Die glaubenslehre der Ahlu Sunnah

Die Asha'irah und Maturidiyyah


Imam Abu Hanifa über die Erhabenheit Allahs von Ort und Richtung

Imam Abu Hanifa über die Erhabenheit Allahs von Ort und Richtung

Frage: Es wird gesagt das Imam A’dham gesagt hätte: dass Allah im Himmel sei und dass er auf jene den Takfir aussprach, die das Gegenteil davon behaupten, stimmt das? Wenn es richtig ist stellt der Satz dass Allah ohne Ort und Zeit existiert nicht die Aqida von Ahlu Sunnah dar. Oder müssen wir sagen das Imam A’dham nicht von der Ahlu Sunnah ist. Was ist richtig ?

Antwort: Es wurde und wird immer noch von vielen Leuten behauptet, dass Imam Abu Hanifa den Takfir auf jene ausgesprochen hätte die ablehnen, dass Allah nicht im Himmel sei. Das ist ein gravierender Fehler, dass entweder von Unwissenheit oder dem Versuch von bewusstem Fälschen kommt.

Es ist nicht möglich so eine Aussage aus den Werken vom Imam A‘dham zu verstehen wenn man alles im Ganzen (und im Kontext) liest. Manche Aussagen von Abu Hanifa raus zu picken und zu sagen das ist die Ansicht von Imam Abu Hanifa, ist sicher weit entfernt davon was der Imam vertrat.

Bayazizade hat in seinem Al- Usulu‘l – Munifa die Aussagen von Imam Abu Hanifa über diese Themen gesammelt.

Schauen wir uns zuerst die Aussagen an:

  • In al-Fiqh al-Akbar hat er gesagt: “Allah darf nicht mit den Eigenschaften der Geschöpfe beschrieben werden.“
  • In Kitab Al Wasiyya hat er gesagt: “Wir bestätigen, dass Allah (subhanahu wa taʿala) über den Thron istawa machte, ohne dass es eine Erforderlichkeit oder Sesshaftigkeit (istiqrar) für Ihn selbst ist.“
  • In Kitab Al Wasiyya hat er gesagt: “Er ist der Hüter des Throns und von allem anderen, ohne dass dies für Ihn ein Bedürfnis wäre. Wenn Er jemals dessen bedürftig gewesen wäre, dann wäre Er nicht dazu in der Lage gewesen, die Welt in die Existenz zu bringen oder sie zu vernichten, so wie die zwei Schöpfungen (dazu nicht im Stande sind) – Menschen und Dschinn. Wenn Er (jemals) des Sitzens (julus) und des Sesshaftwerdens (qarar) [auf dem Thron] bedürftig wäre, wo war Allah (subhanahu wa taʿala) dann vor der Erschaffung des Thrones? Möge Allah davon freigesprochen sein, erhaben und groß ist Er.“
  • In Fiqh al-Absat hat er gesagt: “Allah existierte, und es existiere kein Ort, bevor Er die Schöpfung erschuf. Allah existiere bevor es ein ‘‘Wo‘‘ noch ein Geschöpf und noch irgendetwas gab. Und Er ist der Schöpfer von allem.
  • Wenn man zu Allah (dua macht), so erbittet man nicht von Niedrigkeit (asfal) sondern von Hoheit (ala), denn die Niedrigkeit kann nicht mit der Rububiyyah und Uluhiyyah vereinbart werden. Und Genauso wurde dieser Zustand im Zusammenhang mit einem Hadith erwähnt: Ein Mann brachte eine schwarze Sklavin zum Propheten (Sallallahu alayhi wa Sallam) und sagte ‘‘Es ist Pflicht für mich eine Sklavin zu befreien. Wenn ich diese befreie reicht dieses aus?‘‘ der Prophet (Sallallahu alayhi wa Sallam) hat die Sklavin gefragt ‘‘Bist du eine Gläubige? Als sie mit ‘‘Ja‘‘ antwortete fragte er (Sallallahu alayhi wa Sallam) ‘‘Ayn Allah?‘‘. Die Sklavin deutete mit ihrem Finger gen Himmel. Daraufhin sagte der Prophet ‘‘Du kannst sie befreien, denn sie ist eine Gläubige.“
  • “Wer sagt: ich weiß nicht wo mein Herr ist, ob im Himmel oder auf Erden, der ist ein Kafir. Und genauso (wird man Kafir) wenn man sagt: Allah ist über dem Thron, aber ich weiß nicht ob der Thron im Himmel oder auf der Erden ist.“
  • In Kitab Al Wasiyya hat er gesagt: “Die Begegnung der Bewohner des Paradies mit Allah (subanahu wa taʿala) ist Realität, [sie ist] ohne Modalität, Anthropomorphismus und ohne Richtung.“
  • In Fikh Al Akbar hat er gesagt: “Allah wird im Jenseits gesehen. Die Mu’minun werden Ihn mit ihren Augen im Paradies sehen. Ohne eine Ähnlichkeit mit der Schöpfung und ohne ein ”Wie” zu haben. Zwischen Ihm und Seinen Geschöpfen wird es keine Distanz geben.“
  • In Fikh Al Akbar hat er gesagt: “Die Nähe und Entfernung zu Allah ist nicht im Sinne von Länge oder Distanz, sondern im Sinne von Ehre und Ehrlosigkeit. Der Gehorsame ist nah, ohne ein ”Wie” zu haben. Der Ungehorsame ist fern, ohne ein ”Wie” zu haben. Die Nähe, Entfernung und Annäherung beziehen sich auf den Diener.“

Die erste Aussage ist das Grundprinzip der Ahlu Sunnah. Allah ta‘ala muss von allen Eigenschaften der Geschöpfe freigesprochen werden. Es gibt kein Zweifel darüber, dass ‘‘im Ort sein‘‘, „innerhalb“ und „außerhalb“ zu sein , ein Gewicht zu haben, eine Form zu haben, Gliedmaßen und Organe zu besitzen, eine breite-länge-tiefe zu besitzen und etwas in einer Leere zu füllen, dass dies die Eigenschaften der Geschöpfe sind. Aufgrund dessen muss Allah der Allerhabene davon freigesprochen werden. Es gibt auch kein Zweifel dass „im Himmel“ sein und „über dem Thron“ sein im Sinne von Ortzuschreibung, auch die selbe Konsequenz hat und Allah ta‘ala muss davon freigesprochen werden.

Der zweite Satz deutet auf die Falschheit hin Allah in Verbindung mit „Bedürfnis“ und „Sesshaftigkeit“ in Verbindung zu bringen. Das ist ein sehr wichtiger Punkt was die Mushabihha/Mujassima und ein Teil der Menschen die sich der Salafiyyah zuschreiben nicht verstehen. Ein Selbst (Dhat) der an einem Ort existiert, braucht diesen Ort und ist von diesen Ort abhängig. Es ist falsch den „Istawa“ in diesem Zusammenhang (als Sesshaftigkeit) zu verstehen, darauffolgend Kommen wir zur Schlussfolgerung dass Allah‘s „Istawa“ nicht etwas bedeuten kann was mit ‘‘Bedürftigkeit‘‘ zu tun hat. Dass „sesshaft“ werden hat mit ‘‘Bedürftigkeit‘‘ zu tun. Wenn wir den Istawa als „Sesshaftigkeit/Sitzen“ deuten würden so wie es die Mushabihha taten und es „voll und ganz so verstehen“ dann hätte es die Konsequenz dass Allah „Bedürftigkeit“ hätte.“ Ein Selbst (Dhat) das etwas braucht kann niemals der Schöpfer und Lenker der Welten sein! Um die  Falschheit dessen aufzuzeigen den „Istawa“ so zu deuten, stellte Imam Abu Hanifa folgende Frage: „wenn“ er bedürftig wäre (über dem Thron) zu „sitzen“ und „sesshaft“ zu sein, wo war er dann bevor er den Thron erschuf?

Hierdrauf könnte einer Fragen: Was ist daran so schlimm zu sagen, dass Allah ta‘ala sich über den Thron niedergelassen hat/Ort eingenommen hat jedoch ohne ‘‘Bedürftigkeit‘‘? Zuallererst müssen wir sagen das ist gegen die Glaubenslehre von Imam Abu Hanifa. Denn das „Sesshaft/Sitzen“ sein führt unumgänglich zur „Bedürftigkeit“ weil das eine zum anderen führt, daher hat Imam Abu Hanifa gesagt: „Allah (subhanahu wa taʿala) hat über den Thron istawa gemacht, ohne dass es eine Bedürfnis oder Sesshaftigkeit (istiqrar) für Ihn selbst ist‘‘. Ansonsten gab es in der Geschichte keine Sekte die behauptet hat, dass Allah istawa über den Thron getan hat weil er bedürftig davon wäre. Wenn wir die Aussage von Imam Abu Hanifa nicht so verstehen würden wie wir oben erwähnt haben so würde der Satz sinnlos/unnötig dastehen!

Allah der Erhabene war vor dem erschaffen des Ortes erhaben darüber sich irgendwo niederzulassen. So kann man nicht sagen, dass Er nachdem erschaffen des Thrones sich darauf niedergelassen hat. Da Allah vor der Erschaffung des Ortes ohne Ort existierte und nachdem Erschaffen des Ortes ist er nicht in Verbindung mit dem Ort gekommen, denn wenn dem so wäre würde dies implizieren dass erschaffene Dinge Allah beeinflussen und verändern würden.

Und genau in diese Zwickmühle ist Ibn Taymiyya geraten und dies hat ihn dazu gebracht, zu behaupten, dass der Thron von seiner Art her ewig sei und somit nahm er die Meinung einiger Philosophen an. Weil es nicht richtig ist Allah ta‘ala dessen Existenz Ewig ist mit einem erschaffenen Geschöpf in einer derartigen Beziehung zu bringen, hat er gesagt dass der Thron von seiner Art her ewig sei.

Ein anderer Aspekt, warum Abu Hanifa den istiwa nicht als ‘‘Niederlassen/ ort einnehmen‘‘ verstanden haben kann ist, dass er in al-Fiqh al-Akbar und Imam Tahawi in al-Aqidatu’t Tahawiyyah Worte wie ‘‘la hadda lah‘‘ (Sein Selbst ist nicht begrenzt) ‘‘Ta’ala ani’l-Hudud wa’l-Ghayat‘‘ benutzt haben.

Es sei gesagt, dass dies nicht nur die Haltung von Imam Abu Hanifa ist, denn es wurde von den Salaf Imamen wie Sufyan at-Thawri, Shu’ba, Hammad bin Zayd, Hammad bin Salama, Sharik bin Abdullah, Abu Awanna dasselbe berichtet (d.h. über die Ablehnung der Grenze für Allah). 

Imam al-Bayhaqi sagt in al-Asma wa l-Sifat folgendes: ‘‘Wir haben (die Position) über das Verlassen der Diskussion über dergleichen von den Früheren unserer Gefährten berichtet. Zusammen mit ihren Glauben an die Ablehnung der Grenze, Tashibh und Tamthil für Allah, gepriesen und Erhaben ist Er. Faqih Abu Bakr Ahmad ibn Muhammad ibn al-Harith al-Asbahani berichtet uns: Abu Muhammad ibn Hayyan berichtet uns: Ishaq ibn Ahmad al-Farisi überliefert uns: Hafs ibn Umar al-Mahraqani überliefert uns, dass Abu Dawud sagte: Sufyan al-Thawri (97-161 n.H.), Shu’bah (82-160 n.H.), Hammad ibn Zayd (98-179 n.H.), Hammad ibn Salamah (91-176 n.H.), Sharik (95-177 n.H.) und (al-Waddah ibn Abdillah) Abu Awanah (95-176 n.H.) würden (Allah) keine Grenzen zuschreiben, noch würden sie eine Ähnlichkeit (zu seiner Schöpfung machen) noch eine Gleichheit. Sie überlieferten diese Ahadith ohne zu sagen ‘Wie’ (da es ein ‘Wie’ in Bezug auf Allah nicht gibt). Wenn sie gefragt wurden, würden sie mit den Überlieferungen antworten. Abu Dawud sagt: ‘Dies ist auch unsere Ansicht‘. Ich (Imam Bayhaqi) sage: Und unsere Ältesten sind auf diesen (Weg) verblieben.‘‘ (al-Asma‘ wa l-Sifat 2:334)

Diese ‘‘hadd‘‘ Angelegenheit ist im Zusammenhang mit der Richtung, Ort, Körperlichkeit verbunden. (D.h. wenn man die Grenze in Bezug auf Allah ablehnt hat man automatisch auch den Ort, Richtung und Körperlichkeit für Allah abgelehnt). Dieses Thema mit dem ‘‘hadd‘‘ ist ein wichtiges Thema, so dass wir dafür einen separaten Beitrag widmen werden. Da dies jetzt nicht unser Thema ist, werden wir uns mit so viel genügen.

Die Aussage von Abu Hanifa ‘‘Die Nähe und Entfernung zu Allah ist nicht im Sinne von Länge oder Distanz, sondern im Sinne von Ehre und Ehrlosigkeit ‘‘ zeigt uns eindeutig, dass Allah’s Nähe zu seiner Schöpfung keine Nähe der Entfernung/Distanz ist. ‘‘Er ist uns näher als unsere Schlagader‘‘ (50/Kaf, 16.) ‚‘‘Und Er ist mit euch wo immer ihr auch seid ‘‘ (57/al-Hadid,4.), jedoch ist diese Nähe keine Nähe zwischen zwei Körpern, die Nähe von Körpern ist mit Entfernung/Distanz. In gleicherweise ist der Istiwa über den Thron und dieser Istiwa ist nicht wie zwischen zwei Körpern mit Entfernung/Distanz.

Somit stellt das Buch von Sai’d ad-Darimi welches Ibn Taymiyya sehr empfiehlt und worin behauptet wird, dass eine Person die auf dem Berg ist näher zu Allah sei, nicht die Aqida der Ahlu Sunnah dar. Somit widerspricht Sai’d ad-Darimi und Ibn Taymiyya hier eindeutig Imam Abu Hanifa.

Die Aussagen von Imam Abu Hanifa ‘‘Wenn man zu Allah (dua macht), so erbittet man nicht von Niedrigkeit (asfal) sondern von Hoheit (ala), denn die Niedrigkeit kann nicht mit der Rububiyyah und Uluhiyyah vereinbart werden‘‘ hat dieselbe Bedeutung. Da wir schon bewiesen haben, dass Imam Abu Hanifa nicht daran glaubte, dass Allah an einem Ort sei, so verstand der Imam diese Aussage auch in Anbetracht des Tanzih. Das heben der Hände nach oben, hat nicht die Bedeutung, dass Allah im wörtlichen Sinne über uns in obere Richtung ist, sondern hat die Bedeutung, dass Allah die Eigenschaft der ‘‘Erhabenheit (Uluww)‘‘ besitzt. Wir müssen darauf achten welche Worte Imam Abu Hanifa hier benutzt. Der Imam benutzt hier das Wort ‘‘ala‘‘, dieses Wort hat mehrere Bedeutungen, es kann die “Hoheit des Ortes“ (und diese Bedeutung ist in Bezug auf Allah abgelehnt), die “Hoheit der Macht“ oder die “Hoheit des Ranges“ bedeuten. Auch das Wort was er für das Gegenteil verwendet ist nicht ‘‘taht‘‘ sondern ‘‘asfal (أَسْفَل)‘‘, dass erste hat die Bedeutung von ‘‘unten sein (im örtlichen Sinne)‘‘, das zweite hat die Bedeutung von ‘‘im Rang unten sein‘‘. Zusammengefasst bedeutet die Aussage von Abu Hanifa nicht, dass das heben der Hände nach oben die Bedeutung hätte, dass Allah in oberer Richtung sei, sondern es bedeutet, dass Allah den höchsten Rang hat, deswegen heben wir unsere Hände beim Dua machen.

So haben wir bewiesen, dass Imam Abu Hanifa nicht daran glaubte, dass Allah wortwörtlich im Himmel sei, ganz im Gegenteil er lehnte jegliche Art von Ortzuschreibung für Allah ab. So hat das Heben der Hände nach oben die gleiche Weisheit und Bedeutung wie der ‘‘Hadith der Sklavin‘‘, so hat er dies auch in Anbetracht des Tanzih verstanden. Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen dem Verständnis von Abu Hanifa und den Mushabihha/Mujassima hinsichtlich der Überlieferung. Denn die Mushabihha/Mujassima verstehen aus dem Hadith worin die Frage lautet ‘‘Ayn Allah?‘‘ eine Frage nach dem Ort und das deuten gen Himmel ist nach ihrer Ansicht, dass zuschreiben eines Ortes im/über den Himmel. Abu Hanifa hingegen verstand unter der Frage ‘‘Ayn Allah?‘‘ den Glauben der Sklavin bezüglich dem Rang Allah’s und das deuten gen Himmel bedeutet, dass Allah den Höchsten Rang hat.

Ein einer anderen Stelle sagte Abu Hanifa im selben Buch: ‘‘Allah existierte, und es existiere kein Ort, bevor Er die Schöpfung erschuf. Allah existiere bevor es ein ‘Wo‘ noch ein Geschöpf und noch irgendetwas gab und Er ist der Schöpfer von allem‘‘ und dann soll er behaupten, dass aus dem Hadith der Sklavin eine Ortzuschreibung für Allah hervorgeht? Wer sowas sagt, hat behauptet, dass der Imam sich widersprochen hätte.

Dasselbe gilt auch für die folgende Aussage: ‘‘Wer sagt: ich weiß nicht wo mein Herr ist, ob im Himmel oder auf Erden, der ist ein Kafir. Und genauso (wird man Kafir) wenn man sagt: Allah ist über dem Thron, aber ich weiß nicht ob der Thron im Himmel oder auf der Erden ist.‘‘

Seine Worte müssen in Anbetracht des Tanzih verstanden werden und die lautet: Wer behauptet, dass Allah an einem Ort ist, egal ob im Himmel oder auf Erden der ist ein Kafir. Der Grund für den Takfir ist nicht, dass man leugnet dass Allah im Himmel sei, ganz im Gegenteil, er sprach den Takfir deswegen aus weil man Allah einen Ort im Himmel zugeschrieben hat.

Abu Hanifa sagte dies, weil in beiden Ausdrücken klar ist, dass der Sprecher Allah einen Ort zuschreibt, und nicht eine Hoheit ohne Richtung oder Ort beabsichtigt.

Al-Izz Ibn Abdi s-Salam sagte in seinem Buch „Hallu r-Rumuz” zur Erklärung der Aussage des Imam Abu Hanifah: “Weil diese Aussage den Eindruck vermittelt, dass Allah an einem Ort wäre und wer sich einbildet, dass Allah an einem Ort wäre, der ist ein Vergleicher Gottes.“

Dieses wird ebenfalls von den frühen hanafitischen Erläuterern des “Fiqh al-Akbar“ bestätigt, Abul-Layth as-Samarqandī al-Hanafī (geb. 333 n.H.) sagte diesbezüglich: “Denn mit dieser Aussage vermittelt er den Eindruck, dass der Erhabene (Allāh) einen Ort hätte und damit wäre er ein Götzendiener (Muschrik).“

In Wahrheit gibt es keinen großen Unterschied zwischen den Jahmiyyah und den Mujassimah. Die Jahmiyyah sagen, dass Allah an jedem Ort sei die Mujassimah hingegen sagen, dass Allah nur an einem einzigen Ort sei. Und Beide Ansichten sind falsch.

Wer das Gegenteil von dem was wir hier erwähnt haben behauptet, der hat den Imam mit Lüge bezichtigt und hat seine Worte nach seinen eigenen Gelüsten interpretiert und hat behauptet, dass der Imam sich widersprechen würde!



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