Thema: Der Tabarruk mit den Reliquien und Spuren des Propheten und der Awliyā’
Die Beweise für die Segenserlangung „at-Tabarruk“ mit dem Propheten, seiner Reliquien und Spuren
Wisse, dass die edlen Gefährten die Segenserlangung „at-Tabarruk“ praktizierten, sowohl zu Lebzeiten als auch nach dem Tod des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam. Auch die Muslime nach ihnen führten diese Praxis bis zum heutigen Tage fort.
Für das Praktizieren des Tabarruk gibt es zahlreiche Belege im Qur’ān und im Hadīth, dazu gehört:
1. Der Tabarruk des Prophet Yaʿqūb mit dem Hemd des Prophet Yūsuf
Im edlen Qur’ān kam bezüglich des Propheten Yūsuf in Sūrah Yūsuf Āyah 93:
اذْهَبُواْ بِقَمِيصِي هَذَا فَأَلْقُوهُ عَلَى وَجْهِ أَبِي يَأْتِ بَصِيرًا
Die Bedeutung lautet, dass der Prophet Yūsuf zu seinen Brüdern sagte: „Geht mit meinem Hemd, legt es auf das Gesicht meines Vaters und er wird sein Augenlicht wiedererlangen.“
Und in der Āyah 96:
فَلَمَّا أَن جَاء الْبَشِيرُ أَلْقَاهُ عَلَى وَجْهِهِ فَارْتَدَّ بَصِيرًا
Die Bedeutung lautet: „Als dann der Bote kam, legte er das Hemd auf sein Gesicht und er erlangte sein Augenlicht wieder.“
Diese āyāt sind ein klarer Beweis für das Praktizieren des Tabarruk durch die Propheten. Die Tabarruk Leugner behaupten einerseits den Propheten zu folgen, andererseits leugnen sie die Segenserlangung, was ist das für eine Widersprüchlichkeit?!
Der Tabarruk mit dem Haar des Propheten
Die Belege für das Praktizieren des Tabarruk sind im authentischen Hadīth so zahlreich, dass niemand diese Tatsache leugnen kann. Der Hadīth belegt, dass es die Gewohnheit der Gefährten war, den Tabarruk zu praktizieren. Mehr noch, der Prophet hat dazu verholfen!
2. Der Gesandte Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, verteilte seine Haare unter seinen Gefährten, damit sie Tabarruk damit praktizieren.
Der Imām al-Bukhārī und Muslim überliefern in ihren Sahīh Werken von Anas Ibn Mālik und der Imām Ahmad von ʿAbdullāh Ibn Zayd, Zitat des Wortlautes im Sahīh Muslim:
ناول الحالق شقه الأيمن فحلق، ثم دعا أبا طلحة الأنصاري فأعطاه، ثم ناوله الشق الأيسر فقال: „احلق“، فحلق فأعطاه أبا طلحة فقال: „اقسمه بين الناس
Die Bedeutung lautet: „Er (der Prophet) gab dem Haarschneider die rechten Seite und er schnitt sie dann ab. Dann rief er Abū Talhah al-Ansārī zu sich und gab es ihm. Dann gab er ihm den linken Teil und sagte: ‚Schneide‘. Er schnitt und (der Prophet) gab es Abū Talhah und sagte: ‚Verteile es unter den Leuten‘.“
Wir fragen die Tabarruk Leugner: Weshalb hat der Prophet seine Haare unter seinen Gefährten verteilen lassen, außer damit sie Tabarruk damit praktizieren?!
Und in einer weiteren Überlieferung von Muslim:
فبدأ بالشق الأيمن فوزعه الشعرة والشعرتين بين الناس ثم قال بالأيسر –أي فعل- فصنع مثل ذلك، ثم قال: „ههنا أبو طلحة“، فدفعه إلى أبي طلحة
Die Bedeutung lautet: „Er begann mit dem rechten Teil und verteilte dann die Haare unter den Leuten. Er sagte dann: ‚Die linke Seite‘. Und er führte das gleiche aus. Er sagte dann: ‚Nimm es Abū Talhah.‘ Und reichte es Abū Talhah.“
Und in einer weiteren Überlieferung von Muslim, dass der Gesandte Gottes, ʿAlayhi s-Salātu wa s-Salām, sagte:
„ها“ وأشار بيده إلى الجانب الأيمن هكذا فقسم شعره بين من يليه، ثم أشار إلى الحلاق إلى الجانب الأيسر فحلقه فأعطاه أم سليم
Die Bedeutung lautet: „Hier“ und er wies mit seiner Hand auf seine rechte Seite hin, daraufhin verteilte er sein Haar unter denjenigen, die um ihn herum waren. Dann wies er den Haarschneider auf seine linke Seite hin und er schnitt. Er gab sie dann Umm Sulaym.
Überliefert in al-Bukhārī (Kapitel „Das Wasser womit das Haar des Menschen gewaschen wird“), Muslim (Buch der Pilgerfahrt) und Abū Dāwūd (Buch der Manāsik). Der Imām Ahmad überlieferte dieses in seinem Musnad (4/42) und der Hāfidh al-Haythamī sagte in „Madjmaʿ az-Zawā’id“ (4/19): „Ahmad überlieferte ihn und seine Überlieferer sind die Überlieferer des Sahīh.“
Was sagen die Tabarruk Leugner nun über diese Handlung des Propheten? Er hat persönlich dafür gesorgt, dass die Gefährten seine Haare erhielten damit sie Tabarruk damit praktizieren! Wie können diese Leute nach diesen klaren Beweisen noch den Tabarruk leugnen?! Sie behaupten dem Propheten zu folgen, jedoch widersprechen sie ihm in Wirklichkeit!
Es ergibt sich eine weitere Frage an diese Tabarruk Leugner: Sind etwa die Gefährten, welche den Tabarruk mit dem Haar des Propheten praktizierten und alle Überlieferer dieser Ahadīth, irregeleitet? Was ist mit dem edlen Gefährten Abū Talhah al-Ansārī, der edlen Gefährtin Umm Sulaym, den anderen anwesenden Gefährten, Imām al-Bukhārī, Imām Muslim, Imām Ahmad und allen anderen Hadīthgelehrten, welche diese Ahadīth überlieferten? Betrachten die Tabarruk Leugner etwa all diese als irregeleitet?! Wenn sie das tun würden, wer wäre noch übrig geblieben?! Außerdem, sind sie nicht diejenigen, die behaupten dem Propheten, den Gefährten und rechtschaffenen Muslimen der ersten Generationen zu folgen? Was ist das dann für gewaltiger Widerspruch, auf der einen Seite behaupten sie ihnen zu folgen und auf der anderen Seite erklären sie sie zu Irregeleiteten?!
Einige Tabarruk-Hasser haben eine solch extreme Abneigung gegen die Sunnah des Tabarruk, dass sie trotz der Existenz dieser unbestreitbar authentischen Ahadīth, ihren Hass dagegen trotzdem öffentlich demonstrieren. Sie tun dies indem sie Scheinargumente vorbringen, um den Tabarruk trotz authentischer Ahadīth zu verbieten. Sie wollen sich des Tabarruks, mit der Behauptung entledigen, dass es keine Spuren und Reliquien des Propheten mehr gäbe.
Tatsächliche interessiert es sie gar nicht ob es noch Reliquien des Propheten gibt, sie haben nicht einmal ernsthaft danach gefragt. Behaupten sie etwa das Verborgene zu wissen, wa l-ʿIādhubillāh?! Wie können sie dann mit solch einer Sicherheit die Existenz der Reliquien leugnen? Sie können es nicht mit dieser absoluten Gewissheit wissen und damit kommt ihre wahre Absicht zum Vorschein, nämlich ihre Beharren auf der Ablehnung des Tabarruk trotz klarer Beweise. Wie können sie darauf beharren etwas abzulehnen, wovon sie wissen, dass der Prophet und seinen edlen Gefährten darauf waren.
Wer Liebe zu dem empfindet, worauf der Prophet und seine Gefährten waren, der würde sich nach dem Tabarruk mit seinem Haar sehnen. Er wäre zumindest aufgeschlossen gegenüber einer authentischen Übermittlung der Reliquien des Propheten. Er würde nicht von vornherein leugnen, dass es noch Reliquien oder Spuren des Propheten gäbe.
3. Und hier haben wir adh-Dhahabī, jemand den diese Tabarruk Leugner lieben, weil er ein Schüler ihres Anführers Ibnu Taymiyah ist, er stellt sie mit der folgenden Aussage bloß!
Er sagte in seinem Buch „Siyar Aʿlām an-Nubalā’“ (4/42):
قال محمد: وقلت لعبيدة: إن عندنا من شعر رسول الله صلى الله عليه وسلم شيئًا من قبل أنس بن مالك. فقال: لأن يكون عندي منه شعرة أحب إلي من كل صفراء وبيضاء على ظهر الأرض.
قلت: هذا القول من عبيدة هو معيار كمال الحب. وهو أن يؤثر شعرة نبوية على كل ذهب وفضة بأيدي الناس. ومثل هذا يقوله هذا الإمام بعد النبي صلى الله عليه وسلم، بخمسين سنة، فما الذي نقوله نحن في وقتنا لو وجدنا بعض شعره بإسناد ثابت، أو شسع نعل كان له، أو قلامة ظفر، أو شقفة من إناء شرب فيه
„Muhammad sagte: Ich sagte zu ʿUbaydah: Wenn wir bloß etwas von dem Haar des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, über Anas Ibn Mālik bekommen hätten. Er sagte dann: Es wäre mir lieber ein Haar von ihm bei mir zu haben, als alles Gold und Silber auf dem Angesicht der Erde.“ Adh-Dhahabī kommentierte dieses dann mit den folgenden Worten: „Diese Aussage von ʿUbaydah, ist ein Maß für die vollkommene Liebe zum Propheten. Er zieht ein Haar des Propheten, allem Gold und Silber auf der Erde vor. So etwas sagt dieser Imām 50 Jahre nach dem Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam. Was sagen wir dann in unserer Zeit, wenn wir ein Haar mit verlässlicher Übermittlung vorfinden würden? Oder den Riemen seiner Sandale? Oder ein Stück seines Fingernagels? Oder ein Stück eines Gefäßes, woraus er getrunken hat?“
Wie wir sehen, sagt er nicht von vornherein, dass es keine Reliquien des Propheten mehr gäbe, damit er sich dieses Themas auf die selbe billige Art und Weise entledigt, wie es diese Leute getan haben, sondern er steht einer verlässlichen Übermittlung aufgeschlossen, erwartungsvoll und sehnsüchtig gegenüber! Die Sehnsucht von ʿUbaydah nach den Reliquien des Propheten bezeichnet er als Maß für die Liebe zum Propheten. Was würde er dann über die heutigen Tabarruk-Hasser sagen, die versuchen die Existenz der Reliquien zu leugnen???
Und was sagen diese Tabarruk Leugner über den Imām Ahmad Ibn Hanbal!? Erklären sie ihn ebenfalls zu einem Irregeleiteten!?
4. Der Hāfidh Ibnu l-Djawzī überliefert mit einer kontinuierlichen Überlieferungskette in den „Manaqib al-Imām Ahmad“ (186-187) bis hin zu ʿAbdullāh Ibn Ahmad, dass er über seinen Vater Ahmad Ibn Hanbal sagte:
رَأَيْتُ أَبِي يَأْخُذُ شَعرةً مِن شَعرِ النَّبِيِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- فَيَضَعُهَا عَلَى فِيْهِ يُقبِّلُهَا ، وَأَحسِبُ أَنِّي رَأَيْتُهُ يَضَعُهَا عَلَى عَيْنِهِ، وَيَغْمِسُهَا فِي المَاءِ وَيَشرَبُه يَسْتَشفِي بِهِ ، ورَأَيْتُهُ أَخذَ قَصْعَةَ النَّبِيِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- فَغَسلهَا فِي جُبِّ المَاءِ، ثُمَّ شَرِبَ فِيْهَا…
„Ich sah meinen Vater, wie er ein Haar von den Haaren des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, nahm, auf seinen Mund legte und küsste. Und ich meine ihn gesehen zu haben, wie er es auf seine Augen legte und ins Wasser eintauchte um davon zur Genesung zu trinken. Und ich sah ihn, wie er die Trinkschale des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, nahm, sie im Brunnen wusch und daraus trank.“
Die Tabarruk Leugner behaupten dem Weg der Salaf zu folgen, besonders dem Imām Ahmad, hier haben wir aber den Imām Ahmad wie er das Gegenteil von dem macht, was die Tabarruk Leugner uns über die Salaf erzählen wollen!
Damit zeigt sich, dass diese Leute, welche sich heutzutage heuchlerisch als Salaf ausgeben, in Wahrheit im Widerspruch zu den Salaf stehen!
5. Hinzu kommt, dass ihr Liebling adh-Dhahabī, bezüglich dieses Betruges um die Salaf in seinem Buch „Siyar Aʿlām an-Nubalā’“ sagte, Zitat:
قَالَ عَبْدُ اللهِ بنُ أَحْمَدَ: رَأَيْتُ أَبِي يَأْخُذُ شَعرةً مِن شَعرِ النَّبِيِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- فَيَضَعُهَا عَلَى فِيْهِ يُقبِّلُهَا ، وَأَحسِبُ أَنِّي رَأَيْتُهُ يَضَعُهَا عَلَى عَيْنِهِ، وَيَغْمِسُهَا فِي المَاءِ وَيَشرَبُه يَسْتَشفِي بِهِ ، ورَأَيْتُهُ أَخذَ قَصْعَةَ النَّبِيِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- فَغَسلهَا فِي جُبِّ المَاءِ، ثُمَّ شَرِبَ فِيْهَا، وَرَأَيْتُهُ يَشْرَبُ مِنْ مَاءِ زَمْزَمَ يَسْتَشفِي بِهِ، وَيَمسحُ بِهِ يَدَيْهِ وَوَجهَه، قال الذهبي : أَيْنَ المُتَنَطِّعُ المُنْكِرُ عَلَى أَحْمَدَ، وَقَدْ ثَبَتَ أَنَّ عَبْدَ اللهِ سَأَلَ أَبَاهُ عَمَّنْ يَلمَسُ رُمَّانَةَ مِنْبَرِ النَّبِيِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- وَيَمَسُّ الحُجْرَةَ النَّبَوِيَّةَ، فَقَالَ: لاَ أَرَى بِذَلِكَ بَأْساً. أَعَاذنَا اللهُ وَإِيَّاكُم
مِنْ رَأْيِ الخَوَارِجِ وَمِنَ البِدَعِ
„ʿAbdullāh Ibn Ahmad sagte: Ich sah meinen Vater, wie er ein Haar von den Haaren des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, nahm, auf seinen Mund legte und küsste. Und ich meine ihn gesehen zu haben, wie er es auf seine Augen legte und ins Wasser eintauchte um davon zur Genesung zu trinken. Und ich sah ihn, wie er die Trinkschale des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, nahm, sie im Brunnen wusch und daraus trank. Und ich sah ihn, wie er zur Heilung vom Zamzam Wasser trank und damit seine Hände und Gesicht wusch.“ Das kommentierte adh-Dhahabī mit den Worten: „Wo ist dieser Extremist, der den Imām Ahmad dafür kritisiert! Es steht fest, dass ʿAbdullāh seinen Vater bezüglich der Person fragte, welche den Sitzplatz des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, und die Grabkammer des Propheten berührt. Er (der Imām Ahmad) antwortete: ‚Ich sehe nichts Schlimmes darin‘. Möge Allāh uns vor der Meinung der Sekten (Khawāridj) schützen und vor den Irreleitungen.“
Diese Wörter sind eine Demütigung für diese niederträchtigen Tabarruk Leugner, denn adh-Dhahabī stellt ihre Lüge bezüglich der Salaf bloß! Er bestätigt, dass die Salaf und besonders der Imām Ahmad Ibn Hanbal den Tabarruk praktizierten. Er beschimpft diese Tabarruk Leugner als irregeleitete Sekte. Und er bezeichnet ihre Leugnung des Tabarruk mit dem Haar und der Grabkammer des Propheten, als schlechte Neuerung Bidʿa!
Auch Ibnu Kathir, ein weiterer Schüler ihres Anführers Ibnu Taymiyah, berichtet über den Tabarruk des Imām Ahmad.
6. Ibnu Kathir sagt in „al-Bidāyah wa n-Nihāyah“ (10/334), bezüglich der Folterung des Imām Ahmad, Zitat:
قال أحمد: فعند ذلك قال –يعني المعتصم- لي: طمعت فيك أن تجيبني فلم تجبني، ثم قال: خذوه واخلعوه واسحبوه. قال أحمد: فأخذت وسحبت وخلعت وجيء بالعاقبين والسياط وأنا أنظر، وكان معي شعرات من شعر النبي صلى الله عليه وسلم مصرورة في ثوبي، فجردوني منه وصرت بين العقابين
Der Imām Ahmad sagte: Daraufhin sagte – al-Muʿtasim – zu mir: Ich hatte gedacht du würdest mir antworten, aber du hast mir nicht geantwortet. Dann sagte er: Ergreift ihn, macht ihn frei und foltert ihn. Ahmad sagte: Ich wurde ergriffen, frei gemacht und gefoltert. Die beiden Folterer und die Peitschen wurden gebracht, während ich zusah. Ich hatte Haare von dem Haar des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, welche in meiner Kleidung eingearbeitet waren. Sie haben mich davon frei gemacht und ich war dann zwischen den beiden Folterern.
Und Salāhu d-Dīn al-Safadī sagte (al-Wāfī 6/366-367):
وسعى بعضهم إلى القميص ليخرقه فنهاه المعتصم فنزعه قال أحمد بن حنبل: فظننت أنه إنما ذرئ عن القميص لئلا يخرق ما كان في كمتي من الشعر الذي وصل إلي من شعر النبي صلى الله عليه وسلم
„Einer von ihnen machte sich zum Hemd auf, um es zu zerreißen. Al-Muʿtasim untersagte es ihm jedoch und er macht mich dann davon frei.“ Ahmad Ibn Hanbal sagte: „Ich vermute, dass er vom Hemd zurückgewichen ist, damit er nicht das zerreißt, was sich in meinen beiden Bünden befand, die Haare des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam.“
7. Der Hāfidh Ibnu l-Djawzī überlieferte ebenfalls in den „Manāqib al-Imām Ahmad“ (S.406-407) von Hanbal, dass er sagte:
أخبرنا محمد بن أبي منصور قال أنا أبو الغنائم محمد بن محمد بن المهتدي ل أنبأنا عبد العزيز بن علي الازجي قال أنبأنا عبد العزيز بن جعفر قال أنا أبو بكر أحمد بن محمد الخلال قال أخبرني عصمة بن عصام قال ثنا حنبل قال: أعطي بعض ولد الفضل بن الربيع: أبا عبد الله وهو في الحبس ثلاث شعرات. فقال: هذا من شعر النبي صلى الله عليه وسلم. فأوصى أبو عبد الله عند موته أن يجعل على كل عين شعرة، وشعرة على لسانه، ففعل به ذلك عند موته
„Einigen Kindern von al-Fadl Ibn ar-Rabīʿ wurden von Abū Abdullah (d. h. Ahmad Ibn Hanbal) drei Haare von den Haaren des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, gegeben, während er im Gefängnis war. Er sagte: Dies ist vom Haar des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam. Dann wies er an, dass nach seinem Tod auf jedes Auge ein Haar gelegt wird und eins auf seine Zunge. Als er starb, wurde dieses ausgeführt.“
So ist die Liebe der Salaf zu den Reliquien des Propheten gewesen, im Gegensatz zum Hass der Tabarruk Leugner dagegen!
Die Ehefrau des Propheten Umm Salamah und das heilende Wasser worin das Haar des Propheten eingetaucht wurde
8. Der Imām al-Bukhārī überliefert in seinem Sahīh von ʿUthmān Ibn ʿAbdullāh, dass er sagte:
أَرْسَلَنِي أَهْلِي إِلَى أُمِّ سَلَمَةَ زَوْجِ النَّبِي صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ بِقَدَحٍ مِنْ مَاءٍ فِيهِ شَعَرٌ مِنْ شَعَرِ النَّبِي صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ، وَكَانَ إِذَا أَصَابَ الْإِنْسَانَ عَيْنٌ أَوْ شَيْءٌ بَعَثَ إِلَيْهَا مِخْضَبَهُ
„Meine Angehörigen haben mich zu Umm Salamah, der Ehefrau des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, geschickt. In die Schale, welche mit Wasser gefüllt war, tauchte sie Haare von den Haaren des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, ein. Wenn ein Mensch von etwas getroffen wurde, wie mit al-ʿAyn oder mit etwas anderem, wurde jemand zu ihr geschickt, um das Wasser in welches das Haar eingetaucht wurde, zu holen.“
9. Der Hāfidh Ibn Hadjar sagte in der Erläuterung des Sahīh al-Bukhārī, bezüglich dieses Hadīth:
المراد أنه كان من اشتكى أرسل إناء إلى أم سلمة فتجعل فيه تلك الشعرات وتغسلها فيه وتعيده فيشربه صاحب الإناء أو يغتسل به استشفاء بها فتحصل له بركتها. اهـ أنظر إلى قول الحافظ العسقلاني „استشفاء بها فتحصل له بركتها“.
„Gemeint ist, wer Beschwerden hatte, der schickte einen Behälter zu Umm Salamah, die dann die Haare (d. h. die des Propheten) darin eintauchte und wusch. Dann schickte sie es (das Wasser) zurück zu dieser Person, die dann daraus zur Genesung trank oder sich damit wusch, damit ihm der Segen zuteil wird.“
Was machen diese Tabarruk Leugner nun? Bisher hatten sie sich über diese Praxis der Muslime lustig gemacht! Machen sie sich jetzt etwa auch über die Ehefrau des Propheten lustig?
Die Schale woraus der Prophet getrunken hatte
10. Der rechtschaffene Khalifah ʿUmar Ibn ʿAbdu l-ʿAzīz praktizierte den Tabarruk mit der Schale woraus der Propheten getrunken hatte.
Der Imām al-Bukhārī, der Imām Muslim, at-Tirmidhī (Sunan at-Tirmidhī 4/306) und Ibn Mādjah (Sunan Ibn Mādjah 2/1132) überliefern von Sahl, dass der Prophet zu ihm sagte (sinngemäß):
اسقنا –لسهل- قال: فأخرجت لهم هذا القَدَح، فأسقيتهم فيه. قال أبو حازم: فأخرج لنا سهل ذلك القدح فشربنا فيه. قال: ثم استوهبه بعد ذلك عمر بن عبد العزيز فوهبه له
„Gib uns etwas zu trinken.“ (Sahl sagte:) Daraufhin habe ich ihnen diese Schale hervorgeholt und ihnen daraus zu trinken gegeben. Abu Hāzim sagte: „Daraufhin hat uns Sahl diese Schale hervorgeholt und wir haben daraus getrunken. Später fragte ʿUmar Ibn ʿAbdu l-ʿAzīz ob er sie ihm gibt und er gab sie ihm.“
Für die Muslime ist ʿUmar Ibn ʿAbdu l-ʿAzīz der rechtgeleitete Khalifah, das Praktizieren des Tabarruk ist aber in den Augen dieser Tabarruk Leugner etwas Schlechtes, wagen sie es etwa ʿUmar Ibn ʿAbdu l-ʿAzīz als irregeleiteten Khalifah zu bezeichnen oder bekehren sie sich von ihrem Irrweg zurück!?
11. Der Hāfidh an-Nawawī sagte in der Erläuterung des Sahīh Muslim (13/178-179) bezüglich dieses Hadīth:
هذا فيه التبرك بآثار النبي صلى الله عليه وسلم وما مسه أو لبسه أو كان منه فيه سبب، وهذا نحو ما أجمعوا عليه وأطبق السلف والخلف عليه من التبرك بالصلاة في مصلى رسول الله صلى الله عليه وسلم في الروضة الكريمة، ودخول الغار الذي دخله صلى الله عليه وسلم وغير ذلك. من هذا إعطاؤه صلى الله عليه وسلم أبا طلحة شعره ليقسمه بين الناس، وإعطاؤه صلى الله عليه وسلم حقوة لتكفن فيه بنته رضي الله عنها، وجعله الجريدتين على القبرين، وجمعت بنت ملحان عرقه صلى الله عليه وسلم، وتمسحوا بوضوئه صلى الله عليه وسلم، ودلكوا وجوههم بنخامته صلى الله عليه وسلم، وأشباه هذه كثيرة مشهورة في الصحيح، وكل ذلك واضح لا شك فيه
„In diesem Hadīth liegt ein Beweis für den Tabarruk mit den Reliquien des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, oder was er berührte oder angezogen hatte oder von ihm war. Bezüglich diesem und Ähnlichem herrscht Übereinkunft unter den Muslimen, die Salaf und Khalaf haben den Tabarruk praktiziert, wie beispielsweise mit dem Beten an den Gebetsstellen des Gesandten Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, in der Raudah al-Karīmah oder das Betreten der Höhlen, die der Gesandten Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, betrat. Dazu gehört auch, dass er Abū Talhah sein Haar gab, damit er es unter dein Leuten aufteilt. Und dazu gehört auch, dass er sein Tuch gab, damit seine (verstorbene) Tochter damit umhüllt wird, Radiyah l-Lāhu ʿAnhā. Bint Milhān hat seinen Schweiß aufgesammelt und sie haben sich mit dem Wasser eingerieben, womit er die Teilwaschung machte, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam. Und sie haben ihre Gesichter mit seinem Schleim eingerieben, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam. Dieses ist im Sahīh (Muslim und Bukhārī) allgemein bekannt und es gibt zahlreiche ähnliche Dinge darin. All dieses ist klar und deutlich, daran gibt es keinen Zweifel.“
Natürlich ist all dieses klar und deutlich für die Muslime, ohne den geringsten Zweifel, aber für die Sekten scheint es unbekannt zu sein und sie bezweifeln diese klaren Dinge!
Die Gefährten reiben sich den Schleim des Propheten ins Gesicht und kämpfen fast um das Wasser, welches der Prophet zum waschen benutzte
12. Der Imām al-Bukhārī (1/360) und der Imām Muslim (1/147) überliefern in ihren Sahīh Werken von ʿUrwah, dass als er vom Propheten zurückgekehrt war, zu seinen Leuten sagte (Wortlaut des Sahīh al-Bukhārī):
والله لقد وفدت على الملوك، ووفدت على قيصر، وكسرى، والنجاشي، والله إن رأيت ملكًا قط يعظمه أصحابه ما يعظم أصحاب محمد صلى الله عليه وسلم محمدًا، والله إن تنخم نخامة إلا وقعت في كف رجل منهم فدلك بها وجهه وجلده، وإذا أمرهم ابتدروا أمره، وإذا توضأ كادوا يقتتلون على وضوئه وإذا تكلم خفضوا أصواتهم عنده
„Ich schwöre bei Allāh, ich wurde zum Kaiser (Herrscher der Römer), dem Chosrau (Herrscher der Perser) und dem Negasch (Herrscher der Abessinier) abgesandt. Ich schwöre bei Allāh, ich habe niemals einen König gesehen, dessen Gefährten ihn so verherrlichen, wie die Gefährten von Muhammad, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, Muhammad verherrlichten. Ich schwöre bei Allāh, er hat keinen Schleim ausgespuckt, außer dass es in die Hand eines der Männer von ihnen fiel und er sein Gesicht und seine Haut damit einrieb. Und wenn er ihnen etwas befahl, beeilten sie sich mit der Ausführung seines Befehls. Und wenn er die Teilwaschung vollzog, kämpften sie fast um sein Waschwasser. Und wenn er sprach, senkten sie ihre Stimmen bei ihm.“
So sind die Muslime, sie reiben sich mit seinem Schleim ein und lassen keinen Tropfen von dem Wasser daneben gehen, womit er sich wäscht. Was aber diese unwissenden Tabarruk Leugner betrifft, sie scheinen keine Ahnung von diesen Ahadīth zu haben, du siehst wie sie sich davor ekeln den Tabarruk zu praktizieren, sie machen sich sogar lustig darüber! Was machen diese Unwissenden nun, nachdem sie diesen Hadīth gesehen wird ihnen das Lachen im Halse stecken bleiben!
13. Der Speichel des Propheten
Das Erste was in den Magen von ʿAbdullāh Ibn az-Zubayr gelangte, dem Erstgeborene seit Beginn des Aufrufs, war der Speichel des Propheten.
Der Imām al-Bukhārī (31/1422) und der Imām Muslim (3/1691) überliefern in ihren Sahīh Werken (der Wortlaut ist von Muslim) von Asmā’ bint Abū Bakr, dass sie in Makkah mit ʿAbdullāh Ibn az-Zubayr schwanger wurde, sie sagte:
فخرجت وأنا مُتِم، فأتيت المدينة، فنـزلت بقباء، فولدته بقباء، ثم أتيت رسول الله صلى الله عليه وسلم، فوضعه في حجره، ثم دعا بتمرة فمضغها، ثم تفل في فيه، فكان أول شيء دخل جوفه ريق رسول الله صلى الله عليه وسلم، ثم حنّكه بالتمرة، ثم دعا له وبَرَّك عليه، وكان أول مولود وُلد في الإسلام
„Ich bin ausgewandert während ich hochschwanger war. Ich ging nach Madīnah, ließ mich in Qubā’ nieder und gebar dort. Dann ging ich zum Gesandten Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, und legte ihn in seinen Schoß. Er verlangte nach einer Dattel, kaute sie und spuckte in seinen Mund. So war das Erste was in seinen Magen gelangte, der Speichel des Gesandten Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam. Dann gab er ihm von der Dattel, die er gekaut hatte. Dann machte er ein Bittgebet und bat um Segen für ihn. Er war das erste Kind, dass seit Beginn des Aufrufs geboren wurde.“
Der Gesandte Gottes gibt ʿAbdullāh Ibn az-Zubayr seinen Speichel zum essen! Wo sind nun diese niederträchtige Tabarruk Leugner?! Wagen sie es etwa dem Gesandten Gottes zu widersprechen?!
14. Die Reste von dem Wasser, womit sich der Prophet gewaschen hat, werden von den Gefährten zum Tabarruk verwendet
Der Imām al-Bukhārī überliefert in seinem Sahīh von ʿAun Ibn Abī Djuhayfah, von seinem Vater, er sagte:
أتيت النبي صلى الله عليه وسلم وهو في قبة حمراء من أدم ورأيت بلالاً أخذ وَضوء النبي صلى الله عليه وسلم والناس يبتدرون الوضوء فمن أصاب منه شيئًا تمسح به ومن لم يصب منه شيئًا أخذ من بلل يد صاحبه
„Ich ging zum Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, und sah wie Bilāl das Wasser brachte, womit der Prophet die Teilwaschung durchgeführt hatte. Die Leute eilten zu diesem Wasser hin, wer von ihnen etwas davon erhaschen konnte, rieb sich damit ein, wer nichts davon erhaschen konnte, der rieb sich mit der Feuchtigkeit aus den Händen seines Gefährten ein.“
Dieser Hadīth ist eine weitere Bloßstellung der Tabarruk Leugner, denn sie haben sich bisher über das Praktizieren des Tabarruk mit den Resten des Waschwassers lustig gemacht und es sogar als ekelhaft bezeichnet. Was machen diese Unwissenden nun, nachdem ihnen sie gesehen haben was die Gefährten mit diesen Waschresten gemacht haben?
Der Hāfidh Ibn Hibbān überliefert diesen Hadīth ebenfalls in seinem Sahīh (al-Ihsān bi Tartīb Sahīh Ibn Hibbān 2/282), unter nannte das Kapitel folgendermaßen:
ذكر إباحة التبرك بوضوء الصالحين من أهل العلم
„Die Erwähnung der Erlaubnis des Tabarruk mit dem Wasser der Teilwaschung der Sālihīn, von den Leuten des Wissens“.
Damit ist erwiesen, dass die Hadīthgelehrten auch den Tabarruk mit den Awliyā’ als etwa Erlaubtes betrachtet haben, im Gegensatz zu den Tabarruk Leugnern, die sich heuchlerisch den Hadīthgelehrten zuschreiben.
Was sagen diese Unwissenden nun? Erklären sie auch die Hadīthgelehrten zu Irregeleiteten und behaupten gleichzeitig ihnen zu folgen? Was ist das für ein absurdes Verhalten?!
Wer ist überhaupt von diesen Tabarruk Leugnern verschont geblieben!? Es ist immer die gleiche Masche, sie behaupten dem Propheten, den Gefährten, den Hadīthgelehrten und den rechtschaffenen Muslime der ersten 300 Jahre (den Salaf) zu folgen, damit sie bei dem Laien den Anschein erwecken, dem richtigen Weg zu folgen. In Wirklichkeit ist das alles ein riesiger Betrug, denn sie verurteilen die heutigen Muslime für etwas, was die Propheten, die Gefährten, die Hadīthgelehrten und die rechtschaffenen Muslime der ersten 300 Jahre praktiziert haben.
Aus dem genannten Hadīth haben nicht nur die Hadīthgelehrten der ersten 300 Jahre (Salaf) die Erlaubnis für den Tabarruk mit den Awliyā’ entnommen, wie der Hāfidh Ibn Hibbān, auch die späteren Hadīthgelehrten, wie der Hāfidh Ibn Hadjar, haben dieses bestätigt.
Der Hāfidh Ibn Hadjar sagte in seiner Erläuterung des Sahīh al-Bukhārī diesbezüglich:
وفي الحديث منَ الفوائد التِماس البَركة مما لامَسه الصّالحون
„Zu dem Nutzen der aus diesem Hadīth gezogen werden kann, gehört das Praktizieren des Tabarruk mit dem, was in Berührung mit den Sālihūn kam.“
Gemäß der Hadīthgelehrten des Islām, ist es erlaubt den Tabarruk mit dem Wasser zu praktizieren, womit der Walī die Teilwaschung vollzieht. Somit ist den Behauptungen Tabarruk Leugner keinerlei Beachtung zu schenken.
15. Die Heilung Djābirs durch das Wasser, welches der Prophet für die Teilwaschung benutzte
Von Djābir Ibn Abdullāh, er sagte:
جاءني النبي صلى الله عليه وسلم يعودني وأنا مريض لا أعقل، فتوضأ وصب من وضوئه علي فعقلت
„Der Prophet, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, besuchte mich als ich krank war. Ich war nicht im Besitze meines Verstandes. Er vollzog die Teilwaschung und goss von diesem Wasser, welches er für die Teilwaschung benutzt hatte, auf mich. Daraufhin erlangte ich meinen Verstand wieder.“
Überliefert in „al-Ihsān bi Tartīb Sahīh Ibn Hibbān“ (2/281).
Wie wir sehen, kann das Praktizieren des Tabarruk nicht nur für die körperliche Gesundheit genutzt werden, auch für die geistige Gesundheit kann es nützlich sein.
16. Das Wasser womit die Bekleidung des Propheten gewaschen wurde, wird zur Genesung getrunken
Der Imām Muslim überliefert in seinem Sahīh (Buch der Bekleidung) bezüglich des Umhangs des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, von ʿAbdullāh Ibn Kaysān, dem Diener von Asmā’ bint Abū Bakr, dass er sagte:
أخرجت إلينا جبة طَيالسةٍ كسروانية لها لبُنة ديباجٍ مكفوفين بالديباج، فقالت: هذه كانت عند عائشة حتى قُبضت، فلما قبضت قبضتها، وكان النبي صلى الله عليه وسلم يلبسها، فنحن نغسلها للمرضى يستشفى بها“. وفي رواية „نغسلها للمريض منا“ يستشفي بها
„Ein Umhang wurde uns präsentiert. Sie (Asmā’) sagte: Dieser (Umhang) war bei ʿā’ischah, bis sie verstarb. Dann nahm ich ihn an mich. Der Gesandte Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, pflegte ihn anzuziehen. Wir waschen ihn für die Kranken, damit es als Heilmittel eingenommen wird.“ Und in einer anderen Überlieferung: „Wir wuschen ihn für den Kranken von uns, damit er dadurch Heilung erlangt.“
Dieser Hadīth ist eine weitere Bestätigung dafür, dass die gesamte Einstellung der Tabarruk Leugner zu diesem Thema, ein einem absoluten Widerspruch zu der Praxis der Gefährten steht.
Der Hāfidh an-Nawawī sagte sogar in seiner Erläuterung des Sahīh Muslim diesbezüglich:
وفي هذا الحديث دليلٌ على استحباب التبرك بآثار الصالحين وثيابهم
„In diesem Hadīth liegt ein Beweis dafür, dass es empfohlen (Mustahab) ist Tabarruk mit den Reliquien der Sālihīn und ihrer Kleidung zu praktizieren.“
Dies ist auch die Praxis der Muslime seit jeher, genau so wie es der Imām an-Nawawī sagte!
Und der Qādī ʿIyād sagte in „Ikmāl al-Muʿallim“:
وقولها: “ فنحن نغسلها للمرضى يستشفى بها „: لما فى ذلك من بركة ما لبسه النبى صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أو لمسه، وقد جرت عادة السلف والخلف بالتبرك بذلك منه عليه السلام ووجود ذلك وبلوغ الأمل من شفاء وغيره
„Ihr Aussage ‚Wir waschen ihn für die Kranken, damit es als Heilmittel eingenommen wird‘ bedeutet: Weil in diesem, was der Prophet Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, anzog oder berührte, Segen liegt. Und so bestand die Tradition des Tabarruk mit seinen Reliquien, ʿAlayhi s-Salām, bei den Salaf und Khalaf fort, als auch die Existenz dieser Reliquien und die Verwirklichung der Hoffnungen auf Heilung.“
Dies ist die Tradition der Muslime, wer davon abweicht, der sollte sich fragen wer ihm diese falschen Vorstellungen beigebracht hat. An dieser Stelle sollte ihm klar werden, dass er auf eine Sekte hereingefallen ist, die ihn mit ihren abstrusen Ideen getäuscht hat.
17. Eine weiterer klarer Beleg für die Tradition der Muslime, ist der Tabarruk mit der Bekleidung des Propheten:
Der Imām al-Bukhārī überliefert in seinem Sahīh von dem Hadīth des Sahl Ibn Saʿd, Radiya l-Lāhu ʿanhu, dass er sagte:
جاءت امرأة ببردة، قال: أتدرون ما البردة؟ فقيل له: نعم هي الشملة منسوج في حاشيتها قالت: يا رسول الله إني نسجت هذه بيدي أكسوكها، فأخذها النبي صلى الله عليه وسلم محتاجًا إليها فخرج إلينا وإنها إزارُه فقال رجل من القوم: يا رسول الله أُكسُنيها، فقال: „نعم“، فجلس النبي صلى الله عليه وسلم في المجلس ثم رجع فطواها ثم أرسل بها إليه، فقال له القوم: ما أحسنت، سألتها إياه لقد علمت أنه لا يرد سائلاً، فقال الرجل: )رجوت بركتها حين لبسها النبي صلى الله عليه وسلم( والله ما سألته إلا لتكون كفني يوم أموت، قال سهل: فكانت كفنه.
Eine Frau kam mit einem Gewand und sagte: „O Gesandter Gottes, ich habe es mit meinen Händen genäht und möchte, dass du es anziehst.“ Der Gesandte Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, nahm es daraufhin an. Dann sagte ein Mann: „O Gesandter Gottes, lässt du es mich anziehen?“ Er sagte: „Ja.“ Die Leute sagten dann: „Du hast ihn danach gefragt und du wusstest, dass er keinen bittenden abweist.“ Der Mann sagte: „Als er es anzog, habe ich mir den Segen davon erhofft. Ich habe ihn danach gefragt, damit es mein Leichentuch wird, wenn ich sterbe.“ Sahl sagte: „Es war dann später sein Leichentuch.“
So war die Liebe der Muslime zum Propheten gewesen. Entgegen aller Lügen, welche die Tabarruk Leugner versuchen den Laien einzureden. Die Gefährten haben den Propheten so sehr geliebt, dass sie den Tabarruk mit ihm praktizierten, wo und wie sie es ihnen möglich war, bis sie gestorben sind und bis hin ins Grab! All dieses zeigt uns, dass das Bild der Gefährten und ihres Umgangs mit dem Propheten, ein anderes ist als was uns die Tabarruk Leugner versuchen zu suggerieren.
18. Die heilende Wirkung der Hand des Propheten
Handhalah Ibn Hudhaym sagte:
وفدت مع جدي إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم فقال: يا رسول الله إن لي بنين ذوي لحى وغيرهم هذا أصغرهم، فأدناني رسول الله صلى الله عليه وسلم ومسح رأسي وقال: „بارك الله فيك“، قال الذيال: فلقد رأيت حنظلة يؤتى بالرجل الوارم وجهه أو الشاة الوارم ضرعها، فيقول: „بسم الله على موضع كفّ رسول الله صلى الله عليه وسلم فيذهب الورم
Ich ging mit meinem Großvater zum Gesandten Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, und er sagte: „O Gesandter Gottes, ich habe noch zwei ältere Söhne und andere, dieser hier ist der kleinste von ihnen.“ Daraufhin hat mich der Gesandte Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, zu sich genähert, streicht mir über den Kopf und sagte: „Bāraka l-Lāhu fīk“ („Möge Allāh dich segnen“). Adh-Dahyyāl sagte: „Ich sah wie ein Mann mit geschwollenem Gesicht zu Handhalah gebracht wurde oder ein Schaf mit geschwollenem Euter, und er sagte ‚Bismillāh‘ (streicht mit seiner Hand) auf die Stelle, welche von der Hand des Propheten gestrichen wurde (berührte dann die Stelle) und die Schwellung ging zurück.“
Überliefet von Imām Ahmad in seinem „Musnad“ (5/67-68) und von at-Tabarānī Ähnliches in „al-Muʿdjam al-Kabīr“ (4/16). Der Hāfidh al-Haythamī sagte in „Madjmaʿ az-Zawā’id“ (9/408): Die Überlieferer von Ahmad sind Vertrauenswürdige „Thiqāt“.
19. Tabarruk mit dem Essen des Propheten
Es wurde authentisch über Abū Ayyub al-Ansārī überliefert, dass er für den Propheten Essen zubereitete und als das Essen zurückkam, fragte er wo die Finger des Propheten das Essen berührt hatten, damit er Tabarruk mit diesen Stellen praktiziert.
فكان يصنع للنبي صلى الله عليه وسلم طعاماً، فإذا جيء به إليه سأل عن موضع أصابعه، فيتتبع موضع أصابعه
Überliefert im Sahīh Muslim (2053).
20. Der Schweiß des Propheten duftet besser als das Parfum und wird zum Tabarruk verwendet
Der Imām Muslim überliefert in seinem Sahīh von Anas Ibn Mālik, dass er sagte:
فجاء ذات يوم فنام على فراشها. فأتيت فقيل لها: هذا النبي صلى الله عليه وسلم نام في بيتك، على فراشك. قال فجاءت وقد عرق، واستنقع عرقه على قطعة أديم، على الفراش. ففتحت عتيدتها فجعلت تنشف ذلك العرق فتعصره في قواريرها. ففزع النبي صلى الله عليه وسلم فقال „ما تصنعين؟ يا أم سليم“ فقالت: يا رسول الله نرجو بركته لصبياننا. قال „أصبت“.
Eines Tages kam der Prophet und legte sich auf die Decke von Umm Sulaym. Als sie dann kam, wurde zu ihr gesagt: „Dies ist der Prophet, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, er hat sich in deinem Haus auf deiner Decke schlafen gelegt.“ Er hatte geschwitzt. Sie hat dann ihr Fach geöffnet und begann den Schweiß in ihrer Flasche aufzusammeln. Daraufhin wachte der Prophet, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, auf und fragte (sinngemäß): „Was machst du, Umm Sulaym?“ Sie sagte: „O Gesandter Gottes, wir erhoffen uns den Segen davon, für unsere Jungen.“ Er sagte dann (sinngemäß): „Du hast Recht.“
Und in einer anderen Überlieferung: „Deinen Schweiß fügen wir unserem Parfum hinzu, er ist der best duftendste Duftstoff.“
Und in einer Überlieferung des Imām al-Bukhārī sagte Anas:
أخذت من عرقه وشعره فجمعته في قارورة
„Sie nahm von seinem Schweiß und seinen Haaren, sie bewahrt sie dann in ihrer Duftflasche auf.“
Al-Bukhārī überliefert weiter:
فلما حضر أنس بن مالك الوفاة أوصى إلي أن يجعل في حنوطه من ذلك السك قال فجعل في حنوطه
„Bevor Anas starb, wies er an, dass der Inhalt dieser Flasche ihm vor seiner Beerdigung aufgetragen wird.“
21. Die Hand des Propheten ist weicher als die Seide und duftet besser als das Parfum
Der Imām Muslim und andere überliefern, dass Anas Ibn Mālik sagte:
فمسح خدي قال فوجدت ليده بردا أو ريحا كأنما أخرجها من جؤنة عطار
„Der Prophet strich mir über meine Wangen, dabei spürte ich eine Kühle und einen Duft, als ob er seine Hände gerade aus dem Fundus des Parfümeurs herausgeholt hätte.“
Und der Imām al-Bukhārī überliefert in seinem Sahīh von Anas, dass er sagte:
ما مسست حريرا ولا ديباجا ألين من كف النبي صلى الله عليه وسلم ولا شممت ريحا قط أو عرفا قط أطيب من ريح أو عرف النبي صلى الله عليه وسلم
„Ich habe niemals eine Seide und nie ein Brokat berührt, weicher als die Hand des Gesandten Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam. Und ich habe nie einen Duft vernommen, der schöner war als der Duft des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam.“
Und in einer anderen Überlieferung des Imām al-Bukhārī sagte Anas:
ولا شممت مسكة ولا عبيرة أطيب رائحة من رائحة رسول الله صلى الله عليه وسلم
„Ich habe nie einen (echten) Moschus und nie einen (echten) Amber gerochen, der schöner duftete als der Duft des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam.“
Ibn Hadjar sagte diesbezüglich in seiner Erläuterung des Sahīh al-Bukhārī:
وروى أبو يعلى والبزار بإسناد صحيح عن أنس “ كان رسول الله صلى الله عليه وسلم إذا مر في طريق من طرق المدينة وجد منه رائحة المسك ، فيقال مر رسول الله صلى الله عليه وسلم
Abū Yālā al-Mūsilī und al-Bazzār überliefern in einer authentischen Sahīh Überlieferung von Anas: „Wenn der Gesandte Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, an einem Weg von den Wegen Madinahs vorbeikam, wurde der Duft des Moschus bemerkt. Es wurde dann gesagt: ‚Der Gesandte Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, ist hier vorbeigekommen.‘“
Der Hāfidh Ibn Hadjar überliefert diesbezüglich ebenfalls von al-Bayhaqī und al-Bazzār in seiner Erläuterung des Sahīh al-Bukhārī von Muʿādh:
فما مسست شيئا قط ألين من جلده صلى الله عليه وسلم
„Ich habe nie etwas weicheres als seine Haut berührt, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam.“
Und der Imām al-Bukhārī überliefert von Abu Djuhayfah:
فأخذت بيده فوضعتها على وجهي فإذا هي أبرد من الثلج وأطيب رائحة من المسك
„Ich nahm seine Hände und legte sie auf mein Gesicht, sie waren kühler als das Eis und besser duftend als der Moschus.“
Dies ist die Wirklichkeit des Propheten, genau so wie seine edlen Gefährten es bezeugen, entgegen aller Neider und Hasser!
22. Die Hände und Füße des Propheten werden geküsst
At-Tirmidhī überliefert in seinem „Djāmiʿ“ unter dem Kapitel „Was bezüglich des Küssens der Hand und des Fußes kam“ (5/73), dass zwei Männer von den Juden zueinander sagten: Lass uns zu diesem Propheten gehen damit wir ihn bezüglich 9 āyāt fragen, welche Allāh dem Propheten Mūsā offenbart hat. Sie hatten beabsichtigt ihn vor eine nicht lösbare Aufgabe zu stellen. Als er ihnen dann darauf antwortete, waren sie überwältigt und küssten seine Hände und Füße. At-Tirmidhī authentifizierte diesen Hadīth und sagte: Dieser Hadīth ist stark authentisch „Hasan Sahīh“. Und der Hāfidh Ibn Hadjar authentifizierte dieses ebenfalls in „Talkhīs al-Habīr“ (4/93) und sagte : Die Überlieferungskette ist stark „Isnād Qawī“.
Der Prophet war so überwältigend, dass sogar Nichtmuslime begannen seine Hände und Füße zu küssen.
23. Diese Tradition des Küssens der Hände wird bei den Gefährten und Sālihīn fortgeführt.
Der Imām al-Bukhārī überliefert in „al-Adab al-Mufrad“ und Ibn Saʿd in at-Tabaqāt 4/229:
قال: أخبرنا سعيد بن منصور قال: حدثنا عكاف بن خالد قال: حدثني عبد الرحمن بن زيد العراقي قال: أتينا سلمة بن الأكوع بالربذة فأخرج إلينا يده ضخمة كأنها خف البعير، قال: بايعت رسول الله صلى الله عليه وسلم بيدي هذه، فأخذنا يده فقبلناها
ʿAbdu r-Rahmān Ibn Zayd al-ʿIrāqī sagte: „Wir gingen zu Salamah Ibn al-Akwaʿ in Rabdhah und er streckte uns seine Hand hervor, sie war riesig, als ob sie der Huf eines Kamels gewesen wäre. Er sagte: Ich habe dem Gesandten Gottes, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, mit dieser Hand meine Loyalität geschworen. Wir haben dann seine Hand genommen und geküsst.“
Ibn al-Aʿrābī überliefert in „al-Qubl wa l-Muʿānaqah“:
ثنا أبو سلمة موسى بن إسماعيل التبوذكي ثنا حماد بن سلمة ثنا ثابت أن أنسا دفع إلى أبي العالية تفاحة فجعلها في كفه وجعل يمسها ويقبلها ويمسها بوجهه ، ويقول : تفاحة مست كفا مست كف النبي صلى الله عليه وعلى آله وسلم
Hammād Ibn Salamah berichtet, dass Anas Ibn Mālik (der edle Gefährte) einen Apfel zu Abu l-ʿāliyah ar-Rayyāhī warf. Er hielt ihn dann in seiner Hand fest und begann ihn abzustreifen, zu küssen und sein Gesicht damit zu wischen. Er sagte: „Ein Apfel, der eine Hand berührte, welche die Hand des Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa ālihi wa Sallam, berührte.“
Der Hāfidh Ibn Hadjar überliefert in „al-Isābah fī tamyīz as-Sahābah“ und ad-Daynūrī in „al-Madjālisah“:
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ مُحَمَّدٍ النَّيْسَابُورِيُّ )بن الحسين بن عيسى الماسرجسي) نَا الْحَسَنُ بْنُ عِيسَى، عَنِ ابْنِ الْمُبَارَكِ ، عَنْ دَاوُدَ وهو بن أبي هند ، عَنِ الشَّعْبِيِّ ، قَالَ: ركب زيد بن ثابت فأخذ بن عباس بركابه فقال لا تفعل يا بن عم رسول الله ، فقال هكذا أمرنا أن نفعل بعلمائنا ، فَقَالَ زَيْدٌ : أَرِنِي يَدَكَ ، فَأَخْرَجَ يَدَهُ ، فَقَبَّلَهَا زَيْدٌ ، وَقَالَ : هَكَذَا أُمِرْنَا أَنْ نَفْعَلَ بِأَهْلِ بَيْتِ نَبِيِّنَا صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ
Zayd Ibn Thābit (der edle Gefährte) war auf einem Reittier, daraufhin nahm Ibn ʿAbbās (der edle Gefährte und Cousin des Propheten) seinen Steigbügel. Zayd sagte dann: „Mach es nicht, O Cousin des Gesandten Gottes.“ Ibn ʿAbbās sagte: „So hat er uns aufgetragen mit unseren Gelehrten umzugehen.“ Zayd sagt dann: „Zeig mir mal deine Hände.“ Ibn ʿAbbās streckte seine Hände hervor. Zayd hat sie dann geküsst. Er sagte dann: „So hat er uns aufgetragen mit den Ahlu l-Bayt umzugehen.“
Der Imām al-Bayhaqī überliefert in „as-Sunan al-Kubrā“ unter dem Kapitel „Das Küssen der Hand“ und Ibn Abī Schaybah in seinem „Musannaf“ unter dem Kapitel „Bezüglich des Mannes, der die Hand eines anderen Mannes bei der Begrüßung küsst“:
حَدَّثَنَا وَكِيعٌ ، عَنْ سُفْيَانَ ، عَنْ زِيَادِ بْنِ فَيَّاضٍ ، عَنْ تَمِيمِ بْنِ سَلَمَةَ , أَنَّ أَبَا عُبَيْدَةَ قَبَّلَ يَدَ عُمَرَ رَحْمَةُ اللَّهِ عَلَيْهِمَا “ , قَالَ تَمِيمٌ : “ الْقُبْلَةُ سُنَّةٌ
Tamīm Ibn Salamah berichtete, dass Abū ʿUbaydah Ibn al-Djarrāh die Hand von ʿUmar Ibn al-Khattāb küsste. Tamīm sagte: „Das Küssen ist Sunnah.“
Ibn Abī Schaybah überliefert ebenfalls in seinem „Musannaf“ unter dem selben Kapitel:
فِي الرَّجُلِ يُقَبِّلُ يَدَ الرَّجُلِ عِنْدَ السَّلَامِ : حدثنا سفيان بن عيينة ، عن مالك ، عن طلحة ، قال : “ قبل خيثمة يدي “ ، قال مالك : وقبل طلحة يدي
Der Imām Mālik berichtete, dass Talhah sagte: „Khaythamah hat meine Hand geküsst.“ Mālik sagte: „Und Talhah hat meine Hand geküsst.“
Ebenfalls ist es authentisch „Sahīh“ überliefert, dass der Imām Muslim den Imām al-Bukhārī küsste und sagte:
ولو أذنت لي لقبلت رجلك
„Wenn du mich lassen würdest, hätte ich deinen Fuß geküsst.“
Überliefert in „At-Taqyīd Li Maʿrifat Ruwāt as-Sunan wa l-Masānīd“ (S.33).
Der Hāfidh Zaynu d-Dīn al-ʿIrāqī sagte (ʿUmdat al-Qārī Scharh Sahih al-Bukhārī 9/241):
تقبيل الأماكن الشريفة على قصد التبرك وكذلك تقبيل أيدي الصالحين وأرجلهم فهو حسن محمود باعتبار القصد والنية
„Das Küssen der gesegneten Orte mit der Absicht des Tabarruk und ebenfalls das Küssen der Hände der Sālihīn und ihrer Füße, ist etwas Gutes und Lobenswertes, die richtige Absicht vorausgesetzt.“
Betrachten die Tabarruk Leugner nun all diese Gefährten und Hadīthgelehrten, wie Salamah Ibn al-Akwaʿ, Ibn ʿAbbās, Zayd Ibn Thābit, Abū ʿUbaydah Ibn al-Djarrā, Abu l-ʿāliyah ar-Rayyāhī, Imām Mālik, Khaythamah, Talhah Ibn Musarrif, Imām Muslim, Imām al-Bukhārī und den Hāfidh al-ʿIrāqī als Irregeleitete?
24. Die Tradition des Tabarruk wird mit den Awliyā’ fortgeführt
Der Hāfidh Ibn Hibbān überliefert in seinem Sahīh unter dem Kapitel „Was der Person empfohlen ist an Tabarruk mit den Sālihīn und ihresgleichen“ (3/317) von Abū Mūsā, er sagte:
فَدَعَا رسولُ اللَّهِ ، بِقَدَحٍ فِيهِ مَاءٌ ثُمَّ قال لَهُمَا: « اشْرَبَا مِنْهُ، وَأَفْرِغا عَلَى وُجُوهِكُمَا أَوْ نُحُورِكُمَا ». فَأَخَذَا الْقَدَحَ فَفَعَلا مَا أَمَرَهُما بِهِ رَسُولُ اللَّهِ، فَنَادَتْنَا أُمُّ سَلَمَةَ مِن وَرَاءِ السِّتْرِ، أَن ْأَفْضِلا لأمِّكُمَا في إنَائِكُمَا، فَأَفْضَلا لَهَا مِنْهُ طَائِفَةً
„Der Gesandte Gottes verlangte nach einer Schale mit Wasser und sagte dann (sinngemäß): „Trinkt davon und schüttet davon auf eure Gesichter (oder er sagte auf den unteren Bereich des Halses). Sie nahmen dann die Schale und führten aus was der Gesandte Gottes ihnen befahl. Daraufhin rief uns Umm Salamah von hinter der Abdeckung zu, dass ihr etwas davon übrig gelassen werden soll. Es wurde ihr dann etwas übrig gelassen.“
Wie wir sehen, haben es die Gelehrten des Hadīth als etwas Empfohlenes betrachtet den Tabarruk mit den Awliyā’ zu praktizieren, denn der Hāfidh Ibn Hibbān sagte: „Was der Person empfohlen ist an Tabarruk mit den Sālihīn und ihresgleichen“. D. h. der Tabarruk mit den Awliyā’ ist gemäß der altvorderen Hadīthgelehrten etwas Empfohlenes.
Deshalb sagte auch der Imām an-Nawawī bezüglich des Hadīth, worin die Verwendung des Umhangs des Propheten als Heilmittel erwähnt wurde:
وفى هذا الحديث دليل على استحباب التبرك بآثار الصالحين وثيابهم
„In diesem Hadīth liegt ein Beweis für den Tabarruk mit den Spuren der Sālihīn und ihrer Bekleidung.“
Scharh an-Nawawī ʿalā Sahīh Muslim 14/44
Und der Imām an-Nawawī sagte ebenfalls:
وقال: «قوله فخرج بلال بوضوء فمن نائل بعد ذلك وناضح تبركًا بآثاره صلى الله عليه وسلم، وقد جاء مبينًا في الحديث الآخر: فرأيت الناس يأخذون من فضل وضوئه، ففيه التبرك بآثار الصالحين واستعمال فضل طهورهم وطعامهم وشرابهم ولباسهم
Seine Aussage: „Bilāl kam mit dem Wasser der Teilwaschung (des Propheten) und wer etwas davon erhaschen konnte, machte Tabarruk mit seinen Spuren, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam.“ Und in einem anderen Hadīth kam es noch deutlicher: „Ich sah die Leute, wie sie von dem Wasser, welches er für die Teilwaschung benutzt hatte, nahmen.“
An-Nawawī sagte: „Darin liegt ein Beweis für den Tabarruk mit den Spuren der Sālihīn, das Verwenden des Wassers, womit sie die Teilwaschung durchführen, ihrer Essensreste, ihres Trinkens und ihrer Bekleidung.“
Scharh an-Nawawī ʿalā Sahīh Muslim 14/44
Der Hāfidh Ibn Hibbān führte diesen Hadīth in seinem Sahīh (al-Ihsān bi Tartīb Sahīh Ibn Hibbān 2/282) unter dem Kapitel auf:
ذكر إباحة التبرك بوضوء الصالحين من أهل العلم
„Die Erwähnung der Erlaubnis für den Tabarruk mit dem Wasser der Teilwaschung der Sālihīn“.
Der Hāfidh Ibn Hadjar sagte in seiner Erläuterung des Sahīh al-Bukhārī diesbezüglich:
وفي الحديث منَ الفوائد التِماس البَركة مما لامَسه الصّالحون
„Zu dem Nutzen der aus diesem Hadīth gezogen werden kann, gehört das Praktizieren des Tabarruk mit dem, was in Berührung mit den Sālihūn kam.“
Der Imām an-Nawawī sagte weiterhin bezüglich eines anderen Hadīth:
وقال كذلك الإمام النووي: «وفي هذا الحديث فوائد: «منها تحنيك المولود عند ولادته وهو سنة بالإجماع كما سبق. ومنها أن يُحَنّكه صالح من رجل أو امرأة. ومنها التبرك بآثار الصالحين وريقهم وكل شيء منهم
„In diesem Hadīth liegen viele nützliche Informationen: Dazu gehört der Tahnīk des Neugeborenen und dies ist etwas Empfohlenes. Und dazu gehört, dass ein Sālih diesen Tahnīk macht. Und dazu gehört, der Tabarruk mit den Spuren der Sālihīn, mit ihrem Speichel und vieler anderer Dinge von ihnen.“
Scharh an-Nawawī ʿalā Sahīh Muslim 14/124
Der Imām an-Nawawī sagte ebenfalls:
وفي هذا الحديث أنواع من العلم تقدم كثير منها ففيه التبرك بآثار الصالحين وفيه زيارة العلماء والفضلاء والكبراء أتباعهم وتبريكهم إياهم
„In diesem Hadīth liegen viele Informationen, welche bereits mehrfach erwähnt wurden. Dazu gehört der Tabarruk mit den Spuren der Sālihīn. Und dazu gehört, dass die Gelehrten, die Vorzüglichen und Großen, ihre Anhänger besuchen und Segenserlangung mit sich praktizieren lassen.“
Scharh an-Nawawī ʿalā Sahīh Muslim 1/144
Der Hāfidh Ibn Hadjar sagte in seiner Erläuterung des Sahīh al-Bukhārī „Fath al-Bārī“ 3/144 bezüglich des Hadith in dem ein Mann nach dem Gewand des Propheten gefragt hatte:
وفيه التبرك بآثار الصالحين
„Darin liegt ein Beweis für den Tabarruk mit den Sālihīn.“
Der Hāfidh Ibn Hadjar sagte ebenfalls in „Fath al-Bārī“ bezüglich des Hadīth von ʿUtbān, in dem der Prophet im Haus von ʿUtbān Ibn Mālik betet, damit er sich diese Stelle als Gebetsort nimmt:
وفيه التبرك بالمواضع التي صلى فيها النبي صلى الله عليه وسلم أو وطئها، ويستفاد منه أن من دعي من الصالحين ليتبرك به انه يجيب إذا أمن الفتنة
„Darin liegt ein Beweis für den Tabarruk mit den Stellen an denen der Prophet, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, betet oder auf die er trat. Und zu dem Nutzen der daraus gezogen werden kann, gehört, dass die Sālhīn welche gerufen werden damit Tabarruk mit ihnen praktiziert wird, dem nachkommen, wenn die Fitnah ausgeschlossen ist.“
Und der Hāfidh Ibn Hadjar sagte diesbezüglich ebenfalls in „Fath al-Bārī“:
وقد تقدم حديث عتبان وسؤاله النبي صلى الله عليه وسلم أن يصلي في بيته ليتخذه مصلى وإجابة النبي صلى الله عليه وسلم إلى ذلك، فهو حجة في التبرك بآثار الصالحين
„Im bereits erwähnten Hadīth von ʿUtbān, in dem ʿUtbān den Propheten, Salla l-Lāhu ʿAlayhi wa Sallam, darum bat in seinem Haus zu beten, damit er sich diese Stelle zum Gebetsplatz nimmt und der Prophet diesem Wunsch nachkam, liegt ein Beweis (Hudjdjah) für den Tabarruk mit den Spuren der Sālihīn.“
Und der Hāfidh Ibn Hadjar sagte ebenfalls bezüglich der Umhüllung der verstorbenen Tochter des Propheten mit seinem Tuch:
وهو أصل في التبرك بآثارالصالحين
„Dies ist eine Grundlage für den Tabarruk mit den Spuren der Sālihīn.“
Fath al-Bārī 3/129:
Und der Hāfidh Ibn Hadjar sagte ebenfalls bezüglich eines anderen Hadīth:
وفيه استعمال آثار الصالحين ولباس ملابسهم على جهة التبرك
„Darin liegt ein Beweis für die Verwendung der Spuren der Sālihīn und das Anziehen ihrer Bekleidung zum Tabarruk.“
Fath al-Bārī 10/198
Und der Hāfidh Ibn Hadjar sagte ebenfalls bezüglich eines anderen Hadīth:
وفي الحديث التبرك بالرجل الصالح وسائر أعضائه وخصوصا اليد اليمنى
„In diesem Hadīth liegt ein Beweis für den Tabarruk mit dem rechtschaffenen Mann (Sālih) und seiner anderen Körperteile, besonders mit seiner rechten Hand.“
Fath al-Bārī 10/198
Was machen diese Tabarruk Leugner nun? Erklären sie auch die Hadīthgelehrten wie Ibn Hibbān, Ibn Hadjar, an-Nawawī, al-ʿIrāqī und alle anderen Gelehrten des Hadīth zu irregeleiteten Sektenanhängern? Wenn sie das auch tun, wer ist dann übrig geblieben!?
Die Realität kann nach all diesen Beweisen nicht mehr ignoriert werden. Die Propheten, die Gefährten, die ersten und die späteren Generationen der Muslime, haben den Tabarruk praktiziert!
Wer bisher Hass und Feindschaft dagegen empfunden hatte, dem sollte nunmehr klar geworden sein, dass er auf eine Sekte hereingefallen war und sich unverzüglich von ihnen abkehren.
Wer trotzdem abweicht, der weicht von dem Weg der Gefährten und der Salaf ab!
25. Die Leugner des Tabarruk und das Badewasser der Leiche ihres irregeleiteten Anführers Ibnu Taymiyah al-Harrānī
Einige Tabarruk Leugner machen sich über den Tabarruk der Muslime mit den Awliyā’ lustig, wobei ihnen entgangen ist, was ihre eigene Sekte mit ihrem irregeleiteten Führer Ibnu Taymiyah al-Harrānī gemacht hat. Sie haben das Badewasser seiner mit Läusen übersäten Leiche getrunken! Die nachfolgenden Zitate von seinen Schülern, welche all dieses und noch mehr zugegeben haben, werden schockierend und erniedrigend sein für diese Leute.
Bevor wir auf die folgenden Zitate eingehen, sei gesagt, dass das Rezitieren des Qur’ān für die verstorbenen Muslime und der Tabarruk mit den Awliyā’ erlaubt ist, aber im Fall von Ibnu Taymiyah ist es verboten, da er ein Irregeleiteter ist.
Ibnu Kathīr und Ibn ʿAbdu l-Hādī, Schüler des irregeleiteten Harrānī, berichten in „al-Bidāyah wa n-Nihāyah“ und „alʿUqūd“ (1/486):
توفي بقلعة دمشق بالقاعة التي كان محبوساً بها، وحضر جمع كثير إلى القلعة، وأذن لهم في الدخول عليه، وجلس جماعة عنده قبل الغسل وقرؤا القرآن وتبركوا برؤيته وتقبيله، ثم انصرفوا، ثم حضر جماعة من النساء ففعلن مثل ذلك ثم انصرفن.
وشرب جماعة الماء الذي فضل من غسله، واقتسم جماعة بقية السدر الذي غسل به، ودفع في الخيط الذي كان فيه الزئبق الذي كان في عنقه بسبب القمل مائة وخمسون درهماً، وقيل إن الطاقية التي كانت على رأسه دفع فيها خمسمائة درهماً.
،وألقى الناس على نعشه مناديلهم وعمائمهم للتبرك، وختمت له ختمات كثيرة
وكنت في من حضر هناك، وأنا حاضر أسمع وأرى
„Er (Ibnu Taymiyah) ist im Gefängnis von Damaskus, in der Zelle gestorben, worin er eingesperrt war. Eine Gruppe von Leuten ist zum Gefängnis gekommen und sie wurden reingelassen. Eine Gruppe hat sich vor der Waschung zu ihm gesetzt, sie rezitierten den Qur’ān für ihn und haben ihn mit der Absicht des Tabarruk angeschaut und geküsst. Dann gingen sie und eine Gruppe von Frauen kam, sie machten das gleiche und gingen.“ „Eine Gruppe von Leuten trank die Reste vom Badewasser, womit seine Leiche gebadet wurde. Und eine Gruppe teilte die Reste des Waschmittels unter sich auf, womit er gewaschen wurde. Für das Band welches er aufgrund der Läuse um seinen Hals trug, wurden 150 Silbermünzen bezahlt. Und es wurde gesagt, dass für die Mütze welche er auf seinem Kopf trug, 500 Silbermünzen bezahlt wurden.“ „Einige Leute haben mit der Absicht des Tabarruk ihre Tücher und Kopfbedeckungen auf seinen Sarg geworfen.“ „Und es wurden für ihn viele Rezitationen rezitiert.“ Nachdem Ibn Kathīr von diesen Bloßstellungen für die Tabarruk Leugner berichtete, sagt er: „Ich gehörte zu denjenigen, die dort anwesend waren. Ich hörte es und sah es.“
Das heißt seine Schüler haben all dieses gesehen und gehört, haben aber nicht widersprochen. Damit ist die Behauptung, dass seine Schüler zwar all dieses berichtet hätten aber nicht damit einverstanden wären, widerlegt. Keiner von ihnen hat diesen Taten widersprochen, weder vor Ort noch später beim berichten darüber. Dies ist eine überaus peinliche Bloßstellung für die Tabarruk Leugner.
Machen sie sich nun auch über ihren Führer lustig? Oder ist ihnen jetzt das Lachen im Halse stecken geblieben?! Wollen sie für ihre Sekte erlauben, was sie den anderen verbieten?!
Abschließend sei gesagt: Wer weiß was mit diesen Leuten geschehen ist, die das Badewasser seiner verrotteten und mit Läusen übersäten Leiche getrunken haben.
Einige Tabarruk Leugner sind nach dieser überwältigenden Beweislage dazu übergegangen, den Tabarruk mit dem Propheten und seiner Reliquien zu akzeptieren, erfinden jedoch neue Behauptungen, um die Muslime zu Ungläubigen zu erklären. Dies ist ihre übliche Bankrotterklärung auf Raten. Sie lehnen rigoros alles was nicht ihrer Meinung entspricht ab, wenn die Beweis jedoch vorgelegt werden, geben sie Stück für Stück zu, jedoch nur so viel, wie ihnen zu diesem Zeitpunkt nachgewiesen wird. Dieses Verhalten belegt, dass ihnen nicht getraut werden kann in den Angelegenheiten der Religion.
Sie behaupten beispielsweise, dass der Tabarruk mit dem Grab des Propheten oder mit den Stellen welche in Berührung mit ihm waren, zum Unglauben führen würde. Auch diese Behauptung werden wir mit solch einer überwältigenden Fülle an Beweisen widerlegen, dass ihnen nichts weiter übrig bleiben wird, als sich auch davon zurück zu bekehren. Wie es jedoch ihre Gewohnheit ist, werden sie auch danach nicht locker lassen bis wir all ihre Scheinargumente widerlegt haben. Und dieses werden wir auch in den nachfolgenden Teilen tun.
Quelle: https://www.facebook.com/dieWaechter.desGlaubens/posts/1000022640047970