Die glaubenslehre der Ahlu Sunnah

Die Asha'irah und Maturidiyyah


Imam Abu’l-Mu’in an-Nasafi (418-508 n.H.) über die Eigenschaft Yad

Imam Abul Mu’in an-Nasafi (418-508 n.H.) sagt: “In der arabischen Sprache ist es erlaubt zu sagen: Allah der Erhabene hat eine Yad. Jedoch auf Persisch (übersetzt) ist es nicht erlaubt. Die Yad ist eine ewige Eigenschaft ohne Beschaffenheit (Kayf) und ohne Tashbih sowie die Eigenschaften Hören, Sehen, Sprechen, Macht, Wissen, Leben und Wille. Allah der Erhabene ist hörend ohne Gliedmaßen, sehend ohne Augen, wissend ohne Hilfsmittel, wollend ohne Herzen, redend ohne Zunge und Lippen. Sowie sein Yad eine ewige Eigenschaft von Ihm ist ohne Beschaffenheit (Kayf) ohne Tashbih und ohne Gliedmaßen. Wir bestätigen die Eigenschaft Yad und dass gemeinte davon ist was Allah gewollt hat. Und die Mu’tazilah sagten, dass beabsichtigte von Yad ist (ausschließlich) Macht, Kraft und Gabe und Allah der Erhabene sagt: “Seine Hände sind weit offen“ d.h. seine Gaben. Wir sagen es ist nicht erlaubt, dass mit Yad (ausschließlich) Kraft und Macht beabsichtigt ist, denn Allah der Erhabene sagt: (O Iblis) was hat dich daran gehindert dich vor dem niederzuwerfen was ich mit meinen Yaday erschaffen habe? Sagt man nun, dass das beabsichtigte davon Kraft und Macht sei, so hätte Allah zwei Mächte und zwei Kräfte und das ist nicht erlaubt, denn Allahs Macht und Kraft ist einzig…“



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