

Abu Bakr Ahmad Bin Al-Husayn Al-Bayhaqi (384-458 n.H.) sagt in seinem Buch Al-Asma’ Was-Sifat:

أَخْبَرَنَا أَبُو سَعِيدِ بْنُ أَبِي عَمْرٍو، ثنا أَبُو الْعَبَّاسِ الْأَصَمُّ، ثنا مُحَمَّدُ بْنُ الْجَهْمِ، ثنا الْفَرَّاءُ، فِي قَوْلِهِ عَزَّ وَجَلَّ {وَهُوَ الْقَاهِرُ فَوْقَ عِبَادِهِ} [الأنعام: ١٨] قَالَ: كُلُّ شَيْءٍ قَهَرَ شَيْئًا فَهُوَ مَسْتَعْلٍ عَلَيْهِ

“Abu Sa’id Bin Abi Amr erzählte uns: Abu Al-Abbas Al-Asm überlieferte zu uns: Muhammad Bin Al-Jahm überlieferte zu uns: Al-Farra’ berichtete in der Aussage Allahs: {Und er ist der Bezwinger über seine Diener} Er sagte: Alles was etwas bezwingt, so ist er hoch darüber.”

Ibn Uzayr al-Sijistani (230-330 n.H.) sagt in Gharib Al-Qur’an: “{Istiwa zu den Himmeln}: d.h. beabsichtigte sie (zu erschaffen); denn der Allmächtige erschuf die Erde dann erschuf er die Himmel {Sprich: „Leugnet ihr Den wirklich, Der die Erde in zwei Tagen schuf? Und dichtet ihr Ihm Nebenbuhler an?“ Er nur ist der Herr der Welten.Und Er gründete in ihr feste Berge, die sie überragen, und segnete sie und ordnete auf ihr ihre Nahrung in richtigem Verhältnis in vier Tagen – gleichmäßig für die Suchenden. Dann wandte Er Sich zum Himmel, welcher noch Nebel war} d.h. beabsichtigte sie zu erschaffen.“

Abu Al-Abbas Tha’lab (200-291 n.H.) sagt in seinem Majalis:

ثم استوى إلى السماء قال: الفراء وأصحابنا يقولون؛ أقبل عليها. وآخرون يقولون: استولى.

“{Dann machte Er istiwa zu den Himmeln} er sagte: Al-Farra’ und unsere Gefährten sagen: Er wandte sich zu ihnen. Und die anderen sagen: Istawla.”

Abdullāh bin Yahyā Al-Mubārak al-Yazīdī, (verst. 237 n.H.) und er ist ein Spezialist in der arabischen Sprache, welcher anerkannt ist bei den Gelehrten der Ahlu Sunnah, er sagte über den Istiwā in Sūrah Tāhā in seinem Tafsir S.243: „… istiwa: Istawlā“

Mufaddal Ibn Salamah (verst. 290 n.H.) hat ein ganzes Buch gegen die Mushabbiha geschrieben mit dem Titel „Jalā’ al-Shubah fi ‘l-Radd ‘ala ‘l-Mushabbihah“. In dem Buch lehnt er die wörtliche Bedeutung der Mutashabihat ab und interpretiert sie. Und er lehnt die örtliche Hoheit, Grenzen, Gestalt, Bewegung von Ort zu Ort etc. in Bezug auf Allah ab. Und er hat ein ganzes Kapitel über die Aussage von Mujahid, mit dem sitzen. Er lehnt die Aussage strikt ab und führt viele Überlieferungen an, dass damit die Führsprache gemeint ist.

Abu Bakr Ahmad Bin Al-Husayn Al-Bayhaqi (384-458 n.H.) sagt in seinem Buch Al-Asma’ Was-Sifat:

وَقَالَ أَبُو عُبَيْدٍ الْهَرَوِيُّ صَاحِبُ الْغَرِيبَيْنِ، وَقَالَ بَعْضُ أَهْلِ الْعِلْمِ: مَعْنَاهُ أَيْنَ كَانَ عَرْشُ رَبِّنَا؟ فَحُذِفَ اخْتِصَارًا كَقَوْلِهِ: {وَاسْأَلِ الْقَرْيَةَ} [يوسف: ٨٢] أَيْ: أَهْلَ الْقَرْيَةِ، وَيَدُلُّ عَلَى ذَلِكَ قَوْلُهُ: «وَكَانَ عَرْشُهُ عَلَى الْمَاءِ»

Und Abu ‚Ubayd (al-Qasim ibn Sallam) al-Harawi der Besitzer der Gharibayn sagte: „Einige Leute des Wissen sagten: die Bedeutung (von dem Hadith: Wo war unser Herr bevor er die Himmel und die Erde erschuf) lautet: Wo war der Thron von unserem Herrn ? Jedoch wurde hier (das Wort Thron) ausgelassen, wie die Aussage (des Erhabenen): {Frag die Stadt} d.h. (Frag) die Leute der Stadt. Und darauf weisen Seine Worte: {Und sein Thron war auf dem Wasser}, hin.“

Imam az-Zajjaj (241-311 n.H.) interpretierte viele Mutashabihat in seinem „Tafsir Ma‘anil Qur‘an“ und lehnte die örtliche Hoheit, Körper etc. in Bezug auf Allah ab.

Imam Abu Hanifa (80-150 n.H.) lehnte in seinen 5 Büchern die Veränderung, Gliedmaßen, die örtliche Näherung, Begrenzung, die Richtung, etc. in Bezug auf Allah ab. Siehe hier

Hasan Ibn Ziyad (verst. 204 n.H.) interpretierte den Hadith an-Nuzul mit herabsteigen seiner Barmherzigkeit und er überlieferte über Imam Abu Hanifa, dass er die Veränderung in Bezug auf Allah ablehnte und darin stimmte er ihn überein.

Imam al-Harithi al-Bukhari überlieferte von Muhammad ibn Abdullah von Hasan ibn Uthman, dass al-Hasan bin Ziyad (verst. 204) über den (mehrdeutigen) Hadith:

حدثنا محمد بن عبد الله ، قال : حدثنا الحسن بن عثمان ، قال : سمعت الحسن بن زیاد يقول في تفسير الحديث : إن الله عز وجل يهبط في النصف من شعبان ويوم عرفة ، ونصف الليل ، ونحو هذه الأحاديث ، قال : إن الله لا يبعد عنه منه شيء وهو قريب من كل شيء ، وخلقه أقرب بعضه إليه من بعض ، وإنما تنزل رحمته

„Wahrlich Allāh „steigt“ in der Mitte des Monats Shaʿbān an Tag von ʿArafah und in der Mitte der Nacht „hinab“, sagte: „Nichts ist von Allāh weit während er an allen Dingen nah ist und (einige) seiner Schöpfungen sind näher als andere. Bezüglich dem was nach unten steigt, dann ist das seine Barmherzigkeit.“

(Kashf al-Athar ash-Sharifa fi Manaqib al-Imam Abī Hanifa, 1633)

Imam al-Hasan bin Ziyad sagte, ich hörte Abu Hanifa sagen: „Ich sage, ich bin ein Gläubiger bei (‚inda) Allah, ich sage nicht, ‚Ich bin ein Gläubiger in dem Wissen von Allah, denn das ‚inda verändert sich jedoch das Wissen (von Allah) verändert sich nicht.“

Dies ist eine eindeutige Aussage von Imam Abu Hanifa, dass Allah erhaben über die Veränderung ist.

Abd al-Aziz bin Abi Salama al-Mashijun (verst. 164 n.H.) lehnte in Bezug auf Allah die Veränderung ab.

Abu l-Shaykh überliefert diesbezüglich in seinem ‘Azamah mit einer authentischen Kette von Imam ‘Abd al-‘Aziz ibn al-Majishun (gest.164 n.H.), ein Überlieferer der in allen sechs Hadithbüchern gefunden wird und ein berühmter Jurist von Madinah, dass er sagte:

ولم يتغيرعن حال إلى حال

“Er verändert sich nicht von einem Zustand in einen anderen…”

Imam Tahawi schrieb einen Aqidah Text, die darin enthaltenen Ansichten schrieb er Imam Abu Hanifa, Abu Yusuf und Imam Muhammad Hasan ash-Shaybani zu. In diesem Aqidah Text lehnte er die Grenzen, Enden, Gliedmaßen, Veränderung und die Richtung in Bezug auf Allah ab.

Diesbezüglich sagt der Imam Abu Ja’far at-Tahawi (239-321 n.H.):

هذا ذكر بيان عقيدة أهل السنة والجماعة على مذهب فقهاء الملة أبي حنيفة النعمان بن ثابت الكوفي وأبي يوسف يعقوب بن إبراهيم الأنصاري وأبي عبدالله محمد بن الحسن الشيباني رضوان الله عليهم أجمعين وما يعتقدون من أصول الدين ويدينون به رب العالمين‏

”Dies ist eine Darlegung der Glaubenslehre der Anhänger der Sunnah und Gemeinschaft (Ahlu Sunnah wa’l Jama’ah), gemäß der Schule der Rechtswissenschaftler dieser Religionsgemeinschaft, Abu Hanifah an-Nu’man ibn Thabit al-Kufi, Abu Yusuf Ya’qub ibn Ibrahim al-Ansari und Abu Abdullah Muhammad ibn al-Hasan as-Shaybani, möge Allah mit ihnen zufrieden sein, sowie dessen, was diese an Glaubensgrundsätzen hinsichtlich der Grundlagen der Religionen vertreten und was sie bezüglich des Herrn der Welten glauben.” 

Dann sagte er:

تَعالى عنِ الحدودِ والغاياتِ والأركانِ والأعضاءِ والأدواتِ، لا تَحْوِيهِ الجهاتُ السِّتُّ كسائرِ المبتدعاتِ

”Er ist hocherhaben darüber, Grenzen, Enden, Bestandteile, Gliedmaßen oder Hilfsmittel zu besitzen. Ebenso wenig können Ihn die sechs Himmelsrichtungen (oben, unten, hinten, vorne, links, rechts) umfassen, in denen alle erschaffenen Dinge enthalten sind.” 

Imam Muhammad bin Fadhl al-Balkhi (verst. 317 n.H.) negierte in seinem Kitab al-Itiqad die örtliche Hoheit und die Veränderung in Bezug auf Allah. Auch überließ er die Bedeutung der Mutashabihat Allah, welches als Tafweedh bekannt ist. Siehe

Imam Abu al-Qasim al-Saffar al-Balkhi (verst. 320 n.H.) negierte in seinem „Ajwibah as-Saffar“ die Richtung und Gliedmaßen etc. in Bezug auf Allah. Siehe hier

Imam Ibn Hibban (270-354 n.H.) negierte in seinem Sahih und in ath-Thiqat den Ort, Grenzen, Hilfsmittel und Gliedmaßen in Bezug auf Allah und überließ die Bedeutung der Mutashabihat Allah.

Imam Ibn Hibban (270-354 n.H.) sagt in seinem Sahih:

صِفَاتُ اللَّهِ جَلَّ وَعَلَا لَا تُكَيَّفُ، وَلَا تُقَاسُ إِلَى صِفَاتِ الْمَخْلُوقِينَ، فَكَمَا أَنَّ اللَّهَ جَلَّ وَعَلَا مُتَكَلِّمٌ مِنْ غَيْرِ آلَةٍ بَأَسْنَانٍ وَلَهَوَاتٍ وَلِسَانٍ وَشَفَةٍ كَالْمَخْلُوقِينَ، جَلَّ رَبُّنَا وَتَعَالَى عَنْ مِثْلِ هَذَا وَأَشْبَاهِهِ، وَلَمْ يَجُزْ أَنْ يُقَاسَ كَلَامُهُ إِلَى كَلَامِنَا، لِأَنَّ كَلَامَ الْمَخْلُوقِينَ لَا يُوجَدُ إِلَّا بِآلَاتٍ، وَاللَّهُ جَلَّ وَعَلَا يَتَكَلَّمُ كَمَا شَاءَ بِلَا آلَةٍ، كَذَلِكَ يَنْزِلُ بِلَا آلَةٍ، وَلَا تَحَرُّكٍ، وَلَا انْتِقَالٍ مِنْ مَكَانٍ إِلَى مَكَانٍ، وَكَذَلِكَ السَّمْعُ وَالْبَصَرُ، فَكَمَا لَمْ يَجُزْ أَنْ يُقَالَ: اللَّهُ يُبْصِرُ كَبَصَرِنَا بِالْأَشْفَارِ وَالْحَدَقِ وَالْبَيَاضِ، بَلْ يُبْصِرُ كَيْفَ يَشَاءُ بِلَا آلَةٍ، وَيَسْمَعُ مِنْ غَيْرِ أُذُنَيْنِ، وَسِمَاخَيْنِ، وَالْتِوَاءٍ، وَغَضَارِيفَ فِيهَا، بَلْ يَسْمَعُ كَيْفَ يَشَاءُ بِلَا آلَةٍ، وَكَذَلِكَ يَنْزِلُ كَيْفَ يَشَاءُ بِلَا آلَةٍ مِنْ غَيْرِ أَنْ يُقَاسَ نُزُولُهُ إِلَى نُزُولِ الْمَخْلُوقِينَ، كَمَا يُكَيَّفُ نُزُولُهُمْ، جَلَّ رَبُّنَا وَتَقَدَّسَ مِنْ أَنْ تُشَبَّهَ صِفَاتُهُ بِشَيْءٍ مِنْ صِفَاتِ الْمَخْلُوقِينَ

„Die Eigenschaften Allahs können nicht mit den Eigenschaften der Geschöpfe verglichen werden, so wie Allah Sprechender ist ohne Hilfsmittel, Zunge, Lippen so wie Geschöpfe es tun… Es ist nicht erlaubt Allahs Rede mit der Rede der Geschöpfe zu vergleichen, denn es kann nicht existieren außer mit Hilfsmittel und Allah der Allmächtige redet wie er beabsichtigt ohne Hilfsmittel, ähnlich sein Nuzul ist ohne Hilfsmittel, ohne Bewegung und ohne Übergang von Ort zu Ort, ähnlich zu dem ist das Hören und Sehen,… Er sieht wie er beabsichtigt ohne Hilfmittel und hört ohne Ohren… Und stattdessen hört Er wie er beabsichtigt ohne Hilfsmittel, Er tut Nuzul, wie er beabsichtigt, ohne Hilfsmittel ; es ist nicht mit dem herabsteigen von Geschöpfen zu vergleichen.”

Und er sagte in „ath-Thiqat“:

الحمد لله الذي ليس له حد محدود فيحتوى، ولا له أجل معدود فيفنى، ولا يحيط به جوامع المكان، ولا يشتمل عليه تواتر الزمان

“Dank gebührt Allah, Derjenige, der keine Grenzen (Hadd) hat, nicht begrenzt (Mahdūd) ist und somit auch nicht beinhaltet (Yuhtawā) wird. Er unterliegt keiner zeitlichen Limitation, somit vergeht Er nicht. Von keinem der Orte (Makān) wird Er beinhaltet (Yuhīt) und über Ihn vergeht keine Zeit (Zamān).“

Er sagte auch in seinem Sahih:

إن المصطفى صلى ا عليه وسلم ما خاطب أمته قط بشيء لم يعقل عنه ول في سننه شيء ل يعلم معناه ومن زعم أن السنن إذا صحت يجب أن تروى ويؤمن بها من غير أن تفسر ويعقل معناها فقد قدح في الرسالة اللهم إل أن تكون السنن من الخبار التي فيها صفات ا جل وعل التي ل يقع فيها التكييف بل على الناس اليمان بها

“Der Prophet Sallallahu alayhi wa Sallam hat nie zu seiner Gemeinde etwas gesagt, was sie nicht versteht. Es gibt nichts in der Sunnah, dessen Bedeutung unbegreiflich ist. Wer behauptet, dass wenn die Sunnah sahih ist, dann soll man sie überliefern, daran glauben ohne dass sie erklart wird und ohne dass ihre Bedeutung verstanden wird, (wer sowas behauptet) der hat die Sendung (des Propheten) im Kerne kritisiert, außer im Fall von der Sunnah, in welcher die Rede von den Eigenschaften Allah ta’ala ist, in denen kein “wie” Zuschreibung steht, in diesem Fall sollen die Leute daran glauben.“

Imam Hakīm al-Samarqandi (verst. 342 n.H.) lehnte in seinem Sawad al-‘Adham die Örtlichkeit in Bezug auf Allah ab und negiert, dass Allah mit Buchstaben und Tönen spricht und er überlässt die Bedeutung der Mutashabihat Allah. Und dieses Buch wurde unter Anweisung des Samanidischen Herrschers geschrieben. Es repräsentierte die Aqidah der Ahlu Sunnah in den Gebieten von Transoxanien und Khorasan wieder. Siehe hier

Imam Ibn ʿAdī (277-365 n.H.) sagte so wie es Imam Bayhaqi in Ma’rifah As-Sunan wal-Athar überliefert:

كَذَلِكَ قَالَ أَبُو أَحْمَدَ بْنُ عَدِيٍّ الْحَافِظُ فِيمَا أَخْبَرَنَا أَبُو سَعِيدٍ الْمَالِينِيُّ عَنْهُ وَقَوْلُهُ فِي الْحَدِيثِ: «وَهُوَ الْيَوْمُ الَّذِي اسْتَوَى فِيهِ رَبُّكَ عَلَى الْعَرْشِ» يَعْنِي وَاللَّهُ أَعْلَمُ: وَهُوَ الْيَوْمُ الَّذِي فَعَلَ رَبُّكَ فِي الْعَرْشِ فِعْلًا سَمَّاهُ اسْتِوَاءً.

„Ebenso sagte der Hafidh Abu Ahmad b. ‘Adi wie es Abu Sa’id al-Malini von ihm berichtete bezüglich dem Hadith „Und es ist der Tag, an dem dein Herr Istiwa über den Thron machte“: „d.h. und Allah weiß es am besten , es ist der Tag, an dem dein Herr am Thron eine Handlung durchführte, welche er Istiwa nannte.“

Er sagte nicht, dass mit dem istiwa gemeint ist, dass Allah im physikalischen Sinne über dem Thron sei, sondern, dass Allah eine Handlung durchführte die er istiwa nannte. Dies wurde auch von Imam al-Ash‘ari überliefert. Imam Bayhaki sagte diesbezüglich in Asma‘ wa-Sifat:

وَأَمَّا الْإِتْيَانُ وَالْمَجِيءُ فَعَلَى قَوْلِ أَبِي الْحَسَنِ الْأَشْعَرِيِّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ يُحْدِثُ اللَّهُ تَعَالَى يَوْمَ الْقِيَامَةِ فِعْلًا يُسَمِّيهِ إِتْيَانًا وَمَجِيئًا، لَا بِأَنْ يَتَحَرَّكَ أَوْ يَنْتَقِلَ، فَإِنَّ الْحَرَكَةَ وَالسُّكُونَ وَالِاسْتِقْرَارَ مِنْ صِفَاتِ الْأَجْسَامِ، وَاللَّهُ تَعَالَى أَحَدٌ صَمَدٌ لَيْسَ كَمِثْلِهِ شَيْءٌ. وَهَذَا كَقَوْلِهِ عَزَّ وَجَلَّ: {فَأَتَى اللَّهُ بُنْيَانَهُمْ مِنَ الْقَوَاعِدِ فَخَرَّ عَلَيْهِمُ السَّقْفُ مِنْ فَوْقِهِمْ وَأَتَاهُمُ الْعَذَابُ مِنْ حَيْثُ لَا يَشْعُرُونَ } [النحل: 26] وَلَمْ يُرِدْ بِهِ إِتْيَانًا مِنْ حَيْثُ النُّقْلَةِ، إِنَّمَا أَرَادَ إِحْدَاثَ الْفِعْلِ الَّذِي بِهِ خَرِبَ بُنْيَانُهُمْ وَخَرَّ عَلَيْهِمُ السَّقْفُ مِنْ فَوْقَهُمْ، فَسَمَّى ذَلِكَ الْفِعْلَ إِتْيَانًا، وَهَكَذَا قَالَ فِي أَخْبَارِ النُّزُولِ إِنَّ الْمُرَادَ بِهِ فِعْلٌ يُحْدِثُهُ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ فِي سَمَاءِ الدُّنْيَا كُلَّ لَيْلَةٍ يُسَمِّيهِ نُزُولًا بِلَا حَرَكَةٍ وَلَا نُقْلَةٍ، تَعَالَى اللَّهُ عَنْ صِفَاتِ الْمَخْلُوقِينَ

‘‘Das Kommen bzw. Hineinkommen sind nach der Lehre von Imam Abu al-Hassan al-Ash‘ari Handlungen, die Allah am Tag des Jüngsten Gerichtes erschafft und welche Er Kommen und Hineinkommen nennt. Die Bewegung und das Stillhalten bzw. Nicht-Bewegen sind Attribute der Körper. Allah ist jedoch ein Einziger von Dem alles abhängt und Welchem nichts ähnelt. Diese Erklärung (von Imam al-Ash‘ari) ist wie die Aussage Allahs: ‘‘dann ließ Allah das von ihnen Aufgebaute von den Fundamenten herausreißen, (wortwörtlich: So kam Allah zu ihren Fundamenten hinein) so fiel das Dach über ihnen auf sie herunter, und die Peinigung überkam sie, von wo sie dies nicht merken konnten.‘‘ (16:26) Allah meinte nicht das Hineinkommen im Sinne von Ortswechsel sondern Er meinte damit die Erschaffung eine Handlung, durch welche Er ihre Wohnstätte zerstört hat, so dass das Dach über sie fiel. Er nannte so eine Handlung ‘‘Kommen‘‘. Und genauso erklärte er (Imam al-Ash‘ari) den Ahadith, in welchen der Nuzul (Herabkommen) vorkommt. Er sagte, dass Allah in dem untersten Himmel jede Nacht eine Handlung erschafft, welche Er ‘‘Nuzul‘‘ nennt. Dieser Nuzul ist keine Bewegung oder Ortswechsel. Erhaben ist Allah über die Eigenschaften der Geschöpfe.‘‘

Imam Abu ‘Awana (230-316 n.H.), welcher ein Schüler von Imam Muslim war sagte in seiner Einleitung zu seinem Musnad (1/16) „Ich hörte einige unserer Gefährten folgende Lobpreisung erwähnen“ und in dieser Lobpreisung kam unter anderem folgendes vor:

الذي لم يزل بصفاته وأسمائه، الذي لا يشتمل عليه زمان، ولا يحيط به مكان، ثم خلق الأماكن والأزمان

„Derjenige der nicht aufhört zu existieren mit seinen Eigenschaften und Namen. Derjenige der nicht in der Zeit enthalten ist und nicht von dem Ort umfasst wird danach erschuf er den Ort und die Zeit.“

Und dies überliefert er von den Salaf welche seine Gefährten der Ahlu Sunnah sind.

Imam Abu Ali al-Qali (288-356 n.H.) sagte in Kitab al-Amali (Band 1, S.1):

الذى لا يحويه مكان، ولا يشتمل عليه زمان، ولا ينتقل من حال إلى حال

„Derjenige der nicht von den Ort umfasst wird, weder umfasst ihn die Zeit und er bewegt sich nicht von einem Zustand zu einem anderen Zustand.“

Imam Abu Mansur al-Azhari (282-370 n.H.) sagte in Tahdhib al-Lugha:

وَقَول ابْن عبَّاس فِي قَوْله: {ثُمَّ اسْتَوَى إِلَى السَّمَآءِ} أَي: صَعِد، معنى قَول ابْن عَبَّاس، أَي: صَعد أمرُه إِلَى السَّماء

„Und die Aussage von Ibn Abbas über die Worte (des Erhabenen): „dann machte Er istiwa zum Himmel.“ d.h.: stieg auf. Und die Bedeutung der Aussage Ibn Abbas lautet, dass Sein Befehl zum Himmel aufstieg.“

Er sagte nicht dass Allah selbst aufsteigt, denn das aufsteigen erzwingt eine Bewegung von unten nach oben, daher erklärte er es mit Befehl. Dies zeigt auch, dass er mit „Dhahir“ nicht die wörtliche Bedeutung meint sondern nur die Bestätigung des Wortlautes.

Imam Abu Mansur al-Maturidi (238-333 n.H) negierte in seinem Kitab at-Tawhid und Ta‘wilat den Ort, Zeit, Veränderung, Körper, Grenzen, Modalität etc. in Bezug auf Allah.

Imam Abu al-Hasan ibn Ismail al-Ash‘ari (260-330 n.H.) lehnte in vielen seiner Bücher die Grenzen, Enden, Gliedmaßen, Bewegung, Ortswechsel, die örtliche Hoheit in Bezug auf Allah ab.

Was die Behauptung anbelangt, dass Imam al-Ash‘ari an eine physikalische Hoheit über den Thron glaube würde, so ist dieses leeres Geschwätz.

Imam al-Ash’ari sagt, wie es Imam Bayhaqi in al-Asma wa-l Sifat überliefert:

وَجَوَابِي هُوَ الْأَوَّلُ وَهُوَ أَنَّ اللَّهَ مُسْتَوٍ عَلَى عَرْشِهِ وَأَنَّهُ فَوْقَ الْأَشْيَاءَ بَائِنٌ مِنْهَا، بِمَعْنَى أَنَّهَا لَا تَحُلُّهُ وَلَا يَحُلُّهَا، وَلَا يَمَسُّهَا وَلَا يُشْبِهُهَا، وَلَيْسَتِ الْبَيْنُونَةُ بِالْعُزْلَةِ تَعَالَى اللَّهُ رَبُّنَا عَنِ الْحُلُولِ وَالْمُمَاسَّةِ عُلُوًّا كَبِيرًا.

„Und meine Antwort ist die erste d.h. Allah mustawin über den Thron und dass Er über den Dingen ist, getrennt von ihnen. Damit ist gemeint, dass Er sich nicht in etwas inkarniert oder dass die Geschöpfe mit ihm inkarnieren. Ohne dass Er sie berührt und ohne dass Er ihnen ähnelt. Seine baynunah (Trennung) ist nicht durch wörtliche Trennung (‚Uzlah). Hoch erhaben ist Allah über die Inkarnation und Berührung.“

Diese Aussage widerlegt die Behauptung, dass Imam al-Ash‘ari an eine physikalische Hoheit über den Thron glaubte.

Imam Bayhaqi überlieferte in seinem Sunan al-Kubra von seinem Lehrer, dem Hadīthgelehrten und Author des Hadīthbuches „al-Mustadrak ʿala s-Sahihayn“, al-Hākim (geb. 321 n.H.) und er überliefert von Abū Muhammad ِAhmad Ibn ʿAbdullāh al-Muzanī (geb. 271 n.H.):

والنزول والمجيء صفتان منفيتان عن الله تعالى من طريق الحركة والانتقال من حال إلى حال، بل هما صفتان من صفات الله تعالى بلا تشبيه، جل الله تعالى عما تقول المعطلة لصفاته والمشبهة بها علوًّا كبيرًا.

„Der Nuzūl (das Herabkommen) und der Madjī’ (das Kommen) sind zwei Eigenschaften, die mit der Bedeutung von Bewegung und Transport von Ort zu Ort, abgelehnt sind in Bezug auf Allāh. Vielmehr sind sie zwei Eigenschaften von den Eigenschaften Allahs ohne Verähnlichung (tashbih). Allah ist hoch erhaben über das was die Mu‘atilah (Negierer der Eigenschaften) und Mushabbiha (Verähnlicher Gottes) sagen.“

Abu Salamah as-Samarkandi negierte in seinem Jumal usul ad-Din die Veränderung, Ort , Grenzen in Bezug auf Allah.

Der Sprachgelehrte al-Qasim ʿAbdu r-Rahman Ibn Ishaq az-Zajjaji (279-340 n.H.) über den adh-Dhahabi sagte: „Der Schaykh der arabischen Sprache und Schüler des großen Gelehrten Abu Ishaq Ibrahim az-Zajjaj“. Er sagte in seinem Werk „Ishtiqaq Asma’ Allah“:

والعلي والعالي أيضا: القاهر الغالب للأشياء، فقول العرب: علا فلان فلانًا أي غلبه وقهره كما قال الشاعر:
فلما عَلَونا واستوينا عليهم ** تركناهم صرعى لنسر وكاسرِ
يعني غلبناهم وقهرناهم واستولينا عليهم

„Al-ʿAli und al-ʿÂli: Der Bezwinger der Dinge. So bedeutet die Aussage der Araber: ‚Der und der hat sich über den und den erhoben, dass er ihn bezwungen hat, wie es der Dichter gesagt hat: ‚Als wir uns dann erhoben und Istiwa auf sie machten. Ließen wir sie als Gefallene den Geiern und Aasfressern zurück‘. Damit ist gemeint: Wir haben sie bezwungen und unterworfen“.

Abu Bakr al-Isma’ili (277-371 n.H.) lehnte in I‘tiqad A‘immat Ahl-Hadith den Körper sowie die Grenzen in Bezug auf Allah ab, er sagte:

Hafidh Abu Bakr al-Ismai’ili (277-371 n.H.)

ولا يعتقد فيه الأعضاء والجوارح، ولا الطول والعرض والغلظ والدقة ونحو هذا مما يكون مثله فى الخلق، وأنه ليس كمثله شيء

‘‘Gliedmaßen und Teile, Länge und Breite, Dicke und Dünne und dergleichen, so wie man es bei den Geschöpfen findet, wird nicht geglaubt über Ihn (Allah). Und es gibt nicht das wie Er ist.‘‘

Über dass sehen von Allah (ar-ru’yah) sagt er:

وذلك من غير اعتقاد التجسيم فى الله عز وجل ولا التحديد له ولكن يرونه عز وجل بأعينهم على ما يشاء هو بلا كيف

‘‘Und dass ist ohne Tajsim in Bezug auf Allah und ohne Ihm (Allah) Grenzen zuzuschreiben. Jedoch werden sie Ihn mit ihren Augen sehen, so wie Er (Allah) will und ohne Modalität.‘‘

Und er lehnte in Bezug auf Allah, dass Wort شخص welches Person bedeutet und eine Form/ Körper impliziert, ab.

In Kitab al-‚Ayn wird gesagt:

„Alles was du in seiner جُسمان (Form/Körper) siehst, so hast du seine شخص (Person) gesehen.“

Das heißt, dass er den Körper in Bezug auf Allah ablehnte.

al-Imām Abū Nuʿaym al-Aṣbahānī überliefert, dass Yaḥyā b. Muʿādh gefragt wurde: “Informiere mich über Allāh.” Er sagte: “Der eine Gott.” Es wurde gesagt: “Wie ist Er?” Yaḥyā sagte: “Ein König, Allmächtig.” Es wurde gesagt: “Wo ist Er?” Yaḥyā sagte: “Er ist stets wachsam.” Der Fragende sagte: “Ich frage dich nicht darüber!” Yaḥyā sagte: “Das ist die Eigenschaft der Geschöpfe! Bezüglich der Eigenschaft von dem Erschaffer, so ist es wie ich dir berichtete!”

Imam Muhammad bin Qasim al-Anbari (271-328 n.H.) sagte in seinem Vorwort in „al-dhahir fi ma’ani kalimat an-nas“ unteranderem folgendes:

لا تحويه الأماكن

„Die Orte umfassen Ihn nicht.“

Imam Al-Tabari (224-310 n.H.) erwähnt in Tarikh Al-Rusul Wal-Muluk:

فقال إسحاق لأحمد بْن حنبل: ما معنى قوله: «سميع بصير» ؟ قَالَ: هو كما وصف نفسه، قَالَ: فما معناه؟ قَالَ: لا أدري، هو كما وصف نفسه.

“So sagte Ishaq [Bin Ibrahim] zu Ahmad bin Hanbal: ‘Was ist die Bedeutung Seiner Aussage: ‘Der Hörend, der Sehende?’’ Er (also Ahmad Bin Hanbal) sagte: ‘Er ist so wie er sich selbst beschrieb.’ Er (also Ishaq Bin Ibrahim) sagte: ‘Was bedeutet es?’ Er (also Ahmad Bin Hanbal) sagte: ‘Ich weiss es nicht, Er ist so wie er sich selbst beschrieb.’”

Imam Malik interpretiere den Hadith an-Nuzul und sagte darüber: „Sein Befehl steigt herab.“ Siehe hier über die Authentizität der Aussage

Imam Bukhari interpretierte Allah’s lachen und Allah’s Angesicht. Siehe hier über die Authentizität der Aussage.



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