Ibnu Taymiyah der Philosoph begeht Unglaube indem er behauptet, dass die Art des Universums keinen Anfang hätte.
Ibnu Taymiyahs Schüler, adh-Dhahabiyy, beklagt sich darüber, dass sein Lehrer das Gift der Philosophen geschluckt hat. Er sagte in „Bayānu Zaghal al-ʿIlm wa t-Talab“, Zitat:
والله قد صرنا ضحكة في الوجود، فإلى كم تنبشُ دقائق الكفريات الفلسفية لنردَّ عليها بعقولنا، يا رجل قد بلعتَ سموم الفلاسفة ومصنفاتهم مرات، وبكثرة استعمال السموم يُدمن عليها الجسم وتكمن والله في البدن
„Bei Allāh! Wir haben uns der Lächerlichkeit preisgegeben! Bis wann gräbst du die abstrusen Blasphemien der Philosophen noch aus, damit wir mit unserem Verstand darauf antworten? Du hast die Gifte der Philosophie und ihre Schriften wiederholt heruntergeschluckt. Und von der vermehrten Einnahme der Gifte zehrt der Körper in dem es sich dann verfestigt.“
Der Hadīth-Gelehrte as-Sakhāwiyy bestätigt die Authentizität dieser Worte und zitierte sie in seinem Werk „al-‚Iʿlān bi t-Tawbīkh“ (S.77).
Eines der vielen Beispiele dafür, dass Ibn Taymiyah Philosophie praktizierte, ist seine blasphemische Aussage, in der er behauptet, dass die Art des Universums gemeinsam mit Allāh anfangslos wäre. Diese Behauptung, welche Ibn Taymiyah von den späten Philosophen übernahm, ist gemäß der islamischen Glaubenslehre eindeutiger Unglaube. Denn die Behauptung, dass etwas oder jemand anderes außer Allāh anfangslos wäre, hat zur Konsequenz, dass Allāh ein Teilhaber beigesellt wird. Denn, da es keinen Gott außer Allāh gibt, kann es auch nichts und niemanden außer Allāh geben, der ohne Anfang existiert.
Es gehört zu dem Grundwissen eines jeden Muslim, dass das gesamte Universum von Allāh erschaffen wurde und somit einen Anfang haben muss. Dies betrifft ausnahmslos alles außer Allâh, d. h. das gesamte Universum, ob in der Art oder in den Bestandteilen spielt keine Rolle. Denn Allāh ist der Schöpfer aller Dinge.
Der Imām Taqiyyuddīn al-Husniyy sagte in „Daf^ asch-Schubah“, Zitat:
وهو من أقبح القبائح ما ذكره في مصنفه المسمى بحوادث لا أول لها وهذه التسمية من أقوى الأدلة على جهله
„Dieses (d. h. Ibnu Taymiyahs zuvor erwähnte Behauptung) gehört zu den verabscheuungswürdigsten Abscheulichkeiten die er in seinem Buch erwähnte und es gehört zu den stärksten Beweisen für seine Unwissenheit.“
Er sagte diesen Unglauben in 7 seiner Bücher, unter anderem in seinen (sogenannten) Büchern „Muwāfaqat Sarīh al-Maʿqūl“ 1/75, „Minhādj as-Sunnah“ 1/24, „Naqd Marātib al-Idjmāʿ“ 168, „Scharh Hadīth ʿImrān Ibn al-Husayn“ 193 und „Scharh Hadīth an-Nuzūl“ 161.
Ibnu Taymiyah sagte beispielsweise in seinem Buch „al-Muwāfaqah“ (1/291), und diese Aussage ist Unglaube, wie wir zuvor bereits dargelegt haben, Zitat:
فإن الأزلي اللازم هو نوع الحادث لا عينُ الحادث
„Die Anfangslosigkeit ist für die Art des Entstandenen (Hādith – Geschöpf) notwendig, nicht für den Bestandteil (ʿAyn) des Entstandenen (Hādith – Geschöpf).“
Dann sagte Ibnu Taymiyah weiter:
بل يكونُ الحادث اليومي مسبوقاً بحوادث لا أول لها
„Den täglichen Ereignissen (Hādith) sind Ereignisse (Hawādith) ohne Anfang vorangestellt.“
Im nachfolgenden Beispiel lügt er dreist und schreibt seinen Unglauben den Gelehrten zu, dieses tut er um seine Behauptung dem Laien als akzeptabel erscheinen zu lassen.
Ibnu Taymiyah sagte in seinem Buch „al-Muwāfaqah“, Zitat:
وأما أكثر أهل الحديث ومن وافقهم فإنهم لا يجعلون النوع حادثا بل قديمًا، ويفرقون بين حدوث النوع وحدوث الفرد من أفراده
„Die Mehrheit der Gelehrten des Hadīth und wer mit ihnen in Übereinstimmung ist, betrachten die Art (des Universums) nicht als etwas Begonnenes sondern als anfangslos. Sie unterscheiden zwischen der Entstehung der Art und der Entstehung des Bestandteils.“
Aus seinem Widerspruch zum Islam heraus und seiner geistigen Beschränktheit sagte Ibnu Taymiyah ebenfalls, Zitat:
قلت هذا من نمط الذي قبله فإن الأزلي اللازم هو نوع الحادث لا عين الحادث، قوله لو كانت حادثة في الأزل لكان الحادث اليومي موقوفا على انقضاء ما لا نهاية له، قلنا: لا نسلم بل يكون الحادث اليومي مسبوقًا بحوادث لا أول لها
„Was notwendigerweise keinen Anfang hat, ist die Art des Geschöpfes, nicht der Bestandteil des Geschöpfes. Den täglichen Ereignissen (Hādith) sind Ereignisse (Hawādith) ohne Anfang vorangestellt.“
Ibnu Taymiyah sagte ebenfalls, Zitat:
وأن ما لا يخلو من الحوادث فهو حادث، وأين في القرءان امتناع حوادث لا أول لها
„Wo ist im Qur’ān die Unmöglichkeit von Geschöpfen ohne Anfang erwähnt?!“
Diese Aussage zeigt mit aller Klarheit den Unglauben dem er anhängt.
Al-Kawtharī sagte diesbezüglich in seinen Noten zu dem Werk „as-Sayf as-Saqīl“, Zitat:
وأين قدم النوع مع حدوث أفراده؟ وهذا لا يصدرإلا ممن به مس، بخلاف المستقبل، وقال أبو يعلى الحنبلي في « المعتمد »: والحوادث لها أول ابتدأت منه خلافا للملحدة. ا.هـ. وهو من أئمة الناظم. يعني ابن القيّم. فيكون هو وشيخه من الملاحدة على رأي أبي يعلى هذا فيكونان أسوَأ حالا منه في الزيغ
„Und wie sollte die Art des Universums anfangslos sein während die Bestandteile einen Anfang haben?! Solch eine Aussage (d. h. die von Ibnu Taymiyah) kann nur von einem Besessenen kommen. Abū Yaʿlā sagte in „al-Muʿtamad“: ‚Die Geschöpfe haben alle einen Anfang, ab dem sie begonnen haben zu existieren, Gegenteiliges sagen nur die Gottesleugner.‘ Und er (Abū Yaʿlā der Verkörperlicher) gehört zu den Imamen dieser Person (Ibnu Taymiyah). Somit gehört er (d. h. Ibnu Taymiyah) zu den Gottesleugnern, gemäß der Ansicht dieses Abū Yaʿlā. Demnach hat er einen schlimmeren Zustand in der Irreleitung als dieser Abū Yaʿlā.“
Ibnu Taymiyah sagte an einer anderen Stelle, Zitat:
وحينئذٍ فيمتنع كون شىء من العالم أزليًا وان جاز أن يكون نوع الحوادث دائمًا لم يزل، فإن الأزل ليس هو عبارة عن شىء محدد بل ما من وقت يقدر إلا وقبله وقتءاخر، فلا يلزم من دوام النوع قدم شىء بعينه
„Es ist nicht möglich, dass etwas vom Universum (er meint die Bestandteile) anfangslos ist, auch wenn es möglich ist, dass die Art der Geschöpfe anfangslos ist… So setzt die Anfangslosigkeit der Art nicht die Anfangslosigkeit des Bestandteils voraus.“
Solch eine Abartigkeit kann wirklich nur von einem Ungläubigen wie Ibnu Taymiyah kommen.
Ibnu Taymiyah widersprach Ibn Hazm in „Naqd Marātib al-Idjmā^“ weil er die Übereinkunft der Gelehrten überlieferte, dass Allāh in der Anfangslosigkeit existierte und nichts außer ihm, mit ihm, existierte. Und dass wer dem widerspricht, Unglaube begeht gemäß der Übereinstimmung aller Muslime. So sagte Ibnu Taymiyah nach diesen Worten (von Ibn Hazm), Zitat:
وأعجب من ذلك حكايته الإجماع على كفر من نازع أنه سبحانه لم يزل وحده ولا شىء غيره معه « . ا.هـ. وعبارته هذه صريحة في اعتقاده أن جنس العالم أزلي لم يتقدمه الله بالوجود
„Ich bin verwundert darüber, dass er die Übereinkunft bezüglich des Urteils mit dem Unglauben über denjenigen überliefert, der es in Zweifel zieht, dass Allāh einzig in der Anfangslosigkeit existierte und nichts anderes außer ihm existierte.“
Diese Aussage zeigt eindeutig, dass dieser Ungläubige der Ansicht war, dass die Art des Universums anfangslos sei und Allāh nicht davor existiert habe.
Er sagt auch in seinem Buch „Scharh Hadīth an-Nuzūl“ während seiner Antwort auf diejenigen die sagen, „Was nicht frei von Entstandenem ist, ist etwas Entstandenes“ und „Was nicht vor dem Entstandenen existierte, ist etwas Entstandenes“, Zitat:
وقال في شرح حديث النزول في الرد على من قال: ما لا يخلو من الحوادث حادث، وعلى من قال: ما لا يسبق الحوادث حادث، ما نصه: « إذ لم يفرقوا بين نوع الحوادث وبين الحادث المعين ». اهـ. يريد أن القول بقيام حوادث لا أوّل لها بذات الله لا يقتضي حدوثه
„Sie unterscheiden nicht zwischen der Art und den Bestandteilen der Geschöpfe.“
Und er unterscheidet nicht zwischen dem eindeutigem Unglauben der späten Philosophen und dem Islam!
In seiner Auslegung der Sūrah al-A^lā sagt er, Zitat:
أما عبارته في تفسير سورة الأعلى : « الوجه الرابع أن يقال: العرش حادث كائن بعد أن لم يكن، ولم يزل مستويًا عليه بعد وجوده، وأما الخلق فالكلام في نوعه، ودليله على امتناع حوادث لا أول لها قد عُرف ضعفه
„Es ist bekannt, dass der Beweis für die Unmöglichkeit von Geschöpfen ohne Anfang schwach ist.“
Gelogen hast du Ibnu Taymiyah, dein Verstand ist es der schwach ist!
Al-Albāniyy, einer der Anführer der Wahhabiten, hat zugegeben, dass Ibnu Taymiya diesen Unglauben sagte. Dieser Albāniyy bestätigte ebenfalls, dass Ibn Taymiyah den verschmähten “Kalām“ praktizierte, so wie es in dem Magazin „at-Tamaddun“, Muharram 1381 n.H. S.387, erwähnt ist.
Dies ist der Zustand der Wahhabiten, sie werfen anderen verleumderisch das Praktizieren der Philosophie vor, während ihr Führer Ibnu Taymiyah dieses Gift herunterschluckte und verbreitete!
Der Hadīth- und Usūl-Gelehrte Badruddīn az-Zarkaschiyy überlieferte in „Taschnīf al-Masāmi^“ die Übereinkunft der islamischen Gelehrten darüber, dass diejenigen die behaupten, dass die Art des Universums anfangslos sei, Ungläubige sind. Er sagte, Zitat:
وقد نقل المحدّث الأصولي بدر الدين الزركشي في تشنيف المسامع اتفاق المسلمين على كفر من يقول بأزلية نوع العالم فقالبعد أن ذكر أن الفلاسفة قالوا: إن العالم قديم بمادته وصورته، وبعضهم قال: قديم المادة محدث الصورة، ما نصه: « وضلَّلهم المسلمون في ذلك وكفروهم « . اهـ. ومثل ذلك قال الحافظ ابن دقيق العيد والقاضي عياض المالكي والحافظ زين الدين العراقي والحافظ ابن حجر في شرح البخاري وغيرهم
„Die Muslime haben sie dafür für zu Irregeleiteten und Ungläubigen erklärt.“
Der Qādiyy ^Iyād sagte in „asch-Schifā“, Zitat:
وكذلك نقطع على كفر من قال بقدم العالـم أو بقائه أو شك في ذلك على مذهب بعض الفلاسفة والدهرية
“Wir (die islamischen Gelehrten) haben uns mit absoluter Determination darauf festgelegt, denjenigen zum Ungläubigen zu erklären, der behauptet, dass das Universum anfangslos sei oder wer auch nur daran zweifelt (ob das Universum einen Anfang hat), so wie es die Philosophen und Dahriyyah getan haben.“
Das Urteil mit dem Unglauben auf denjenigen, der so etwas wie Ibnu Taymiah behauptet, ist eine gemeinhin bekannte Tatsache bei den Gelehrten des Islam. Ein weiteres Beispiel hierfür, ist unter anderem was der Hâfidh Ibn Hadjar al-ʿAsqalâniyy in „Fath al-Bāriyy“ (12/252) diesbezüglich sagt, er sagte, Zitat:
وقد حكى القاضي عياض وغيره الإجماع على تكفير من يقول بقدم العالم، وقال ابن دقيق العيد: وقع هنا من يدّعي الحذق في المعقولات ويميل إلى الفلسفة فظن أن المخالف في حدوث العالم لا يكفر… وهو تمسك ساقط إما عن عمى في البصيرة أو تعام، لأن حدوث العالم من قبيل ما اجتمع فيه الإجماع والتواتر بالنقل.
„Der Qâdiyy ^Iyâd und andere überlieferten den Idjmâ^ (die Übereinkunft der Gelehrten) hinsichtlich des Urteils mit dem Unglauben über denjenigen, der sagt, dass das Universum keinen Anfang hätte. Ibn Daqîq al-^Id sagte: Hier (in diesem Thema) ist jemand abtrünnig geworden, der sich anmaßte die Kompetenz zu haben hinsichtlich des verstandesgemäß Möglichen urteilen zu können und eine Tendenz zur Philosophie hat (Ibnu Taymiyah). So dachte er, dass derjenige, der darin (den Ahlus-Sunnah) widerspricht, dass das Universum einen Anfang hat, nicht zum Ungläubigen wird. (Daraufhin erwähnte er das Scheinargument dieser Person und antwortete drauf:) Sich an diesen Vorwand zu klammern ist bedeutungslos, entweder (bringt er diesen Vorwand) aufgrund der Blindheit des Verstandes oder er spielt diese Blindheit vor. Denn, dass das Universum einen Anfang hat, steht sowohl im Idjmâ’ (Konsens der Gelehrten) als auch in dem was definitiv im Hadîth (Tawatur) überliefert wurde, fest.“
Der Hāfidh Ibn Hadjar al-ʿAsqalāniyy sagte ebenfalls in „Fath al-Bariyy“ (13/410) diesbezüglich, Zitat:
قوله ( كان الله ولم يكن شيء قبله ) تقدم في بدء الخلق بلفظ “ ولم يكن شيء غيره “ وفي رواية أبي معاوية كان الله قبل كل شيء وهو بمعنى كان الله ولا شيء معه وهي أصرح في الرد على من أثبت حوادث لا أول لها من رواية الباب ، وهي من مستشنع المسائل المنسوبة لابن تيمية
„Seine Aussage (d.h. die des Propheten, die Bedeutung lautet): „Allâh existierte und es existierte nichts anderes vor ihm.“ Im Kapitel „Beginn der Schöpfung“ erwähnten wir bereits die andere Version „und es gab nichts außer ihn“. In der Überlieferung von Abû Mu^awiyah kam „Allâh existierte vor allen Dingen“, es hat dieselbe Bedeutung wie „Allâh existierte und es gab nichts außer ihn.“ Dieser Hadîth beinhaltet eine eindeutige Widerlegung derjenigen, die behaupten, dass es Geschöpfe ohne einen Anfang gäbe. Dies gehört zu den verabscheuungswürdigsten Aussagen die Ibnu Taymiyah zugeschrieben wurden.“
Der Hâfidh Murtada az-Zabidiyy (verst. 1205 n.H.) sagte in „Ithâf as-Sâdah al-Muttaqîn“ (2/153), Zitat
وقال السبكي في شرح عقيدة ابن الحاجب: اعلم أن حكم الجواهر والأعراض كلها الحدوث، فإذًا العالم كله حادث، وعلى هذا إجماع المسلمين بل وكل الملل، ومن خالف في ذلك فهو كافر لمخالفة الإجماع القطعي
„As-Subkiyy sagte in der Erläuterung der ^Aqîdah des Ibn al-Hâdjib: Wisse, dass die Teilchen der Materie (al-Djauhar) und die Eigenschaften der Teilchen (^Arad) alle einen Anfang haben. Darüber besteht Übereinkunft bei den Muslimen, vielmehr noch bei allen Gemeinschaften. Wer dem widerspricht, der ist ein Ungläubiger.“
D. h. wer behauptet, dass das Universum oder etwas vom Universum keinen Anfang hätte, so wie es Ibnu Taymiyah getan hat, der ist ein Ungläubiger.
Mullā ^Aliyy al-Qāriyy sagte in seiner Erläuterung des „Fiqh al-Akbar“ (S.154-155), Zitat:
ثم اعلم أن المراد بأهل القبلة الذين اتفقوا على ما هو من ضروريات الدين، كحدوث العالم وحشر الأجساد وعلم الله بالكليات والجزئيات وما أشبه ذلك من المسائل، فمن واظب طول عمره على الطاعات والعبادات مع اعتقاد قدم العالم، أو نفي الشر، أو نفي علمه سبحانه بالجزئيات لا يكون من أهل القبلة
„Wisse, dass mit Ahlul-Qiblah (Muslime) diejenigen gemeint sind, die mit dem obligatorischen Teil der islamischen Glaubenslehre übereinstimmen. Wie dem Glauben daran, dass das Universum einen Anfang hat (…). Wer sein gesamtes Leben (augenscheinlich) mit Anbetungen und guten Taten verbringt, jedoch daran glaubt, dass das Universum keinen Anfang hat (…), der gehört nicht zu den Ahlul-Qiblah (Muslimen).“
Fazit: Ibnu Taymiyah hat durch diese Behauptung, die wir ihm zweifelsfrei nachweisen konnten, Unglaube begangen. Seine verzweifelten Versuche dieser Tatsache zu entgehen indem er seine Behauptungen den Gelehrten zuschreibt, hat ihn nicht vor den Konsequenzen gerettet.
Ibnu Taymiyah sagt, dass Allâh selbst Platz für Entstehungen von Geschöpfen sei und das ist eindeutiger Unglaube.
Ibnu Taymiyah sagte in seinem Buch „al-Minhādj“ ohne jegliches Schamgefühl und in aller Dreistigkeit, Zitat:
فإن قلتم لنا: فقد قلتم بقيام الحوادث بالربّ، قلنا لكـم: نعم، وهذا قولنا الذي دلّ عليه الشرع والعقل
„Falls ihr zu uns sagt: ‚Ihr habt behauptet, dass in Gott selbst Geschöpfe (Hawādith) entstehen würden!‘ So sagen wir zu euch: ‚Ja, das haben wir gesagt‘. Die Religion und der Verstand haben uns darauf hingewiesen“.
Diese Aussage ist einerseits ein eindeutiger Beweis für die Schwachsinnigkeit seines Verstandes, andererseits ist sie ein eindeutiger Beleg dafür, dass er diesen Unglauben tatsächlich gesagt hat.
An diese Stelle werden uns auch die Worte des Hāfidh Taqiyyuddīn as-Subkiyy klar, als er sagte:
وجعل الحادث قديمًا والقديمُ حادثًا
„Das entstandene Geschöpf hat er als anfangslos dargestellt während er dem anfangslosen Schöpfer einen Anfang zuschrieb.“
Ibnu Taymiyah sagte ebenfalls in „al-Minhādj“, Zitat:
فإنا نقول إنه يتحرك وتقوم به الحوادث والأعراض فما الدليل على بطلان قولنا؟
„Wir sagen, dass Er sich bewegt, Geschöpfe und Eigenschaften der Körper in ihm entstehen. Wo ist der Beweis für die Falschheit unserer Aussage?“
Der Beweis für die Falschheit deiner Aussage ist sowohl im Qur’ān als auch gesunden Menschenverstand für jeden klar ersichtlich. Allāh, der Erhabene, ähnelt nichts und niemandem, so wie im Qur’ān erwähnt.
Hätte Allāh Eigenschaften der Geschöpfe, wäre Er wie sie und damit etwas Erschaffenes!
Damit ist erwiesen, dass Ibnu Taymiyah Allāh zum Geschöpf erklärt und als Konsequenz daraus eindeutigen Unglauben begeht mit diesen zuvor erwähnten Aussagen.
Ibnu Taymiyah sagte ebenfalls in seinem „Tafsīr“, Zitat:
ومن قال: إن الخلق حادث كالهشامية والكرّامية قال: نحن نقول بقيام الحوادث به، ولا دليل على بطلان ذلك، بل العقل والنقل والكتاب والسنة واجماع السلف يدل على تحقيق ذلك، كما قد بسط في موضعه. ولا يمكن القول بأن الله يدير هذا العالم إلا بذلك، كما اعترف بذلك أقرب الفلاسفة إلى الحق كأبي البركات صاحب » المعتبر » وغيره
„Wer sagte, dass die Schöpfung einen Anfang hat, wie die Hischāmiyyah und Karrāmiyyah (zwei ungläubige Sekten die Allāh einen Körper und Körperteile zuschreiben), der sagte: Wir schreiben Ihm Entstehungen von Geschöpfen in Ihm selbst zu. Und es gibt keinen Beweis für die Falschheit dieser Aussage (Was für eine Lüge!). Vielmehr bestätigt der Verstand, die Überlieferung, der Qur’ān, die Sunnah und der Konsens der Salaf die Richtigkeit dieser Aussage, wie bereits dargelegt (Was für extremistischer Lügner). Es ist nicht möglich, dass Allāh das Universum beherrschen kann, außer damit (außer mit Eigenschaften der Geschöpfe meinen diese Gotteslästerer!!!). So wie der Philosoph, der die größte Nähe zur Wahrheit hat, zugab, Abul-Barakāt Verfasser von al-Mu^tabar‘ und andere.“
Er meint damit, dass all die zuvor erwähnten Arten des Unglaubens dieser Sekte und der Philosophen die damit übereinstimmen, die Wahrheit seien!
Der Imām al-Isfarāyīniyy sagte in Widerlegung dieses Unglaubens, Zitat:
هو أن تعلم أن الحوادث لا يجوز حلولها في ذاته وصفاته لأن ما كان محلاً للحوادث لم يخل منها، وإذا لم يخل منها كان محدثًا مثلها، ولهذا قال الخليل عليه الصلاة والسلام (لاَ أُحِبُّ الآَفِلينَ) (سورة الأنعام/76)، بيَّن به أن من حلّ به من المعاني ما يغيره من حال إلى حال كان محدَثا لا يصح أن يكون إلهًا
„Du musst wissen, es ist unmöglich, dass etwas Entstandenes sich in Allāh selbst oder seinen Eigenschaften auflöst. Denn was Platz für Entstandenes bietet, ist nicht frei von Entstandenem. Und was nicht frei Entstandenem ist, ist wie das Entstandene (d. h. etwas Erschaffenes, also ein Geschöpf). Deshalb sagte der Prophet Ibrahim, ^alayhis-Salātu was-Salām, wie in der Sūrah al-An^ām Vers 76 erwähnt: (لاَ أُحِبُّ الآَفِلينَ) Er wies damit darauf hin, dass derjenige, der Platz für das bietet was ihn von einem in den anderen Zustand verändert, etwas Entstandenes ist und damit nicht Gott sein kann.“
Der Imām Abul-Mudhaffar al-Isfarāyīniyy sagte in „at-Tabsīr fid-Dīn“, Zitat:
ومما ابتدعوه- أي الكرَّامية- من الضلالات مما لم يتجاسر على إطلاقه قبلهم واحد من الأمم لعلمهم بافتضاحه هو قولهم: بأن معبودهم محل الحوادث تحدث في ذاته أقواله وإرادته وإدراكه للمسموعات والمبصرات، وسموا ذلك سمعًا وتبصرًا، وكذلك قالوا: تحدث في ذاته ملاقاته للصفحة العليا من العرش، زعموا أن هذه أعراض تحدث في ذاته، تعالى الله عن قولهم
Aus dem Erwähnten ist ersichtlich, dass Ibnu Taymiyah keine Vorgänger außer die Karrāmiyyah Sekte und ihresgleichen für seine Behauptungen vorweisen kann. Damit ist belegt, dass er nicht wie behauptet, den Salaf folgen würde sondern den Sekten. Somit basiert seine Glaubenslehre nachweislich auf den verwerflichsten Erfindungen der ungläubigen Sekte des Ibn Karrām und der ungläubigen Verähnlicher- u. Verkörperlicher-Gottes.en auch, dass Allāh der oberen Seite des Thrones gegenüber sei und dieses Gegenüberseine in ihm entstanden sei. Sie behaupteten, dass all diese entstandenen Eigenschaften der Körper in ihm entstehen würden. Erhaben ist Allāh über ihre Aussagen.“
Aus dem Erwähnten ist ersichtlich, dass Ibnu Taymiyah kein Vorgänger außer die Karrāmiyyah Sekte und ihresgleichen für seine Behauptungen vorweisen kann. Damit ist belegt, dass er nicht wie behauptet, den Salaf folgen würde sondern den Sekten. Somit basiert seine Glaubenslehre nachweislich auf den verwerflichsten Erfindungen der ungläubigen Sekte des Ibn Karrām und der ungläubigen Verähnlicher- u. Verkörperlicher-Gottes.
Der Schaykh Scharafaddīn at-Talmasāniyy sagte in der Erläuterung der „Luma^ al-Adillah“ von al-Djuwayniyy, Zitat:
وخالف إجماع الأمة طائفة نبغوا من سِجستان لقبوا بالكرامية نسبة إلى محمد بن كرّام، وزعموا أن الحوادث تطرأ يعني تتجدد على ذات الله، تعالى عن قولهم، وهذا المذهب نظير مذهب المجوس
„Eine Gruppe die in Sidjistān auftauchte, widersprach der Übereinkunft der Muslime, sie wurden in Anlehnung an ihren Führer Muhammad Ibn Karrām als Karrāmiyyah bezeichnet. Sie behaupteten, dass entstandene Dinge in Allāh selbst entsünden, d. h. wiederkehrend auftreten würden. Erhaben ist Allāh über ihre Aussagen. Diese Glaubensweise entspricht dem Glauben der Madjūs (Feueranbeter).“