Unten präsentieren wir ihnen eine Übersetzung von Imam al-Bayhaqi’s “al-I’tiqād wa l-Hidāyah ilā Sabīl al-Rashād“. In diesem Abschnitt erörtert Imam al-Bayhaqi (Möge Allah mit ihm zufrieden sein) die Beweisgrundlage auf der ein Muslim seinen Glauben aufbaut. Er spricht zwei grundlegende Arten von “Nadhar“ an, was dazu führt an Allah zu glauben:
- Erstens, das Nachsinnen über die Schöpfung der Himmel und Erde und über die Wunder des menschlichen Körpers und durch diese den Beweis über die Existenz eines Anfangslosen Schöpfers abzuleiten.
- Zweitens, das Nachsinnen über die Wunder die durch die Hände des Propheten (Sallallahu alayhi wa Sallam) durchgeführt wurden und dadurch ihre Wahrhaftigkeit und Richtigkeit in allem was sie über das Verborgene mitteilen, einschließlich der Existenz des Schöpfers und seinen ewigen Eigenschaften, abzuleiten.
Imam al-Bayhaqi (384-458 n.H.) ¹ schreibt:
Kapitel über die Erwähnung was als Beweis angeführt wurde über die Entstehung des Universums und dass Ihr Schöpfer und Versorger Einzig ohne Anfang existiert, keinen Partner hat und niemanden ähnelt.
(Allah’s Zeichen in der Schöpfung)
Allah (der Allerhabene) sagt:
Und euer Gott ist ein einziger Gott. Es gibt keinen Gott außer ihm, dem Barmherzigen und Gütigen. Wahrlich in der Erschaffung von Himmel und Erde, im Aufeinanderfolgen von Tag und Nacht; in den Schiffen, die zum Nutzen der Menschen auf dem Meer fahren; darin, dass Allah Wasser vom Himmel hat herabkommen lassen, um dadurch die Erde, nachdem sie abgestorben war, (wieder) zu beleben; darin, daß Er auf ihr allerlei Getier sich hat ausbreiten lassen; darin, daß die Winde wechseln; in den Wolken, die zwischen Himmel und Erde in Dienst gestellt sind, (- in alledem) liegen Zeichen für Leute, die Verstand haben. (2:163-164)
Muhammad bin Abd Allah (al-Hakim) al-Hafiz überliefert zu uns: Abu l-Abbas Muhammad ibn Ya’qub (ibn al-Asamm) überliefert zu uns: Ahmad ibn al-Fadl al-Sa’igh überlieferte zu uns: Adam ibn Abi Iyas überliefert zu uns: Abu Ja’far al-Razi überliefert zu uns: Sai’d ibn Masruq überlieferte zu uns von Abu l-Duha, dass er (bezüglich dem Vers) ‘‘Und euer Gott ist ein einziger Gott‘‘ sagte: ‘‘Als dieser Vers offenbart wurde, waren die Götzendiener überrascht und sagten: Wahrlich Muhammad sagt, dass euer Gott ein einziger Gott ist! Lasst ihn sein Beweis hervorbringen, wenn er Wahrhaftig ist. ² So sandte Allah (folgenden Vers) herab: ‘Wahrlich In der Erschaffung von Himmel und Erde, im Aufeinanderfolgen von Tag und Nacht‘ bis zu seinen Worten ‘liegen Zeichen für Leute, die Verstand besitzen.‘ Er sagte: Wahrlich in diesen Zeichen sind Beweise (für die Existenz Gottes), für Leute die Verstand besitzen. ³
So, erwähnte Allah (der Allerhabene) die Schöpfung der Himmel, mit dem, was in ihnen (enthalten) ist, wie die Sonne, Mond und Sterne; und Er erwähnte die Schöpfung der Erde, mit dem, was in ihnen (enthalten) ist, wie die Meere, Flüsse und Berge; und Er erwähnte den Wechsel von Nacht und Tag und einer geht vom einem zum anderen über; und Er erwähnte die Schiffe, die auf dem Meer fahren mit dem, was an Nutzen für die Menschen an diesem ist; und Er erwähnte, dass Er vom Himmel Regen herab sandte worin Leben für die Ländereien ist, und durch mittels diesen und durch mittels dem, was Allah in die Nacht und den Tag an Wechsel von Hitze und Kälte, an Versorgung für seine Sklaven, Lebewesen und Tieren gelegt hat, vollendet; und Er erwähnte, dass Er auf die Erde alle Art von Lebewesen mit unterschiedlichen Formen und Körpern und unterschiedlichen Sprachen und Farben verteilte; und Er erwähnte die Ordnung der Winde und Wolken zwischen dem Himmel und der Erde und was in ihnen ist, für das Wohlergehen der Tiere und was in alldem enthalten ist, sind klare Zeichen, für Menschen die Vernunft besitzen.
(Der Befehl über die Zeichen der Schöpfung nachzusinnen)
Ferner, gab Er in einem anderen Vers den Befehl, sie (die Schöpfung) zu beobachten. So sagte er zu Seinem Propheten: ‘‘Beobachte was in den Himmeln und auf Erden ist!‘‘ (10:101) dass heißt – und Allah weiß es am besten – was an klaren Zeichen und aufschlussreichen Beweisen, vorhanden ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass, wenn du die Form des Universums beobachtest, und mit deinen Verstand darüber nachsinnst, du das (Universum) wie ein schön erbautes Haus vorfinden wirst, in dem alles vorhanden ist, was derjenige der darin wohnt, in Bezug auf Mittel und Einrichtung braucht. So ist der Himmel erhoben wie ein Dach, die Erde ausgebreitet wie ein Teppich, die Sterne angeordnet wie Lampen, Edelsteine gehalten wie Schmuck, die verschiedenen Sorten von Pflanzen die uns zur Verfügung gestellt worden sind, für die Lebensmittel, Kleidung und Bedürfnisse, die verschiedenen Tiere die gefangen werden um auf ihnen zu Reiten und die für das Wohlergehen der Menschen genutzt werden. Der Mensch ist wie einer, dem die Souveränität dieses Hauses gegeben wurde und der mit dem, was in ihr vorhanden ist, anvertraut ist. In diesem sind klare Zeichen dafür, dass das Universum mit Design und Ordnung erschaffen wurde und Einen Allwissenden Schöpfer hat, der Allmächtig ist. Dies ist von dem, was ich aus dem Buch von Abu Sulayman al-Khattabi (313- 388 n.H.) möge Allah sich seiner Erbarmen, gelesen habe.
Ferner, ermutigte Allah (Erhaben ist Er) sie zur Beobachtung über die Schöpfung der Himmel und der Erde an und andere Geschöpfe als diese, in einem anderen Vers. So sagte Er: ‘‘Haben sie denn keine Beobachtung über die Herrschaft der Himmel und Erde angestellt und was Allah an Dingen in diesen erschaffen hat und, dass ihre Frist vielleicht nahegerückt ist? An welche Aussage nach dieser wollen sie denn (sonst) glauben?‘‘ (7:185) Mit ‘‘Herrschaft‘‘ ist Zeichen gemeint. Er sagte: Gucken sie denn nicht darin, mit der Sicht der Überlegung und Beobachtung, so dass sie daraus ein Beweis entziehen, dass (die Himmel und die Erde) ein Ort von hervorgebrachten Dingen ist und Veränderung in ihr auftreten und dass etwas erschaffenes nichts tun kann ohne einen Schöpfer, Der es so erschuf, dass was möglich für die erschaffenen Dinge ist unmöglich in Bezug auf Ihn ist…
Und Er ermutigte sie, sich selbst zu beobachten und darüber nachzusinnen. So sagte Er: ‘‘Und in euch selber (sind Zeichen). Wollt ihr denn nicht sehen?‘‘ (51:21) Das heißt: dass die Existenz des Menschlichen Körpers ein Zeichen für das Werk Gottes ist, denn er (der Mensch) hat zwei Hände mit denen er schlägt, zwei Füße mit denen er geht, Augen mit denen er sieht, Ohren mit denen er hört, eine Zunge mit denen er redet, Zähne mit denen er die Nahrung zerkleinert, welche für ihn wächst sobald er frei von der Muttermilch ist und dann bedarf an festen Nahrungsmitteln hat, ein Magen bereit dafür die Nahrung zu verdauen, und eine Leber durch die die reinsten (Nährstoffe) der Nahrung gefiltert werden, die Blutgefäße und die Vorgänge durch dem sie zu den Gliedmaßen gelangen, und Därme zu denen die Bakterien der Lebensmittel hinabsteigen und so dann vom untersten Teil des Körpers ausscheiden.
Abu Ali al-Husayn ibn Muhammad ibn Muhammad ibn Ali al-Rudhbari überlieferte zu uns: Isma‘il ibn Muhammad al-Saffar überlieferte zu uns: Abbas ibn Muhammad überlieferte zu uns: Ubayd Allah ibn Musa überlieferte zu uns: Sufyan überlieferte zu uns von Ibn Jurayj von Muhamamd ibn al-Murtafi von Abd Allah ibn al-Zubayr (bezüglich dem Vers), “Und in euch selber (sind Zeichen). Wollt ihr denn nicht sehen?” folgendes sagte: “(der biologische Abbauprozess bis hin zur) Ausscheidung der Exkremente.” ⁴
Wir sagen: Ferner sehen wir gegensätzliche Entitäten in der Natur, welche sich gegenseitig Abstoßen; die jedoch zusammengebracht sind in dem Körper des Menschen und in den Körpern der Tiere, so wie die Hitze und Kälte, Nässe und Trockenheit. Daher sagen wir: Ein Sammler sammelte sie und unterwarf sie zusammenzukommen, und ließ sie mit Seiner Gnade aufbauen. Wäre es nicht so, so würden sich diese gegenseitig abstoßen und Chaos zueinander bringen. Wenn es möglich wäre, dass gegensätzliche Entitäten ohne einen Sammler zusammenkommen und so verbleiben, so wäre es für Wasser und Feuer möglich zusammenzukommen und so zu verbleiben, und dies ist unmöglich. Somit steht fest, dass ihr zusammenkommen nur mit Hilfe eines Sammlers, der sie zusammenkommen und verbinden sein ließ, sein kann, und das ist Allah, der Eine, der Allmächtige.
Es wurde von al-Shafi’i überliefert, dass er mit etwas ähnlichem wie diesem Konzept argumentierte, als al-Marisi ihn nach den Beweisen für den Tawhid in der Versammlung von al-Rashid fragte. Und er (al-Shafi’i) argumentierte ebenso mit dem Vers den wir am Anfang des Kapitels zitierten.
Wir sagen: Und wahrlich hat Allah (erhaben ist Er) in seinem Buch, den Verlauf des Menschen von einem Zustand zu einem anderen und ihrer Veränderungen erläutert, so dass die Geschöpfe daraus ein Beweis für ihren Schöpfer und Veränderer, entnehmen können. So sagte Er: ‘‘Was ist mit euch, dass ihr Allah nicht (in der ihm gebührenden Weise) ehrt, wo Er euch doch in verschiedenen Stufen erschaffen hat?‘‘ (71:13-14) und Er sagte: ‘‘Wir haben doch den Menschen (ursprünglich) aus einer Portion Lehm geschaffen. Hierauf machten wir ihn zu einem Tropfen (Sperma) in einem festen Behälter. Hierauf schufen wir den Tropfen zu einem Embryo, diesen zu einem Fötus und diesen zu Knochen. Und wir bekleideten die Knochen mit Fleisch. Hierauf ließen wir ihn als neues Geschöpf entstehen. So, erhaben ist Allah, der Beste Erschaffer. Hierauf, nachdem dies (alles) vor sich gegangen ist (und ihr ins Leben gerufen worden seid), habt ihr zu sterben.‘‘ (23:12-15)
Wenn folglich der Mensch sich selbst beobachtet, findet er, dass er gestaltet und in verschiedene Zustände angeordnet war. Er war ein kleiner Tropfen, dann ein Klumpen, dann Fleisch und Knochen. Es ist bekannt, dass er nicht von selbst aus von dem Zustand der Unvollkommenheit zu dem Zustand der Vollendung hinbewegt hat, weil er nicht die Macht hat den höher gestellten Zustand (der Zustand seines ausgereiften Verstandes und die Erreichung der kompletten Kraft) selbst hervorzubringen, ein Glied von den Gliedern, und er kann kein Körperteil zu seinen Körperteilen hinzufügen. Dies beweist ihm, dass er in seinem Zustand der Unvollkommenheit und der Phase seiner Schwachheit noch viel unfähiger ist, dieses zu tun. Er findet sich als Kind wieder, so dann als Jugendlicher, so dann als Erwachsener und er ist nicht von selbst aus vom Zustand der Jugend und Stärke zum Zustand des Greisenalters und der Schwäche vorangetrieben, weder hat er es für sich selbst ausgewählt, noch liegt es in seiner Macht den Zustand der Jugend dauerhaft aufrechtzuerhalten noch in den Zustand der Jugend zurückzukehren. Somit ist klar geworden, dass nicht er von selbst aus diese Handlungen durchführte sondern dass sein Schöpfer seine Handlungen hervorbrachte und somit die Geschöpfe von einem Zustand zu einem anderen bewegte, wäre dem nicht so, so würden sich die Zustände der Geschöpfe nicht verändern.
(Rationale Schlussfolgerung über Allah’s Eigenschaften und Wahdaniyyah)
Des Weiteren ist es bekannt, dass eine brillant konzipierte Schöpfung nicht von selbst aus zustande kommen kann, noch wird ein Befehl oder Verbot von etwas gefunden, was nicht lebend, wissend, mächtig, wollend, hörend, sehend und redend ist. Somit ist bewiesen, dass ihr Gestalter und Erschaffer lebend, wissend, mächtig, wollend, hörend, sehend und redend sein muss. Ferner ist es bekannt, dass die erschaffene Sache nicht mehr als einen Schöpfer bedarf, denn wenn es neben Allah weitere Gottheiten gäbe so würde der eine den anderen dominieren, und es würde Chaos in der Erschaffung auftreten. Der Beweis hierfür wird von den Worten, des Einen der keinen Partner hat, abgeleitet: “Allah hat Sich keine Kinder zugelegt, und es gibt keinen Gott neben Ihm. Sonst hätte jeder Gott für sich beansprucht, was er erschaffen hatte, und einer hätte sich über den anderen erhoben. Gepriesen sei Allah (in Seiner Erhabenheit) über das, was sie Ihm zuschreiben! Der Kenner des Verborgenen und des Offenbaren! Erhaben ist Er darum über das, was sie anbeten.’’ (23:91-2) Und Er sagte: Gäbe es in ihnen (Himmel und Erde) Götter außer Allah, so würden alle beide gewiß zugrunde gehen. Preis sei Allah, dem Herrn des Throns, (der erhaben ist) über das, was sie aussagen!“ (21:22)
(Allah’s Verschiedenheit zu Seiner Schöpfung)
Dann weiss man, dass der Erschaffer der Welt nichts von der Welt ähnelt, denn wenn Er (auch nur) von einer Seite ähnlich der erschaffenen Dinge wäre, so wäre Er ihnen ähnlich in der Erschaffenheit von dieser Seite aus. Und es ist unmöglich, dass der Ewige erschaffen/neu ist oder dass (Er) ewig von einer Seite und erschaffen/neu von einer anderen Seite ist. (…) Und wenn dem so ist, so ist es unmöglich in Bezug auf den Schöpfer, dass er Ähnlichkeit zu Seinen Geschöpfen hätte. So ist Er, wie Er sich Selbst beschrieb:’’Es gibt nichts dass Ihm ähnelt und Er ist der Allhörende und Allsehende.’’ (42:11) Und Er sagte:’’Sprich: Er ist Allah, der Einzige; Allah, der Unabhängige und von allen Angeflehte. Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt; Und keiner ist Ihm gleich!’’ (112:1-4)
Abu Abd Allah Muhammad ibn Abd Allah al-Hafiz: Abu Abd Allāah Muhammad ibn Ya‘qub al-Hafiz und Abu Ja‘far Muhammad ibn Salih ibn Hani sagten: al-Husayn ibn al-Fadl überlieferte zu uns: Muhammad ibn Sabiq überlieferte zu uns: Abu Jafar al-Razi überlieferte zu uns von al-Rabi ibn Anas von Abu l-Aliyah von Ubayy ibn Ka’b, dass die Götzendiener sagten: ’’Oh Muhammed, berichte uns über den Stammbaum deines Gottes.’’ So offenbarte Allah (Gepriesen und Erhaben ist Er): ’Sprich: Er ist Allah, der Einzige; Allah, der Unabhängige und von allen Angeflehte. Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt; Und keiner ist Ihm gleich!“ (Ubayy sagte:) Denn es gibt nichts, was geboren wurde, außer dass es stirbt; und es gibt nichts, was stirbt, außer dass es eine Hinterlassenschaft hinterlässt und wahrlich Allah (Gepriesen und Erhaben ist Er) stirbt nicht und Er hinterlässt keine Hinterlassenschaft’’.’’Und es gibt nichts dass ihm gleicht’’ (bedeutet): ’’Er hat keinen der Ihm ähnlich oder gleich wäre, ’es gibt nichts dass Ihm ähnelt’’’ ⁵
Abu Zakariyya Yahya ibn Ibrahim überlieferte zu uns: Abu l-Hasab al-Tara’ifi überlieferte zu uns: Uthman ibn Said überlieferte zu uns: Abd Allah ibn Salih überlieferte zu uns von Mu’awiyah ibn Salih von Ali ibn Abi Talhah von Ibn Abbas, dass er über die Aussage Allahs: ’’Allahs Sein aber ist hoch erhaben’’ (16:60) sagte: ’’Es gibt nichts dass Ihm ähnelt’’ und dass er über die Aussage Allahs: ’’Kennst du etwa einen, der Ihm gleich wäre?’’ (19:65) sagte: ’’Kennst du etwa jemanden der dem Herrn (der Welten) gleich oder ähnlich wäre?’’
(Beweise durch die prophetischen Wunder ableiten)
Einige unserer Mashayikh – Möge Allah mit uns und ihnen zufrieden sein – nahmen in der Bestätigung des Schöpfers und die Entstehung des Universums, den Weg ein, Zeichen aus den Beweisen der Prophetenschaft und den Wundern des Prophetentums zu entnehmen, weil ihre Beweise durch die Sinneswahrnehmung, durch jene die sie beobachten und durch die fülle an Überlieferung für jene die abwesend von ihnen waren, abgeleitet wird. So wenn, die Prophetenschaft erstmal etabliert ist, so besteht die Pflicht den Ruf des Gesandten Allahs (Sallallahu alayhi wa Sallam), zu akzeptieren. Der Glaube der meisten die den Ruf des Gesandten Allahs (Sallallahu alayhi wa Sallam) annahmen, war auf dieser Weise.
Abu l-Hasan ‚Alī ibn Muhammad ibn ‚Alī al-Muqri (Möge Allah mit ihm zufrieden sein) überlieferte zu uns: Al-Hasan ibn Muhammad ibn Ishāq überlieferte zu uns: Yūsuf ibn Ya’qūb überlieferte zu uns: Nasr ibn ‚Alī narrated zu uns: Wahb ibn Jarīr überlieferte zu uns: Mein Vater überlieferte zu uns von Muhammad ibn Ishāq: Al-Zuhrī überlieferte mir von Abū Bakr ibn ‚Abd al-Rahmān ibn al-Hārith ibn Hishām und von ‚Ubayd Allāh ibn ‚Abd Allāh ibn ‚Utbah ibn Mas’ūd und von ‚Urwah ibn al-Zubayr – und der Hadīth geht zurück auf Abū Bakr ibn ‚Abd al-Rahmān – von Umm Salamah der Frau des Propheten (Sallallahu alayhi wa Sallam), sie sagte:
“Als die Gefährten des Propheten (Sallallahu alayhi wa Sallam) in Mekka geprüft wurden, riet er ihnen, in das Land der Äthiopier zu gehen.“
Er erwähnte den Hadith in ihrer Länge, bis er sagte:
“So sprach Ja’far (Möge Allah mit ihm zufrieden sein) zu ihm (d.h. zu al-Najashi):“‘ Wir waren auf ihrer Religion‘ – d.h. die Religion auf dem sich die Einwohner Mekkas befanden,‘ bis Allah (Erhaben ist Er) unter uns einen Gesandten schickte, dessen Abstammung, Rechtschaffenheit und Reinheit, wir erkannten. Er rief uns dazu auf, Allah alleine anzubeten, Ihm nichts beizugesellen, und wir distanzierten uns von dem, was unsere Leute und andere, neben Allah anbeteten. Er (Sallallahu alayhi wa Sallam) befahl uns gutes zu tun und uns vom Übel fernzuhalten und er befahl uns zu beten, zu fasten, Almosen zu geben und die familiäre Bindung aufrecht zu erhalten, und all dies wird als guter Charakter angesehen. Er (Sallallahu alayhi wa Sallam) rezitierte uns eine Offenbarung, die ihm von Allah (Erhaben ist Er) gegeben wurde, neben dem es nichts ähnliches gibt, so glaubten und akzeptierten wir ihn und wir wussten, das dass mit dem er kam die Wahrheit von Allah (Erhaben ist Er) ist. Nach diesem, trennten wir uns von unserem Volk und sie verfolgten uns.
“Al-Najashi sagte:’Habt ihr mit euch etwas was ihm offenbart wurde, so dass ihr mir dieses Vortragen könnt?‘ Ja’far sagte:’Ja.‘ So rezitierte er: Kāf Hā Yā ‚Ayn Sād (16:1) und als er mit dem rezitieren (fortfuhr), weinte Najashi, bis sein Bart (durch das Weinen) feucht wurde und seine Priester weinten, bis sie die Schriftrollen (mit ihren Tränen) nässten. Al-Najashi sagte:’Wahrlich diese Rede und die Rede mit der Moses (Frieden sei auf ihm) kam, sind von Ein und demselben.“‘ ⁶
Wir sagen: In der Gegenwart von Najashi und seinen Gefährten, leiteten sie (die Gefährten) Beweise von der Wundersamen Natur des Quran für die Wahrhaftigkeit des Propheten (Sallallahu alayhi wa Sallam) ab. Unter dem was er brachte war die Bestätigung des Schöpfer und die Entstehung des Universums.
Abū ‚Abd Allāh al-Hāfiz berichtete uns: Abu l-‚Abbās Muhammad ibn Ya’qūb überlieferte zu uns: Muhammad ibn Ishāq al-Sāghānī überlieferte zu uns: Abu l-Nadr überlieferte zu uns: Sulaymān ibn al-Mughīrah überlieferte zu uns von Thābit von Anas, dass, er sagte: “Es wurde uns verboten, dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, über Angelegenheiten zu fragen, zu denen er schweigt. Deshalb erfreute es uns, wenn ein weiser Beduine zum Propheten kam und ihn über etwas fragte, während wir zuhörten. Einmal kam ein Beduine zum Propheten und sagte ihm: O Muhammad, dein Bote ist zu uns gekommen und hat uns gesagt, dass du behauptest, Allah hat dich entsandt. Der Prophet erwiderte: Er hat recht gesagt. Der Mann sagte weiter: Wer hat denn den Himmel erschaffen? Der Prophet erwiderte: Allah. Er fragte wieder: Und wer hat denn die Erde erschaffen? Er erwiderte: Allah. Der Beduine fragte weiter: Und wer hat diese Berge aufgestellt und in ihnen geschaffen, was sich darin befindet? Der Prophet erwiderte: Allah. Da sagte der Mann: Bei Dem, Der Himmel und Erde erschaffen und diese Berge aufgestellt hat, hat Allah dich gesandt? Der Prophet erwiderte: Ja! Der Beduine sagte weiter: Dein Bote sagte, dass uns fünf Gebete jeden Tag und jede Nacht vorgeschrieben sind. Der Prophet erwiderte: Er hat recht gesagt. Der Beduine sagte weiter: Bei Dem, Der dich gesandt hat, ist es wirklich Allah, Der dir das befohlen hat? Er erwiderte: Ja! Da sagte der Beduine: Dein Bote sagte, dass uns eine Abgabe (Zakah) auf unseren Besitz verfügt ist. Der Prophet erwiderte: Er hat recht gesagt. Der Beduine sagte: Bei Dem, Der dich gesandt hat, ist es wirklich Allah, Der dir das befohlen hat? Der Prophet sagte: Ja. Der Beduine sagte weiter: Dein Bote sagte auch, dass wir im Monat Ramadan jedes Jahr fasten sollen. Der Prophet erwiderte: Er hat recht gesagt. Da fragte der Mann: Bei Dem, Der dich gesandt hat, ist denn wirklich Allah, Der dir das befohlen hat? Der Prophet erwiderte: Ja. Darauf sagte der Beduine: Und dein Bote sagte, dass wir die Pilgerfahrt (zum Haus) unternehmen sollen, wenn wir uns das leisten können. Der Prophet erwiderte: Er hat recht gesagt. Der Beduine ging dann weg und sagte: Bei Dem, Der dich mit Wahrheit gesandt hat, ich werde nicht mehr und nicht weniger als das tun, was du mir gesagt hast! Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte dann: Wenn er die Wahrheit gesagt hätte, würde er ins Paradies eingehen.“ ⁷
Dieser fragende, hatte über die Wunder des Gesandten Allahs (Sallallahu alayhi wa Sallam) gehört, da sie in seiner Zeit reichlich vorhanden waren und vielleicht hat der Beduine auch von dem was er (Sallallahu alayhi wa Sallam) vom Qur’an rezitierte, gehört, so dass der Beduine sich in seinen Fragen und dessen Beantwortung über die Bestätigung des Schöpfers und das Wissen des Gesandten Allahs (Sallallahu alayhi wa Sallan) über die Schöpfung, beschränkte. Einige die nicht auf die Wunder des Gesandten Allahs (Sallallahu alayhi wa Sallam) gestoßen sind, haben ihn aufgefordert einige Zeichen aufzuzeigen, welche seine Wahrhaftigkeit beweisen würden und als er (Sallallahu alayhi wa Sallam) ihnen diese aufzeigte, glaubten sie an ihm und akzeptierten dass womit er kam als die Wahrheit.
Muhammad ibn ibn ‚Abd Allāh al-Hāfiz berichtete uns: Abū Bakr ibn Ishāq überlieferte zu uns: ‚Alī ibn ‚Abd al-‚Azīz berichtete zu uns und Abū Nasr ‚Umar ibn ‚Abd al-‚Azīz ibn ‚Umar ibn Qatādah berichtete zu uns: Abu ‚Alī Hāmid ibn Muhammad al-Rafā‘ überlieferte zu uns: ‚Alī ibn ‚Abd al-‚Azīz berichtete uns: Muhammad ibn Sa’īd al-Asbahānī überlieferte zu uns: Sharīk berichtete zu uns von Simāk von Abū Zabyān von Ibn ‚Abbās, dass er sagte:
“Ein Beduine kam zum Propheten (Sallallahu alayhi wa Sallam) und sagte: Wie kann ich wissen dass du der Gesandte Allahs bist? Er (Sallallahu alayhi wa Sallam) sagte: Was wäre deine Meinung, wenn ich den Zweig dieser Palme zu mir rufen würde, würdest du bestätigen, dass ich der Gesandte Allahs bin? Er sagte:’Ja.‘ So rief er den Zweig zu sich und der Zweig begann von der Palme herunterzukommen bis dieser auf die Erde gefallen war und zu springen begann bis hin zum Propheten (Sallallahu alayhi wa Sallam). Dann sagte er (zu dem Zweig) ‚Geh Zurück!‘ so ging der Zweig zurück zu seiner (ursprünglichen) Position. Dann sagte er (der Beduine): ‚Ich bezeuge, dass du der Gesandte Allahs bist!‘ und er machte Iman.“ ⁸
(Al-I’tiqād wa l-Hidāyah ilā Sabīl al-Rashād, Dār al-Fadīlah, S. 32-43)
¹ Sein Vollständiger Name lautet: Abu Bakr Ahmad ibn al-Husayn ibn ‚Ali. Er wurde im Jahre 384 n.H. in Khusrujard, dem heutigen Iran geboren. Er begann das Studium im Jahre 399 n.H. und dann reiste er durch die gesamte muslimische Welt und lernte von den wissendsten Wissenschaftlern aus Khorasan, Irak und Hijaz. Er war fromm und behutsam und war bekannt für sein Asketismus. Er war ein leidenschaftlicher Verteidiger der Shafi’itischen Rechtsschule. Imam al-Haramayn al-Juwayni sagte über ihn: “Es gibt keinen Shafi’i-Faqih, außer das Ash-Shafi’i über ihn einen Vorzug hat, bis auf Abu Bakr al-Bayhaqi, denn sein Vorzug gegenüber ash-Shafi’i ist wegen seinen Bücher bzgl. dem Beistand seiner Madhhab und Aussagen.“ Imam al-Bayhaqi verstarb im Jahre 458 n.H.
² Die Götzendiener glaubten, dass Allah bedarf an der Zusammenarbeit mehrerer Götter hätte die Ihm bei der Anordnung und Verwaltung der Welt unterstützen würden. Daher waren die Götzendiener überrascht, als der Prophet (Sallallahu alayhi wa Sallam) gesagt hat, dass es nur einen einzigen Gott gibt, der Allmächtig, Allwissend, ohne Partner in Seiner Herrschaft, der alle Angelegenheiten der Schöpfung regelt und dass nichts ohne Seinen Willen passieren kann. Allah (Erhaben ist Er) sagt: ’’Und sie wundern sich, daß ein Warner zu ihnen gekommen ist aus ihrer Mitte; und die Ungläubigen sagen: Das ist ein Zauberer, ein Lügner. Macht er die Götter zu einem einzigen Gott? Das ist fürwahr etwas sehr Verwunderliches.’’ (38:4-5) und Allah (Erhaben ist Er) sagt: ’’Und sag: (Alles) Lob gehört Allah, Der Sich keine Kinder genommen hat, und es gibt weder einen Teilhaber an Seiner Herrschaft, noch benötigt Er einen Beschützer vor Demütigung. Und verherrliche Ihn doch als den Größten!’’ (17:111)
³ Der Herausgeber, Ahmad ibn Ibrahim Abu l-‚Aynayn sagte, dass der isnad hasan ist. Abu l-Duha’s name ist Muslim ibn Subayh al-Qurashi (gest. 100 n.H.). Er war ein Kufanischer Student von Ibn Abbas, Ibn Umar und anderen, er war von den großen Imamen in Tafsir und Fiqh. Seine Überlieferungen werden in allen sechs Haditbüchern gefunden.
⁴ Der Herausgeber sagte: “Seine Überlieferer sind alle vertrauenswürdig.“
⁵ Der Herausgeber erklärte, dass die Überlieferung hasan li ghayrih ist. Diese Überlieferung wurden ebenso von Tirmidhi, Ahmad, Ibn Khuzaymah, Hakim, Ibn Jarir, Ibn Abi Asim und anderen überliefert.
⁶ Der Herausgeber erwähnte, dass der isnad hasan ist. Dieser Hadith wurde auch von Ahmad, Ibn Khuzaymah und anderen überliefert.
⁷ Dies ist ein authentischer Hadith der in Sahih Muslim gefunden wird.
⁸ Der Herausgeber erwähnte, dass der hadith sahih ist. Dieser Hadith wurde auch von al-Tirmidhi, Ahmad und anderen überliefert.