Thema: Die Scheinargumente der Gottesleugner.
Nachdem wir die Beweise für die Existenz Gottes darlegten, die Irrationalität der Gottesleugner bloßstellten, sowie ihre Philosophie in Bezug auf das Universums und ihre sogenannte Evolutionstheorie widerlegten, nehmen wir uns nun ihre Scheinargumente vor.
1. Scheinargument: Einige Gottesleugner sagen, dass sie die Existenz Gott leugnen, weil Schlechtes auf der Welt geschieht und Leid existiert.
Antwort:
– Die Existenz des Schlechten, des Guten, des Leids, des Glücks und des Universums insgesamt, ist ein Beweis für die Existenz Gottes, kein Gegenbeweis. Denn alles was einen Beginn hat, ob es Körper, Taten oder Ereignisse sind, ist abhängig davon ins Dasein gebracht worden zu sein, denn was nicht existierte, kann nichts tun. So braucht dieses Universum und alles was sich darin befindet und darin stattfindet, einen Schöpfer, der er ins Dasein brachte. Somit ist sowohl die Existenz des Guten als auch die des Schlechten, des Leids und des Glücks, ein Beweis für die Existenz Gottes.
An dieser Stelle sei nochmal auf die Widerlegung der Gottesleugner Nr.1 hingewiesen, wo wir bereits ausführlich auf die rationalen Beweise für die Existenz Gottes eingegangen sind.
– Gott ist der Schöpfer des Universums, so geschieht in Seinem Universum auch nur was Er will und vorherbestimmt hat, denn niemand außer Er, kann etwas von der Nichtexistenz in die Existenz eintreten lassen, da es keinen Schöpfer außer Ihn gibt. So ist Gott derjenige, der bestimmt wie das Universum funktioniert, was darin geschieht und wie die Regeln darin sind.
Und zu dem was Gott in diesem Universum bestimmt hat, gehört ein zeitlich begrenztes Leben für den Menschen auf dieser Welt, welche Beschwerlichkeiten, Leid und Schmerzen, als auch Wohlgefühl, Freude und Genuss beinhaltet. Nachdem diese Zeit auf der Welt abgelaufen und das Leben des Mensch beendet ist, kommt er entweder an einen Ort des Leids oder des Glücks, wo er für immer verbleiben wird.
-Wohin der Mensch schließlich nach seinem zeitlich befristeten Aufenthalt auf dieser Welt kommt, liegt daran wofür er sich entschied. Hatte er sich für den Glauben, die Ergebenheit und den Gehorsam zu Gott entschieden oder hatte er sich für den Unglauben, den Protest und den Ungehorsam entschieden?
Gott ist allwissend, so weiß Er was geschah, was geschieht und was geschehen wird. Und dies bedeutet, dass Er vor dem Erschaffen des Universums schon wusste, wofür sich der Mensch entscheiden wird. So erschuf Allâh den Menschen und die Taten des Menschen, gemäß Seines anfangslosen Wissens. Wenn sich jemand für das Schlechte entscheidet, trägt er die Konsequenzen und wird dafür zur Rechenschaft gezogen, außer er hat sich vor Ablauf seiner Zeit davon zurückbekehrt oder er war zur Tatzeit nicht im Besitze seines Verstand gewesen oder er war beispielsweise noch ein Kleinkind gewesen.
-Diese Welt beinhaltet sowohl Leid als auch Genüsse. Einige wenden sich aufgrund des Leids oder weil sie unzufrieden sind mit dem was sie haben, bzw. nicht bekommen haben an Genuss, dem Schlechten zu. Andere sind wiederum trotz dessen geduldig in der Gehorsamkeit zu Gott, sie unterlassen das Schlechte und wenden sich dem Guten zu.
Dieser zeitlich begrenzte Abschnitt auf dieser Welt, ist somit wie eine Prüfung für den Menschen, wie es ausgehen wird, das weiß Allâh. Wer aufgrund seines Leids oder des Leids anderer oder aufgrund seiner Unzufriedenheit mit dem was er bekommen hat, bzw. was er nicht bekommen hat an Genüssen, gegen Gott protestiert, der gehört zu den Verlieren. Sein Protest wird ihm nichts nützen und es wird auch nicht die unveränderliche Vorherbestimmung Gottes verändern, denn der Wille Gottes ist unveränderlich, da die Veränderung Beginn bedeutet und Allâh darüber erhaben ist begonnene Eigenschaften zu haben. Selbst wenn jemand sein ganzes Leben lang dagegen protestieren würde sterben zu müssen, so wird er trotzdem eines Tages sterben müssen, denn Allâh hat es so vorherbestimmt. Und selbst wenn er sein ganzes Leben lang gegen die Regeln im Universum protestieren würde, so würde es nichts daran ändern. Hinzu kommt, wenn jemand gegen Gott protestiert, verdient er die harte und unaufhörliche Strafe im Jenseits, so fügt er sich damit nur selbst schaden zu. Im Universum wird nur geschehen was Gott bestimmt hat, die Wunschvorstellungen irgendeines Geschöpfes werden an der unveränderlichen Vorherbestimmung Gottes nichts ändern. So bleibt dem intelligenten Menschen nichts anderes übrig, als sich Gott zu ergeben. Er hat einzusehen, dass er ein schwaches, der Gnade Gottes bedürftiges, Geschöpf ist.
-Dieses Leid, die Schmerzen, die Sorgen, der Kummer, die Angst, die Beschwerlichkeiten oder ungerechte Taten, welche einem von anderen Menschen angetan wurden, sind zeitlich befristet auf dieser Welt und führen bei geduldigem Ertragen, aus Gehorsamkeit zu Gott, zu einer Erhöhung der Belohnung im Jenseits. Und das Wohlergehen im Paradies, wird unendlich sein. Dies ist der Lohn für die Standhaftigkeit im Glauben und der Gehorsamkeit zu Gott, trotz aller Beschwerlichkeiten.
-Und mit dieser Einstellung wird man glücklich im Leben: Was man von Allâh an Gaben bekommen hat auf dieser Welt, ist eine Gnade von Ihm, denn Er ist nicht verpflichtet uns irgendetwas zu geben. Gott ist nicht zu irgendetwas verpflichtet.
Gesundheit, Unversehrtheit, Vermögen, Familie, Frau, Kinder, Kraft, Intelligenz, Gehör, Sehkraft, Eloquenz und vieles mehr, kann gegeben oder wieder genommen werden. Was man nicht bekommen hat, hätte man niemals bekommen sollen, denn es war nicht für einen bestimmt gewesen. Was aber für einen bestimmt war, hätte niemals jemand anderes bekommen.
-Die zeitlich befristeten Beschwerlichkeiten auf dieser Welt sind eine Chance zur Erhöhung der Belohnung im Paradies. Der Ergebene zu Gott, ist in folgenden beiden Fällen immer der Gewinner: Wenn ihm etwas auf dieser Welt zustößt und er dieses geduldig erträgt, verdient er sich die Erhöhung der Belohnung im Paradies. Wenn er Gaben und Wohlergehen auf dieser Welt bekommt und Allâh dafür dankbar ist, verdient er für seine Dankbarkeit die Erhöhung der Belohnung.
-Wer aber ungeduldig und überheblich ist, und gegen Gott protestiert, der wird im Jenseits zu den Verlieren gehören, ihn erwarten unendliche Qualen. Deshalb sollte eine intelligente Person den Verlust der Gesundheit, der Unversehrtheit, des Vermögens, eines Liebsten, eines hilflosen Kindes oder vieler Menschen auf einmal, ob durch Mord, Unfall, Krankheit oder Naturereignisse, nicht zum Anlass nehmen gegen Gott zu protestieren.
Was die abscheulichen Taten betrifft, welche einige Menschen anderen antun, so wird es im Jenseits Konsequenzen geben, es wird eine Abrechnung geben.
Jeder wird am Tag der Abrechnung bekommen was er verdient, der wahrhaftige geduldige rechtschaffene gehorsame ergebene Gläubige und der ungeduldige ungerechte verbrecherische betrügerische lügnerische ungehorsame protestierende Ungläubige.
2. Scheinargument: Einige Gottesleugner behaupten, dass es nur eine 1% Wahrscheinlichkeit gäbe die richtige Religion zu haben, wenn es 100 Religionen auf der Welt gäbe.
Antwort: Diese Behauptung ist ein sehr billiger Täuschungsversuch, der von äußerst großer Dummheit zeugt. Die Gottesleugner benutzen eines sogenannten Strohmann-Argument, wobei sie dem anderen eine irrationale Aussage bzw. Verhalten unterstellen, welches sie dann anschließend kommentieren. Denken diese Leute wirklich, dass dieses unbemerkt bleiben würde?!
In ihrer Behauptung haben die Gottesleugner demjenigen, der den Islam annimmt, unterstellt, dass er seine Religion wie beim ziehen eines Loses mit verbundenen Augen, zufällig aus all den anderen Religionen gewählt hätte, ohne die leiseste Ahnung über den Glauben an Gott und die Lehren des Islam zu haben.
Diese Darstellung ist eine Lüge! Derjenige, der den Islam annimmt, ist nicht unwissend über die Glaubenslehre des Islam und was sie von allen anderen unterscheidet. Er weiß, dass der Islam die einzige Religion ist, die in Übereinstimmung mit der Vernunft und dem rationalen Urteil des Verstandes ist.
Denn er weiß, dass es so sein muss, dass es keinen Schöpfer außer Gott gibt. Und er weiß, dass es so sein muss, dass Gott nichts und niemandem ähnelt. Und er weiß, dass es so sein muss, dass Gott kein Körper ist und ohne Ort existiert. Er weiß, dass die einzige Religion, die dieses lehrt, der Islam ist. Er weiß, dass alle anderen Religionen, die im Widerspruch zu diesem Glauben stehen, falsch sein müssen. Ausführlicheres zum Thema der Übereinstimmung des rationalen Urteils mit der islamischen Glaubenslehre, haben wir in der Widerlegung der Gottesleugner Nr.1 dargelegt und kann dort nachgelesen werden. Der islamische Glaube basiert somit, anders als alle anderen Religionen, auf gesichertem Wissen und keinem „Lotto Spiel“, so wie es uns die Gottesleugner versucht haben zu suggerieren. Es ist somit wie bei der Mathematik, wo das Ergebnis der Addition von 1 und 1, mit absoluter Sicherheit mit 2 angegeben werden kann. Es handelt sich somit um ein mit 100%iger Sicherheit richtiges Ergebnis. Genauso handelt es sich auch beim Islam um die 100% einzig richtige Religion, und dies bezeugt der gesunde Menschenverstand.
3. Scheinargument: Einige Gottesleugner sagen, dass es freundliche Menschen gäbe, die einer anderen Religionen angehören und diese in die Hölle kommen würden, wenn sie als Nichtmuslime sterben.
Antwort: Dieser „freundliche“ Nichtmuslim, hat er denn nicht auf dieser Welt viele Gaben von Gott erhalten? Beispielsweise etwas zu essen und etwas zu trinken? Ist dieses etwa keine Gnade von Gott für diese Person auf dieser Welt? Doch, das ist es. Die Gnade im Jenseits ist jedoch nur für diejenigen reserviert, die sich an das Befohlene gehalten haben, nämlich den Islam anzunehmen. Hatte dieser Nichtmuslim denn nicht die Botschaft erhalten, dass es keinen Schöpfer außer Gott gibt? Hatten er denn nicht das Urteil des Verstandes, welches diese Botschaft bestätigt und ebenfalls darauf hinweist, dass es einen Schöpfer für dieses Universum geben muss, der keine Ähnlichkeit damit hat und ohne Ort und ohne Zeit existiert? Wie konnten er dann etwas so Offensichtliches leugnen und sich dem Befehl Gottes widersetzen, obwohl er die Warnung erhielt und ihm das Urteil des Verstandes die Richtigkeit des Islam bestätigte? Somit ist jede Person, ab einem bestimmten Mindestalter, welche im Besitze des Verstandes ist und vom Aufruf des Islam, dass es keinen Gott außer Allâh gibt und Muhammad der Gesandte von Allâh ist, vernommen hat, verantwortlich. Wenn diese Person sich dem Befehl Gottes auf dieser Welt unaufhörlich widersetzt und den Islam bis zum Tod nicht annahm, ist sie selbst schuld und trägt die Konsequenzen für ihr handeln, sie verdient damit die unaufhörliche Strafe im Jenseits.
4. Scheinargument: Einige Gotteslästerer versuchen, nachdem all ihre Scheinargumente widerlegt wurden und ihnen nichts mehr einfällt, mit einem absurden Vergleich das Thema ins Lächerliche ziehen und behaupten, dass ein Toaster dieses Universum erschaffen hätte.
Antwort: Ein Toaster ist ein Körper, jeder Körper hat einen Beginn, alles was einen Beginn hat, kann nicht der Schöpfer sein. Falls die Gottesleugner daraufhin albern behaupten, dass ihr Toaster kein Körper wäre, würden wir sie darauf hinweisen, dass sie unfähig sind ein Argument vorzubringen und nun dazu übergegangen sind, die Bedeutung der Wörter zu verdrehen. Sie sind wie jemand, der versucht eine Debatte mit dir zu führen, indem er behauptet, dass das Wort „falsch“ die Bedeutung von „richtig“ hätte, oder das Wort „Du“ die Bedeutung von „Ich“, oder das Wort „Ja“ die Bedeutung „Nein“. Es ist so, als ob du ein Gespräch mit einem geistesgestörten Wahnsinnigen führst, jedoch liegt der Unterschied bei diesen Leuten darin, dass sie dieses absichtlich machen. Und so enden diese Leute letztendlich, in einem beabsichtigten Wahn!
5. Scheinargument: Die Gottesleugner behaupten, dass Religion Rückständigkeit bringen würde.
Antwort: Sie verwechseln, entweder aus Unwissenheit oder absichtlich, ihre eigene dunkle Vergangenheit mit der Geschichte der Muslime. Jeder, der sich mit der Weltgeschichte auskennt, weiß, dass die Muslime führend waren in den Wissenschaften, wie beispielsweise Technik, Medizin, Mathematik, Chemie und Physik. Früher wurden die Wissenschaften von den Muslimen erlernt, eine bekannte Tatsache für jeden Historiker! Außerdem ist dies kein Argument! Denn die Beweise für die Existenz Gottes stehen, ob es technische Entwicklung gab, gibt, geben wird oder nicht! Außerdem, hätte Gott nicht die physikalischen Voraussetzungen auf dieser Welt so erschaffen, dass diese Dinge funktionieren, dann würde nichts davon funktionieren!
6. Scheinargument: Einige Gottesleugner leugnen die Existenz Gottes, weil sie sich nicht an die Gesetze halten wollen, sondern ihren Trieben und Gelüsten nachgehen möchten.
Antwort: Einen Beweis für ihre Leugnung der Existenz Gottes konnten und werden sie nicht vorbringen können. Nun nennen sie uns den wahren Grund für ihre Leugnung der Existenz Gottes: Sie wollen ihren Trieben und Gelüsten nachgehen, so wie sie es SELBST gern hätten, entsprechend ihrer kranken Neigungen!
Jedoch widerlegen ihre Triebe und Gelüste weder die Beweise für die Existenz Gottes, noch ändern sie irgendetwas an den Regeln im Universum. Wer trotz all dieser Beweise und Warnungen die Existenz Gottes leugnet, weil er seine Triebe befriedigen will, der hat unvernünftig und irrational reagiert. Gott existiert, ob er diese Tatsache verdrängen will oder zugibt. Das Verbotene bleibt verboten, das Erlaubte erlaubt, ob er es anerkennt oder missachtet. Und im Jenseits wird es die Abrechnung geben.
Wer zufrieden leben will, für den gibt es erlaubte Wege auf dieser Welt glücklich zu werden. Falls er es nicht über die erlaubten Wege schafft, sollte er sich trotzdem von den verbotenen Wegen fern halten, aus Gehorsamkeit zu Gott, dadurch steigt seine Belohnung im Jenseits. Wer aber den verbotenen Wegen nachgeht, jedoch keinen Unglauben begeht, der zählt weiterhin als Muslim, aber als sündiger Muslim. Wenn er in diesem Zustand stirbt, ohne vorherige Reue, kann es sein, dass ihm die Sünden vergeben werden oder er bekommt seine verdiente Strafe, wonach er jedoch letztendlich ins Paradies kommen wird. So oder so, es gibt keinen rationalen Grund wegen der Triebe und Gelüste ungläubig zu werden.
Wem die Welt gegeben wurde, aber im Jenseits zu den Verlierern gehört, bei dem ist es so, als ob ihm nichts gegeben wurde. Wem die Welt verwehrt wurde, aber im Jenseits zu den Gewinnern gehört, bei dem ist es so, als ob ihm nichts verwehrt wurde.
Die Genüsse dieser Welt sind zeitlich befristet und werden irgendwann unterbrochen werden, die intelligente Person sollte deshalb nicht etwas tun, was zu unbefristeten Qualen in der Hölle führt und zum Verlust des unendlichen Wohlergehens des Paradieses. Es liegt nichts Gutes in etwas, dessen Konsequenz die Hölle ist. Es ist nämlich eine bekannte Tatsache, dass das unentwegte befriedigen der Triebe zum tiefen Fall führt.
Quelle: https://www.facebook.com/dieWaechter.desGlaubens/posts/970995812950653