Die glaubenslehre der Ahlu Sunnah

Die Asha'irah und Maturidiyyah


Sultan al-‘Ulama al-‘Izz ibn Abd al-Salam (gest. 660 n.H.) über die Rede Allahs (Kalamullah)

Sultan al-‘Ulama al-‘Izz ibn Abd al-Salam (gest. 660 n.H.) sagte in al-Mulha fi I’tiqad Ahl al-Haqq:

وأحمدُ بن حنبلٍ وفضلاءُ أصحابه وسائرُ علماء السلف بُرَآءُ إلى االله مما نسبوه إليهم، واختلفوا عليهم، وكيف يُظَنُّ بأحمد (بن حنبل) وغيره من العلماء (أن يعتقدوا) أنّ وَصْفَ االله القديمَ بذاتِه هو عينُ لفظِ اللافظين، وَمِدَادِ الكاتبين، مـع أنّ وَصْفَ االله قديمٌ، وهذه الألفاظ والأشكال حادثةٌ بضرورة العقل وصريح النقل، وقد أَخبر االله تعالى عن حُدوثها في ثلاثة مواضع من كتابه:

الموضع الأول، قوله: {مَا يَأْتِيهِم مِّن ذِكْرٍ مِّن رَّبِّهِم مُّحْدَثٍ } [الأنبياء: 2] جَعَلَ الآتيَ مُحْدَثاً، فمن زعم أنه قديمٌ فقد رَدَّ على االله سبحانه وتعالى، وإنما هذا المحدَث دليلٌ على القديم، كما أنا إذا كتبنا اسْمَ االله عز وجل في ورقةٍ لم يكن الرَّبُّ القـديمُ
حالًّا في تلك الورقة، فكذلك الوصف القديم إذا كُتِبَ في شيء لم يَحُلَّ الوصفُ المكتوبُ حيث حَلَّتِ الكتابةُ.

الموضع الثاني، قوله: {فَلَا أُقْسِمُ بِمَا تُبْصِرُونَ . وَمَا لَا تُبْصِرُونَ . إِنَّهُ لَقَوْلُ رَسُولٍ كَرِيمٍ } [الحاقة: 38-40]، وقولُ الرسولِ صفةٌ للرسول، ووصفُ الحادِث حَادِثٌ يدل على الكلام القديم، فمن زعم أن قولَ الرسولِ قديمٌ فقـد رَدَّ علـى رب العالمين، ولم يَقْتَصِرْ سبحانه وتعالى على الإخبار بذلك حتى أقسم على ذلك بأتمِّ الأقسام، فقال تعالى: {فَلَا أُقْسِمُ بِمَا تُبْصِرُونَ }: أي تُشاهِدون، {وَمَا لَا تُبْصِرُونَ }: أي ما لا ترونه، فاندرج قي هذا القسم ذاتُه وصفاتُه، وغيرُ ذلك من مخلوقاته.

الموضع الثالث، قولـه جل قوله: {فَلَا أُقْسِمُ بِالْخُنَّسِ .الْجَوَارِ الْكُنَّسِ .وَاللَّيْلِ إِذَا عَسْعَسَ .وَالصُّبْحِ إِذَا تَنَفَّسَ . إِنَّهُ لَقَوْلُ رَسُولٍ كَرِيمٍ }[التكوير: 15-20].

وَالعَجَبُ ممن يقول: القرآنُ مُرَكَّبٌ من حرف وصوت، ثم يَزْعُمُ أنه في المصحف، وليس في المصحف إلا حَرْفٌ مُجَرَّدٌ لا صوتَ معه، إذ ليس فيه حرفٌ مُتَكَوِّنٌ من صوت، فإن الحرف اللفظي ليس هو الشكلَ الكتابيَّ، ولذلك يُدْرَكُ الحرفُ اللفظيُّ بالآذان ولا يشاهَد بِالعِيَانِ، ويشاهَد الشكلُ الكتابيُّ بِالعِيَانِ ولا يُسمَع بالآذان، وَمَنْ توقفَ في ذلك فلا يُعَدُّ من العُقلاء فضلاً عن العلماء، فلا أكثرَ االله في المسلمين مِنْ أهل البدع والأهواء، والإضلال والإغواء

وَمَنْ قال بأن الوصف القديم حَالٌّ في المصحف، لَزِمَهُ إذا احترقَ المصحفُ أن يقول: إن وصفَ االله القديمَ احترق، سبحانه وتعالى عما يقولون عُلُوّاً كبيراً، وَمِنْ شأن القديم أن لا يَلْحَقَهُ تَغَيُّرٌ ولا عدم، فإن ذلك مُنَافٍ لِلقِدَمِ.

فَإِنْ زعموا أنّ القرآنَ مكتوبٌ في المصحف غيرُ حَالٍّ فيه، كما يقوله الأشعري، فَلِمَ يلعنون الأشعريَّ رحمه االله؟ وإن قالوا بخلاف ذلك، فانظر: {كَيْفَ يَفْتَرُونَ عَلَى اللَّهِ الْكَذِبَ وَكَفَى بِهِ إِثْمًا مُبِينًا} [النساء: 50]، {وَيَوْمَ الْقِيَامَةِ تَرَى الَّذِينَ كَذَبُوا عَلَى اللَّهِ وُجُوهُهُم مُّسْوَدَّةٌ ۚ أَلَيْسَ فِي جَهَنَّمَ مَثْوًى لِّلْمُتَكَبِّرِينَ } [الزمر: 60].

وأما قوله سبحانه وتعالى: {إِنَّهُ لَقُرْآنٌ كَرِيمٌ .فِي كِتَابٍ مَّكْنُونٍ } [الواقعـة: 77-78] فلا خلافَ بين أئمة العربية أنه لا بُدَّ من كلمةٍ محذوفةٍ يتعلقُ بها قولُه: {فِي كِتَابٍ مَّكْنُونٍ }،ويجبُ القطعُ بأن ذلك المحذوفَ تقديرُه: (مكتوبٌ في كتاب مكنـون) لِمَا ذكرناه، وما دَلَّ عليه العقلُ الشاهدُ بالوحدانية وبصحة الرسالة، وهو مَنَاطُ التكليف بإجماع المسلمين، وإنما لم يُستدلَّ بالعقل على القِدَمِ وكفى بـه شـاهداً، لأنهم لا يَسمعون شهادتَه،

وقد جاء في الحديث المشهور: (من قرأ القرآن وأعربه كان له بكل حرف عشرُ حسنات، ومن قرأنه ولم يعرِبه فله بكل حرف (منه) حسنة)، والقديم لا يكون مَعِيْباً باللحن وكاملاً بالإعراب، وقد قال تعالى: {وَمَا تُجْزَوْنَ إِلَّا مَا كُنتُمْ تَعْمَلُونَ } [الصافات: 39]، فإذا أخبر رسولُه صلى االله عليه وسلم بأنّا

نُجزى على قراءة القرآن، دَلَّ على أنه من أعمالنا، وليست أعمالُنا بقديمة، وإنما أتي للقوم مِنْ قِبَلِ جهلِهم بكتاب االله وسنة رسوله صلى االله عليه وسلم، وسخافةِ العقل وبلادةِ الذهن، فإنّ لفظَ القرآن يُطلق في الشرعِ واللسانِ على الوصف القديم، ويُطلق على القراءة الحادثة، قال االله تعالى: {إِنَّ عَلَيْنَا جَمْعَهُ وَقُرْآنَهُ } [القيامة: 17] (أراد بقرآنه: قراءتَه، إذ ليس للقرآن قرآنٌ آخر)، {فَإِذَا قَرَأْنَاهُ فَاتَّبِعْ قُرْآنَهُ } أي قراءتَه. فالقراءة غيرُ المقروء، والقراءة حادثةٌ والمقروءُ قديمٌ، كما أنا إذا ذَكرنا االله عز وجل كان الذِّكْرُ حادثاً والمذكورُ قديماً، فهذه نبذةٌ من مذهب الأشعري رحمه االله.

‘‘Imam Ahmad ibn Hanbal rahimahullah und die ausgezeichneten seiner Gefährten, genauso wie die anderen Gelehrten der Vorfahren, sind absolut schuldfrei vor Allah in Bezug auf das, was ihnen zugeschrieben wird und in ihren Namen erfunden wurde. Wie kann irgendjemand glauben, dass Ahmad ibn Hanbal und andere der Gelehrten des Wissens der Ansicht waren, dass Allah anfangsloses Attribute essentiell genau das Gleiche sei, wie die Aussprache des Rezitators und die Tinte des Schreibers, während Allahs Eigenschaft Anfangslos ist, während die Aussprache in bestimmter Zeit hergestellt wird, wie es die Vernunft befiehlt und es explizit überliefert wurde in Beweisen?

Allah erklärt in drei Passagen von seinem Buch, dass sie (die Rezitation und die Niederschrift) nicht anfangslos sind. Die erste Passage ist seine Aussage:

„Keine neue Ermahnung kommt zu ihnen von ihrem Herrn, die sie nicht spöttelnd anhörten.“ (21:2)

Er bezeichnet das, was zu ihnen kam, als „neu“ (muhdath). Deswegen, jemand der behauptet, dass es Anfangslos ist, hat Allah mit Lüge bezichtigt.

Ja, dieses „neu“ ist ein Beweis, welches zu der Anfangslosigkeit hindeutet, genauso als würden wir den geehrten Namen Allahs auf ein Stück Papier schreiben; der anfangslose Herr würde niemals dadurch in dieses Papier innewohnen oder inkarnieren.

Genauso ist es, wenn seine anfangslose Eigenschaft irgendwo niedergeschrieben wird, dass die geschrieben Eigenschaft nirgendwo innewohnt, wo das schreiben stattfindet.

Die zweite Aussage ist: „Nein, Ich schwöre bei dem, was ihr seht, Und bei dem, was ihr nicht seht, Daß dies fürwahr das Wort eines ehrenhaften Gesandten ist.“ (69:38-40)

Das Wort des Gesandten ist ein Attribut für ihn. Das Attribut eines Geschaffenen ist ebenfalls ein Geschöpf, welches auf das Anfangslose Wort hinweist.

Wer behauptet, dass das Reden des Gesandten Urewig ist, so hat er dem Herrn der Welten widersprochen. Gepriesen und Erhaben sei Er, Er hat nicht nur das erwähnt, sondern Er hat dies mit einem perfekten Schwur bestätigt, indem Er, erhaben sei Er, sagte: „Nein, Ich schwöre bei dem, was ihr seht!“, das heißt was ihr schaut und „bei dem, was ihr nicht seht“, das heißt was ihr nicht schauen könntet. Dieser Schwur beinhaltet sein Wesen und seine Attribute sowie die anderen Geschöpfen.

Die dritte Aussage ist sein Wort: „Wahrlich, Ich schwöre bei den rückläufigen Sternen, den voraneilenden und den sich verbergenden, und bei der Nacht, wenn sie vergeht , und Ich schwöre beim Morgen, wenn er zu atmen beginnt , dass dies in Wahrheit ein Wort eines edlen Boten ist.“ (81:15-19)

Man wundert sich bezüglich derer die sagen: „Der Quran ist eine Kombination von Buchstaben und Stimme“ und dann behaupten sie, dass man all dies in einem Band des Quran (al-mushaf) findet, obgleich es im Mushaf nur Buchstaben allein gibt, ohne Stimme. Es sind dort keinerlei Buchstaben geformt aus Stimmen. Denn das Letztere, welches gesprochen/geäußert wird (al-harf al-lafzī, ist nicht das Selbe wie der geschriebene Buchstabe (al-shakl al-kitābī). Aus diesem Grund empfängt man mit dem Ohr die ausgesprochene Buchstaben, ohne ihn zu sehen und man beobachtet mit dem Augenlicht die geschriebenen Buchstaben, ohne ihn mit den Ohren zu hören.

Wer darüber Zweifel hat, zählt man ihn nicht unter den Vernünftigen geschweige dem Gelehrten. Möge Allah nicht die Zahl derer unter den Muslime erhöhen, welche zu den Leuten der Erneuerung und Leidenschaft, Irreleitung und Verführung gehören.

Jene, die behaupten, dass die urewige göttliche Eigenschaft im Band des Qurans innewohnt: Diese sind gezwungen zu akzeptieren, dass, wenn das Band des Qurans im Feuer verbrennt, die Urewige Eigenschaft Allahs verbrennt – weit erhaben ist Er über ihren Aussagen! Es ist die Charakteristik des Anfangslosen, dass er keiner Veränderung oder Vernichtung unterliegt, denn dies wurde die Anfangslosigkeit negieren.

Wenn jedoch behauptet wird, dass der Quran geschrieben in den Mushaf ist ohne darin zu inkarnieren, so wie al-Ash‘ari sagte, warum fluchen sie (die Mushabbiha) dann über al-Ash’ari rahimahullah? Wenn sie etwas anderes als dies sagen, dann ‘‘Schau, wie sie gegen Allah Lügen ersinnen! Das (allein schon) genügt als deutliche Sünde.‘‘ (4:50) ‘‘Und am Tag der Auferstehung siehst du diejenigen, die gegen Allah gelogen haben; ihre Gesichter sind schwarz geworden. Ist nicht in der Hölle ein Aufenthaltsort für die Hochmütigen?‘‘ (39:60). Was die Aussage von Allah betrifft: ‘‘Das ist wahrlich ein ehrwürdiger Qurʾān in einem wohlverwahrten Buch‘‘ (56:77-78), so haben die Imame der arabischen Sprache keine Meinungsverschiedenheit, dass in der Aussage Allahs: ‘‘In einem wohlverwahrten Buch‘‘ definitiv eine Ellipse ist und es obligatorisch ist diese Ellipse so zu verstehen, dass es bedeutet: ‘‘geschrieben in einem wohlverwahrten Buch‘‘. Dies ergibt sich durch die oben genannten Gründe und an den Kriterien der Vernunft, die die göttliche Einheit und die Wahrhaftigkeit der prophetischen Botschaft bezeugen.

Und in einem Mashur Hadith kam:‘‘Wer den Qur‘an rezitiert und ihn klar und deutlich ausspricht der erhält zehn Belohnungen für jeden einzelnen Buchstaben (den er aussprach) und wer auch immer (den Qur‘an rezitiert und) ihn nicht klar und deutlich ausspricht erhält eine einzige Belohnung für jeden Buchstaben (den er aussprach).‘‘ Jedoch kann etwas was keinen Anfang hat (die ewige Rede Allahs), nicht durch eine fehlerhafte Aussprache (des Rezitators) beeinträchtigt werden, noch perfektioniert werden mittels klarer und deutlicher Aussprache (des Rezitators). Und Allah sagt: ‘‘Und euch wird nur das vergolten, was ihr zu tun pflegtet.‘‘ (37:39) Folglich, als Allahs Gesandter uns informierte, dass wir für die Rezitation des Qur‘ans belohnt werden, so deutete er darauf hin, dass solch eine Rezitation einer unserer Handlungen sind und unsere Handlungen sind ohne Zweifel nicht ewig.

Diese Leute (Antropomorphisten) sind Unwissend bezüglich dem Buch Allahs und der Sunnah seines Gesandten (sallallahu alayhi wa sallam) und sie sind schwachsinnig und dumm, denn Wahrlich, das Wort Quran ist akzeptiert, im Heiligen Gesetz und in der Sprache, für das Urewige Objekt der Beschreibung (al-wasf al-qadim); doch ist es auch akzeptiert für die erschaffene Rezitation. Allah Taala sagt:

„Uns obliegt ihre Sammlung und ihr Quran.“ (75:17)

Mit Quran hier ist die Rezitation gemeint. Denn der Rezitationsakt (al-qira’a) ist anders als das, was gelesen wird (al-maqru): Der Rezitationsakt ist von zeitlich kurzem Ursprung, während das, was rezitiert wird, urewig ist. Genauso ist es, wenn wir Allah Gedenken oder erwähnen, unser Gedenken ist von kurzem Ursprung, während das, was gedenkt wird, Urewig ist.

Dies ist nur ein kurzer Einblick in die Schule von al-Ash‘ari bezüglich dieser Angelegenheit gewesen.“



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