Warum wir Ibnu Taymiyah als Gotteslästerer bezeichnen.
Ibn Taymiyah schreibt Allâh das Sitzen auf dem Thron zu.
Bevor wir in den nachfolgenden Zitaten nachweisen, dass Ibnu Taymiyah wahrhaftig ein Gotteslästerer ist, möchten wir den Leser warnen. Nichts von dem was Ibnu Taymiyah über Allāh sagt, hat eine Grundlage im Islam, weder im Qur’ān noch dem authentischen Hadīth. Der Glaube der Muslime lautet, dass Allāh ohne Ort und ohne Zeit existiert. Allāh ähnelt nichts und niemandem. Wer Allāh einen Ort, einen Körper, Sitzen, Bewegung, Stillstand oder irgendeine andere Eigenschaft der Geschöpfe zuschreibt, der ist per Definition aus dem Islam ausgetreten und automatisch zu einem Ungläubigen geworden.
Deshalb sagte der Imām Ibnul-Djawziyy in „Daf^ Schubah at-Taschbīh“, Zitat:
وقد ذهب طائفة من أصحابنا إلى أن الله عز وجل على عرشه ما ملأه وأنه يقعد نبيه معه العرش…والعجب من قول هذا ما نحن مجسمة وهو تشبيه محض… والقائل بهذا شبه وجسم، وما أبقى في التجسيم والتشبيه بقية، كما أبطل دلالة ﴿ليس كمثله شئ﴾…وذلك كفر محقق
„Eine Gruppe (die sich) unserer hanbalitischen Schule (zuschreibt) ist der Ansicht, dass Allāh, der Erhabene, sich auf dem Thron befinde, den Er ausfülle, und seinen Propheten mit sich zusammen auf den Thron setzen werde… Wie absurd ihre Aussage ‚Wir sind keine Mudjassimah (Verkörperlicher)‘ doch ist, denn es ist pure Verähnlichung. Wer so etwas sagt, der hat Allãh verähnlicht und verkörperlicht. Und er hat von der Verähnlichung und der Verkörperlichung nichts übrig gelassen. So wie er auch den Beweis aus dem Vers für ungültig erklärt hat: ﴾ليس كمثله شئ﴿ Die Bedeutung lautet: Allāh ähnelt nichts und niemandem. Und dies ist nachweislich Unglaube.“
Auch wenn einige Anhänger von Ibnu Taymiyah es bestreiten weil sie es als verwerflich ansehen, steht es fest, dass er Allāh das Sitzen auf dem Thron zugeschrieben hat. Und dies ist eindeutiger Unglaube. Er erwähnte dieses in seinem Buch „al-Minhādj“, er sagte, Zitat:
ثم إن جمهور أهل السنّة يقولون إنّه ينزل ولا يخلو منه العرش
„Die Mehrheit der Ahlus-Sunnah sagen, dass er herabkommt und der Thron nicht leer wird von Ihm.“
Und diese Aussage ist eindeutiger Unglaube, erhaben ist Allāh darüber einen Ort zu füllen.
Es ist außerdem eine gewaltige Lüge über die Ahlus-Sunnah und er wird niemals in der Lage sein ein einziges Zitat von ihnen dafür erbringen zu können. Das ist jedoch seine hinterhältige und betrügerische Masche. Auf diese Weise, indem er seine Aussagen den Gelehrten der Ahlus-Sunnah zuschreibt, versucht er seinen haltlosen Aussage Gewicht zu verleihen.
Ibnu Taymiyah sagte in seinem Buch „Scharh Hadīth an-Nuzūl“, Zitat:
والقول الثالث وهو الصواب وهو المأثور عن سلف الأمة وأئمّتها أنه لا يزال فوق العرش, ولا يخلو العرش منه مع دنوه ونزوله إلى السماء, ولا يكون العرش فوقه
„Die dritte Aussage und sie ist die Richtige, welche von den Salaf und den Imamen der Ummah stammte (das ist eine weitere gewaltige Lüge die er hier fabriziert um seinen absurden Unglauben als gemeinhin akzeptiert erscheinen zu lassen), dass er nicht aufhört über dem Thron zu sein, der Thron nicht leer wird von Ihm und der Thron nicht über ihn ist, während er in den Himmel (der unter dem Thron ist) herabkommt.“
Hier ist ein weiteres Beispiel wie Ibnu Taymiyah versucht seine absurden Behauptungen zu etablieren indem er sie ohne den Hauch eines Beweises den Salaf und den Imamen zuschreibt. Seine perfide Strategie lautet, diese Behauptungen unbemerkt beim Leser als etwas gemeinhin Etabliertes erscheinen zu lassen, indem er sie etablierten Quellen zuschreibt, ohne präzise und nachprüfbare Angabe dafür vorzuzeigen.
Weiterhin entblößt Ibnu Taymiyah die Absurdität seines Unglaubens und die Schwachsinnigikeit seines Verstandes mit einer widersprüchlichen Erklärung. Seine Erklärung lautet nämlich, dass er keine Erklärung für den Widerspruch hat. Er behauptet einfach, dass die beiden sich widersprechenden Aussagen, sich nicht widersprechen würden.
Dieses kann nur ein Ausdruck seines Wahns sein. Denn einerseits behauptet er, dass Allāh den Thron füllen würde und andererseits, dass er sich im Himmel befinden würde. Das ist jedoch ein klarer Widerspruch, denn der Thron befindet sich über dem Himmel und der Himmel unter dem Thron. Es ist so als ob er versucht uns weis zu machen, dass die Bedeutung des Wortes Falsch gleichzeitig auch die Bedeutung von Richtig habe.
In diesem (Wahn)sinn sagte Ibnu Taymiyah ebenfalls in seiner sogenannten Fatwa al-Hamawiyyah, Zitat:
وذلك أن الله معنا حقيقة، وهو فوق العرش حقبقة
„Allāh ist physikalisch mit uns und er ist physikalisch über dem Thron.“
Diese Aussage zeigt in was für einem Widerspruch dieser Gotteslästerer sich befindet. Beide Aussagen stehen eindeutig im Widerspruch zueinander und beide sind eindeutiger Unglaube.
Ibnu Taymiyah sagte auch in seinen „Fatāwa“, Zitat:
وقال أهل السنة في قوله: (( الرَّحمَنُ علَى العَرْشِ استَوَى)) : الاستواء من الله على عرشه المجيد على الحقيقة لا على المجاز
„Die Ahlus-Sunnah sagen bezüglich des Vers 5 der Sūrah Taha: Der Istiwā’ von Allāh auf seinem Thron ist im physikalischen Sinne, nicht im metaphorischen Sinn.“
Dieser Ungläubige stellt seine Ansichten, die purer Unglaube sind, hier unmissverständlich klar. Er ist wahrlich ein Ungläubiger mit dieser Verkörperlicherung (Tadjsīm).
Ibnu Taymiyah sagte in seiner Erklärung der Sūrah al-^Alaq, Zitat:
وطائفة من أهل الحديث ترده لا ضطرابه ، كما فعل ذلك أبو بكر الإسماعيلي وابن الجوزي وغيرهم، لكن أكثر أهل السنة قبلوه، وفيه قال: » إن عرشه أو كرسيه وسع السموات والأرض ، وإنه يجلس عليه فما يفضل منه قدر أربعة أصابع- أو ما يفضل منه إلا قدر أربعة أصابع- وإنه ليئط به أطيط الرَّحْل الجديد براكبه
„Eine Gruppe von den Gelehrten des Hadīth hat ihn (diesen Bericht, der eindeutigen Unglauben beinhaltet) aufgrund seiner Widersprüchlichkeit abgelehnt. So wie es Abū Bakr al-Isma^iliyy, Ibnul-Djawziyy und andere getan haben. Jedoch hat die Mehrheit der Alus-Sunnah ihn akzeptiert (jeder weiß, dass das eine unverschämte Lüge von Ibnu Taymiyah ist, damit er seinen abartigen Unglauben verbreitet). Es wird darin (in diesem Bericht) gesagt: Sein Thron oder sein Kursiyy ist größer als die Himmel und die Erde. Er sitzt darauf und es bleibt davon keine vier Fingerbreite frei – oder es bleibt davon eine vier Fingerbreite frei – und er knarrt dabei wie beim Besteigen eines neuen Sattels.“
A^ūdhubillāh was für ein abartiger Unglaub, was für eine Gotteslästerung, was für eine Perversion, was für eine Verähnlichung und Verkörperlichung! Das ist kein Islam, das ist purer Unglaube!
Dann sagte Ibnu Taymiyah weiter (Wal-^Iādhubillāh), Zitat:
وهذا وغيره يدل على أن الصواب في روايته النفي، وأنه ذكر عظمة العرش، وأنه مع هذه العظمة فالرب مستو عليه كله لا يفضل منه قدر أربعة أصابع، وهذه غاية ما يقدر به في المساحة من أعضاء الإنسان
„Dieses und anderes beweist, dass die richtige Überlieferung die der Verneinung ist (er meint damit, dass die Behauptung – Allāh setze sich auf den Thron, wobei es knarrt und keine vier Fingerbreite Platz übrig bleibt – die richtige sei). Trotz dieser Größe (des Thrones) füllt der Schöpfer ihn komplett aus und es bleibt keine vier Fingerbreite übrig. Und dieses ist die kleinste Maßeinheit womit der Mensch mit seinen Körperteilen eine Fläche misst.“
Ibnu Taymiyah sagte weiter, Zitat:
ومن قال: » ما يفضل إل مقدار أربع أصابع » فما فهموا هذا المعنى، فظنوا أنه استثنى، فاستثنوا، فغلطوا. وإنما هو توكيد للنفي وتحقيق للنفي العام. وإلا فأي حكمة في كون العرش يبقى منه قدر أربع أصابع خالية، وتلك الأصابع أصابع من الناس، والمفهوم من هذا أصابع الإنسان. فما بال هذا القدر اليسير لم يستو الرب عليه
„Wer sagte – es bleibt keine vier Fingerbreite – hat diese Bedeutung nicht verstanden. Sie dachten es sei eine Ausnahme gemacht worden, dann haben sie eine Ausnahme gemacht und damit einen Fehler begangen. Vielmehr ist es eine Bestätigung der Ausnahme und Verdeutlichung der allgemeinen Ausnahme. Ansonsten, was für eine Weisheit sollte darin enthalten sein, dass eine Breite von vier Fingen vom Thron leer bleibt. Und diese Finger sind Finger des Menschen. Warum sollte diese kleine Fläche nicht von dem Schöpfer gefüllt sein.“
Nach diesen Zitaten besteht nicht der geringste Zweifel, dass Ibnu Taymiyah diesen abartigen Unglauben, der auf Lügenmärchen basiert, vertreten hat.
Ibnu Taymiyah wird noch deutlicher und sagt in seinen Fatawa, Zitat:
فقد حدَّثَ العلماء المرضيون وأولياؤه المقبولون أن محمداً رسول الله يجلسه ربه على العرش معه
„Die angenommenen Gelehrten und die akzeptierten Awliyā’ haben gesagt, dass Muhammad der Gesandte Gottes, von seinem Schöpfer mit ihn zusammen auf den Thron gesetzt wird.“
Eine weitere Lüge dieses Gotteslästerers. Das einzige was die Anhänger dieses Ungläubigen als Antwort darauf vorbringen können, ist die Behauptung, dass es eine solche Überlieferung gäbe die auf einen Gelehrten namens Mudjāhid basiere. Dies ist jedoch eine Lüge, denn einer ihrer Anführer namens al-Albaniyy gibt zu, dass dieses nicht stimmt und diese Aussage Mudjāhid nicht zugeschrieben werden kann.
Als weiteren Fluchtversuch sagen einige dieser Perversen, dass ein Gelehrter namens at-Tabariyy diese (zugegebenermaßen erlogene) Aussage erwähnt und als prinzipiell annehmbar bezeichnet habe. Das ist jedoch eine weitere Lüge, at-Tabariyy hat an der besagten Stelle nicht gesagt, dass ein Sitzen auf dem Thron in Bezug auf Allāh prinzipiell annehmbar sei. Was at-Tabariyy in seinem Buch machte, ist dass er die verschiedensten Aussagen lediglich erwähnt.
Deshalb sagte er in seinem „Tārīkh“ (1/13):
فما يكن في كتابي هذا من خبر ذكرناه عن بعض الماضين مما يستنكره قارئه، أو يستشنعه سامعه، من أجل أنه لم يعرف له وجهًا في الصحة، ولا معنى في الحقيقة، فليعلم أنه لم يؤت في ذلك من قبلنا، وإنما أتى من قبل بعض ناقليه إلينا، وأنا إنما أدينا ذلك على نحو ما أدى إلينا
„Wenn es in meinem Buch einen Bericht gibt, den ich über einige aus der Vergangenheit erwähnte, den der Leser verurteilt oder der Hörer als abscheulich betrachtet, und er keine Möglichkeit einer authentische Überlieferung dessen kennt. Der soll wissen, dass dieser Bericht nicht von mir kam, sondern er kam von einigen, die mir dieses zutrugen und ich habe es weitergegeben, wie es mir zugetragen wurde.“
So wird dieser falsche Bericht an der besagten Stelle erwähnt. An einer späteren Stelle wird dann eine Diskussion über die Aussage begonnen wobei ausdrücklicher der entscheidende Satz mit dem Sitzen auf dem Thron in Bezug auf Allāh ausgenommen wird. Diese Leute versuchen es dann so erscheinen zu lassen, als ob das Sitzen auf dem Thron in Bezug auf Allāh, nicht ausgenommen worden sei. Das ist die Vorgehensweise dieser Kranken, so wie sie es von ihrem Anführer Ibnu Taymiyah gelernt haben. Sie verbreiten ihren Unglauben mit Lügen und Täuschungen, denn etwas anderes haben sie nicht.
Ein berühmter Zeitzeuge bestätigte, dass Ibnu Taymiyah diesen Unglauben heimlich verbreitete.
Abû Hayyân an-Nahawiyy al-Andalusiyy sagte in seinem Tafsîr „an-Nahr al-Mâd“, Zitat:
وقرأت في كتاب لأحمد بن تيمية هذا الذي عاصرنا وهو بخطه سماه كتاب العرش انالله يجلس على الكرسي وقد أخلى منه مكانا يُقعد معه فيه رسول الله صلى الله عليه وسلم تحيل عليه التاج محمد بن علي بن عبد الحق وكان من تحيله عليه أنه أظهر أنه داعية له حتى أخذ منه الكتاب وقرأنا ذلك فيه
„Ich sah in einem Buch von Ahmad Ibnu Taymiyah, dieser dessen Zeitgenossen wir waren, und es war seine eigene Handschrift (dieses erwähnt er explizit um klarzustellen, dass der nachfolgende Unglaube den er aus diesem Buch zitiert, ohne Zweifel von Ibnu Taymiyah stammte), er nannte das Buch ‚Das Buch des Thrones‘, er sagte darin: ‚Allâh sitzt auf dem Kursiyy und er ließ einen Platz frei auf den Er den Gesandten Gottes, Sallallâhu ^alayhi wa Sallam, mit sich sitzen lässt (Und diese Aussage ist eindeutiger Unglaube, Wal-^Iâdhubillâh). At-Tâdj Muhammad Ibn ^Aliyy Ibn ^Abdul-Haqq überlistete ihn, er konnte ihn überlisten in dem er so tat, als ob er sein Anhänger wäre, bis er das Buch von ihm erhielt und wir dieses darin lesen konnten.“
Der Hâfidh Murtada az-Zabidiyy sagte in der Erläuterung des Ihyâ’ (2/106), Zitat:
قال التقي السبكي: وكتاب العرش من أقبح كتبه (أي لابن تيمية) ولما وقف عليه الشيخ أبو حيان ما زال يلعنه حتى مات بعد أن كان يعظمه
„At-Taqiyy as-Subkiyy sagte: Das Buch ‚al-^Arsch‘ gehört zu seinen (Ibnu Taymiyahs) abscheulichsten Büchern. Als der Schaykh Abû Hayyân es entdeckte, hörte er nicht mehr auf ihn zu verfluchen bis er starb, dieses nachdem er ihn zuvor verherrlicht hatte.“
Ibnu Taymiyah sagte ebenfalls zustimmend in seinem Buch „al-Asmâ’ was-Sifât“ (1/81) aus seinem Madjmū^ al-Fatawa, Zitat:
قالَ ـ أي ابنُ حامدٍ المجسِمُ ـ إذا جاءهم وجلسَ على كرسيهِ أشرقتِ الأرضُ كلُها بأنوارِهِ
„Er (der Gotteslästerer Ibn Hāmid) sagte, ‘Wenn er (er meint Allāh) zu ihnen kommt und sich auf seinen Kursiyy setzt, erleuchtet die gesamte Erde durch seine Lichter.’“
Ibnu Taymiyah sagte in seinem Buch „Bayān Talbīs al-Djahmiyyah“ (1/573), Zitat:
الذين يحملون العرش يجدونهُ يثقل عليهم فيسبحهُ الذين يحملون العرش وذكر الخبر القاضي فقال اعلم انه غير ممتنعٍ حمل الخبر على ظاهره وأن ثقلهُ يحصلُ بذات الرحمن
„Diejenigen die den Thron tragen, werden verspüren, dass Er schwerer auf ihnen wird. Dann werden ihn die Thronträger lobpreisen. Diesen Bericht hat der Qadiyy erwähnt und sagte, ‚Wisse, dass es nicht verboten ist diesen Bericht im physischen Sinne zu verstehen und die Schwere durch Gott selbst entsteht.‘“
A^ūdhubillah, mit solchen schwachsinnigen Lügenmärchen und Perversionen füllt dieser Gotteslästerer seine Bücher.
Ibnu Taymiyah berichtete zustimmend und ohne Scham die Worte des Gotteslästerers ^Uthmān ad-Dārimiyy (nicht der berühmte Hadīthgelehrte ^Abdullāh ad-Dārimiyy), er sagte in Bezug auf Allāh in „Bayān Talbīs al-Djahmiyyah“, Zitat:
وقد بلغنا أنهم حين حملوا العرش وفوقه الجبار في عزته وبهائه ضعفوا عن حمله واستكانو وجثوا على ركبهم حتى لقنوا لا حول ولا قوة إلا بالله، فاستقلوا به بقدرة الله وإرادته، ولولا ذلك ما استقل به العرش ولا الحملة ولا السموات والأرض ولا من فيهن، ولو قد شاء لاستقر على ظهر بعوضة فاستقلت به بقدرته ولطف ربوبيته فكيف على عرش عظيم أكبر من السموات السبع والارضين السبع
„Es erreichte uns, dass als sie den Thron trugen während über ihnen der Schöpfer in seiner Pracht war, sie schwach wurden, ihn nicht mehr tragen konnten und auf ihre Knie fielen bis man sie – eine Lobpreisung – sagen ließ. Er wurde dann leicht für sie. Wenn das nicht gewesen wäre, hätte der Thron ihn nicht tragen können, und auch nicht die Thronträger, und auch nicht die Himmel und Erden und auch nicht wer in ihnen ist. Wenn er will, setzt er sich auf den Rücken einer Mücke. Er wäre dann leicht für sie, wie ist es dann mit dem großen Thron, der größer als die Himmel und die Erde ist.“
A^udhubillāh, was für eine Gotteslästerung, was für ein abartiger Unglaube, was für eine Perversion. Wer so etwas über Allāh sagt, der verdient dafür die unendliche Qual in der Hölle.
Es ist unbestreitbar, dass Ibnu Taymiyah die Bücher dieses Gotteslästerers ^Uthmān ad-Dārimiyy verherrlichte und anwies sie zu lesen. Ibnu Taymiyahs Schüler, Ibn al-Qayyim, sagte in seinem Buch „Idjtimā^ al-Djuyūsch“, Zitat:
كتاب الدارمي من أجل الكتب» ثم قال: » وكان ابن تيمية يوصي بهما أشد الوصية ويعظمهما جذا
„Das Buch von ad-Dārimiyy gehört zu den besten Büchern.“ Dann sagte er: „Ibnu Taymiyah wies an sie (seine Bücher) zu lesen und hat sehr vehement darauf bestanden, er verherrlichte sie andauernd.“
Der Imām Abul-Mudhaffar al-Isfarāyīniyy sagte in Widerlegung dieser schwachsinnigen Lügenmärchen in „at-Tabsīr fid-Dīn“, Zitat:
وهذه الأقوال كلها متضمنة لإثبات النهاية, وذلك عَلَمُ الحدوث لا يجوز أن يوصف به صانع العالم
„All diese Aussagen beinhalten die Zuschreibung eines Endes und dies repräsentiert den Anfang (d.h. damit wird Allāh ein Anfang zugeschrieben und damit wird Er zu einem Geschöpf erklärt. Denn alles was einen Anfang hat, benötigt jemanden der es beginnen lassen hat). Es ist nicht erlaubt den Schöpfer des Universums damit zu beschreiben.“
Zum Schluss weisen wir noch einmal auf die Worte des Hāfidh Ibnul-Djawziyy hin. Er sagte in „Daf^ Schubah at-Taschbīh“, Zitat:
وقد ذهب طائفة من أصحابنا إلى أن الله عز وجل على عرشه ما ملأه وأنه يقعد نبيه معه العرش…والعجب من قول هذا ما نحن مجسمة وهو تشبيه محض… والقائل بهذا شبه وجسم، وما أبقى في التجسيم والتشبيه بقية، كما أبطل دلالة ﴿ليس كمثله شئ﴾…وذلك كفر محقق
„Eine Gruppe (die sich) unserer hanbalitischen Schule (zuschreibt) ist der Ansicht, dass Allāh, der Erhabene, sich auf dem Thron befinde, den Er ausfülle, und seinen Propheten mit sich zusammen auf den Thron setzen werde… Wie absurd ihre Aussage ‚Wir sind keine Mudjassimah (Verkörperlicher)‘ doch ist, denn es ist pure Verähnlichung. Wer so etwas sagt, der hat Allãh verähnlicht und verkörperlicht. Und er hat von der Verähnlichung und der Verkörperlichung nichts übrig gelassen. So wie er auch den Beweis aus dem Vers für ungültig erklärt hat: ﴾ليس كمثله شئ﴿ Die Bedeutung lautet: Allāh ähnelt nichts und niemandem. Und dies ist nachweislich Unglaube.“